Dr. Olivia Löwenstein

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  • Dr. rer. pol. Olivia Löwenstein (geborene Neid; * 3. September 1955 in Aachen) ist eine deutsche Politikerin (LIB). Sie ist seit dem 07.11.2019 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
    Dr. Olivia Löwenstein wurde im September 1955 im Universitätsklinikum RWTH in Aachen geboren und wuchs dort im Ortsteil Mariadorf auf. Sie besuchte nach ihrer Grundschulzeit das Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen, wo sie ihre Allgemeine Hochschulreife erhielt. Danach ging sie für zwei Jahre in die Vereinigten Staaten, um dort einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. In den USA lernte sie auch ihren späteren Mann, Georg Löwenstein, kennen. Zusammen mit ihm bekam sie ihr einziges Kind, Ella Löwenstein-Boum. Nach den Jahren in den USA begann sie ein Studium der Politikwissenschaft an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Dieses schloss sie zweieinhalb Jahre später, im Alter von 24, mit einem Doktortitel ab. Sie zog 1976 von Aachen zu ihrem Mann nach Düsseldorf. 1977 kam dann ihre einzige Tochter, Ella Löwenstein, während einem Aufenthalt in Bremen auf die Welt. Sie bewarb sich zwei Jahre später auf eine Stelle in der Hans-Böckler-Stiftung, wo sie auch kurz nach ihrer Bewerbung angenommen wurde. Sie begann als Mitarbeiterin im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut, genauer im Referat für Genderforschung, und arbeitete sich über die Jahre bis 1985 zur Wissenschaftlichen Direktorin des WSI hoch.

    Politisch interessiert trat sie 1994 der PDS bei und begann, kommunale Politik zu betreiben. Sie erhielt schnell Beliebtheit und wurde - nach einer intensiven Wahlkampagne - 1999 für die PDS in den Düsseldorfer Stadtrat gewählt. Bis zu nächsten Wahl im Jahre 2004 engagiert sie sich für mehr Gleichberechtigung und die Verkleinerung der sozialen Missstände. Durch ihre kleine Fraktionsgröße jedoch behindert, gelingen ihr kaum Erfolge. Folglich erhält die PDS 2004 auch nur einen kleinen Zuwachs an Stimmen, Löwenstein jedoch behielt ihren Sitz im Stadtrat. Bei der Wahl 2009 kandidierte sie nicht wieder und widmete sich wieder der Arbeit in Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen, bis 2019, wo sie nach der Trennung von ihrem Mann Ende 2018, nach Berlin zog. Im Oktober kandidierte sie für einen der zur Nachwahl ausstehenden Sitze im Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Mitte 2 und gewann die Wahl überraschend. Im Abgeordnetenhaus gründete sie die Fraktion des Linksbündnisses. Sich selbst beschreibt sie als ,,progressive und moderne Sozialistin“.


    Porträtfotografie der Abgeordneten, Oktober 2019

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