Mehreinstellung von Lehrkräften

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  • Antragsteller: Stv. Ministerpräsident Dr. Maximilian von Gröhn

    Der Antrag wurde am 21. Februar 2017 mit 3 zu 2 zu 0 Stimmen angenommen.
    Antragstitel: Mehreinstellung von Lehrkräften

    Antragsteller: Die Landesregierung v.d.d. Ministerpräsidentin d.v.d.d. Stellvertretenden Ministerpräsidenten

    Antragsinhalt: Um den Personalmangel an Schulen des Landes angemessen zu begegnen, will die Landesregierung so schnell wie möglich, circa 4000 Lehrer mehr einstellen. Insbesondere bereits pensionierte Lehrkräfte sollen die Möglichkeit erhalten, weiter zu lehren.


    Begründung:
    [b]

    Bildung ist unzweifelhaft ein hohes Gut für unseren Nachwuchs.

    In Nordrhein-Westfalen unterrichten 170.000 Lehrer unsere 2,5 Millionen Schüler, nach Angaben der allgemeinen Schulverwaltung wurden aber gute 4000 Stellen nicht besetzt.

    Für die Nichteinstellung gab es nach Auskunft der Verwaltung vor allem den Grund, dass es nicht genügend (qualifizierten) Lehrernachwuchs in NRW gibt.

    Als besonders belastet gelten die Grundschulen, für die sich nur sehr wenige Junge Lehrer begeistern können, unter anderen weil Grundschullehrer in einer niedrigeren Besoldungsstufe angesiedelt ist als beispielsweise Gymnasiallehrer oder Gesamtschullehrer. Ein zweiter Entwurf soll auch diese Ungerechtigkeit beseitigen.


    Das Land will deshalb insbesondere bereits pensionierte Lehrkräfte zurück in den Dienst holen. Es hat sich gezeigt, dass viele pensionierte Kräfte noch Interesse an einer Beschäftigung hätten, dass Land möchte diese Chance nicht ungenutzt lassen und will statt häufig nicht ausreichend genug qualifizierten Quereinsteigern, die bereits erfahreneren Kräfte einstellen.

    Häufig ist aber nur eine Teilzeitbeschäftigung gewünscht, weshalb der Großteil der neuen Stellen auch Teilzeit ermöglichen soll.


    Bevor entsprechende Schritte aber eingeleitet werden können, muss der Landtag den dadurch entstehenden Mehrkosten zustimmen.


    Kosten: Circa 75 Millionen pro Jahr. Diese Kosten sind für das Land tragbar.

    Ich bitte im Namen der Landesregierung um Zustimmung zu diesem Antrag da an der Bildung unser Kinder nicht gespart werden darf und stehe als Stellvertreter der Ministerpräsidentin für Rückfragen zur Sache zur Verfügung.



    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Düsseldorf, den 14. Februar 2017


    i.V. -Für die ortabwesende Ministerpräsidentin

    Dr. Maximilian von Gröhn, MdL

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