PN 101 — Pete Steyer als Secretary of Defense

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      PN 101: Pete Steyer als Secretary of Defense

      Gemäß ihren Befugnissen als President-elect of the United States of America hat President Emregan den United States Senate um Rat und Zustimmung zu Mr. Pete Steyer als Secretary of Defense gebeten. Gemäß Beschluss des 12.02.2020 aus der 2. Sitzung des U.S. Senate wird nun die Anhörung zu ebendieser Personalie eröffnet. Es wird dem Nominierten, @Pete Steyer, das Wort für ein Eingangsstatement erteilt.
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      Sehr geehrter President pro Tempore Mr. Ryan,
      Sehr geehrte Damen und Herren Senatoren,
      Fellow Americans,

      Ich stehe heute vor Ihnen, da ich nominiert worden bin, von einer großartigen Frau übrigens, für das Amt des Secretary of Defense, was natürlich eine gewisse sehr hohe Verantwortung mit sich bringt.
      Und deshalb stehe ich heute vor Ihnen, meine Damen und Herren, damit Sie entscheiden, ob ich dieser Verantwortung Ihrer Meinung nach gewachsen bin oder nicht. Natürlich müssen Sie dies auch an irgendetwas festmachen, an irgendetwas beurteilen können, aus diesem Grunde möchte ich mich ersten ein wenig vorstellen und zweitens auch in Grundzügen die verteidigungspolitischen Pläne der Emregan-Administration erklären.

      Zuerst einmal zur Vorstellung. Wie Ihnen hoffentlich bekannt ist, ist mein Name Pete Steyer und ich komme aus dem schönen Bundesstaat New York, genauer gesagt, aus der Stadt Rochester. Ich bin Unternehmer von Beruf, zu meinem Imperium, ich nenne es jetzt einmal ganz salopp so, gehören ein Radiosender, eine Zeitung und eine Firma welche Tiefkühlgerichte produziert. Na gut, ein Imperium ist es jetzt nicht gerade, aber ich hoffe, Sie verzeihen mir diesen Fehler...
      Außerdem bin ich, sonst stünde ich heute wohl gar nicht hier,schon seit einigen Jahren politisch aktiv, vor allem in Sachen Umweltschutz und Gleichberechtigung, unter anderem habe ich mehrere Umweltschutzkampagnen geführt und einen politischen Think-Tank mitgegründet. Außerdem habe ich mich, schlussendlich erfolglos, um die Präsidentschaftskandidatur beworben, was die meisten von Ihnen hoffentlich mitbekommen haben.

      Na gut, werden Sie sich jetzt vielleicht denken, was will den so ein Umweltfuzzi als Verteidigungsminister? Nun ja, auch an mir geht die Brisanz dieses Feldes der Politik nicht vorüber, auch ich habe in dieser Hinsicht klare Vorstellungen und Pläne, welche ich Ihnen, Ladies and Gentlemen, nun im Überblick präsentieren möchte:
      Es gibt in unserem Land einige wichtige Unterfangen für die wir dringen Geld brauchen, deshalb ist es neben Gründen der Fairness gegenüber unseren tapferen Soldaten auch aus wirtschaftlicher Perspektive her sinnvoll, alle Auslandseinsätze der US-Truppen auf ihre Sinnhaftigkeit überprüfen zu lassen und wenn diese nicht gegeben ist, uns aus diesen Regionen zurückzuziehen, um sowohl Material als auch Personal einzusparen. Dabei müssen wir natürlich mit Augenmaß agieren, denn dort wo wir ein tragender Pfeiler eines labilen Systems sind dürfen wir uns nicht aus der Verantwortung stehlen und müssen aktiv mithelfen, diese Orte zu besseren zu machen, dort den Frieden und die Demokratie zu sichern, das ist auf jeden Fall unsere Aufgabe.
      Für solche Missionen zur Friedenssicherung, zur Stabilisierung, ja manchmal sogar wahrhaftig zur Rettung von Ländern ist natürlich auch eine dementsprechende Ausrüstung unserer Truppen erforderlich, deshalb dürfen wir uns auf keinen Fall sinnvollen Investitionen in Material, in Waffen, etc.. verschließen, nein, wir müssen sicherstellen, dass unsere Truppen topmodern ausgerüstet sind, damit wir im Ernstfall, welcher hoffentlich nie eintreten wird, dementsprechende Möglichkeiten haben, zu reagieren und zu agieren. Denn international gesehen leben wir einfach in schwierigen Zeiten, Terrorismus ist quasi an der Tagesordnung, Aus diesem Grunde brauchen wir eben ein topmodern und exzellent ausgestattetes Militär und darum möchte ich, beziehungsweise möchte sich die Emregan-Administration auch kümmern. Natürlich hoffe ich bei diesen Maßnahmen auch auf Ihre Unterstützung und werde mich auch generell um eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen bemühen, zum Wohle unseres großartigen Landes.

      Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
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      Mr. President,

      wie ich den Ausführungen des Gentlemens entnehme, hat dieser zu keinem Zeitpunkt seiner Laufbahn gedient. Weshalb glaubt der ehrenwerte Gentlemen, unsere Truppen würden, von der dienstlichen Treuepflicht abgesehen, zu einer Person aufsehen, die niemals sein Leben für dieses Land riskiert hat und mit den Strukturen der U.S. Army ganz und gar unvertraut ist?
      ceterum censeo persia esse delendam
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      Herzlich Willkommen zu Ihrer ersten Anhörung hier im United States Senate, Mr Steyer. Ich möchte zunächst einmal die Frage stellen, welche Einsätze Sie konkret beenden oder in ihrem Umfang reduzieren möchten und warum.

      Ferner melde ich bereits im Voraus Redebedarf an.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jeff Ryan ()

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      Richard T. Polk schrieb:

      Mr. President,

      wie ich den Ausführungen des Gentlemens entnehme, hat dieser zu keinem Zeitpunkt seiner Laufbahn gedient. Weshalb glaubt der ehrenwerte Gentlemen, unsere Truppen würden, von der dienstlichen Treuepflicht abgesehen, zu einer Person aufsehen, die niemals sein Leben für dieses Land riskiert hat und mit den Strukturen der U.S. Army ganz und gar unvertraut ist?
      Dear Mr. Polk,

      Nur wenn man gedient hat, hat man noch lange nicht das Leben für unser Land riskiert und nur weil man nicht gedient hat, wird man auch nicht zwangsläufig nicht von den Truppen akzeptiert. Ich bin der Meinung, dass auch Personen ohne militärische Erfahrung wie ich in der Lage sind, zwischen den Soldaten und in diesem Fall mir ein gewisses Verhältnis aufbauen können, denn warum sollten unsere Soldaten mich nicht akzeptieren? Welchen Grund gibt es dazu denn? Außerdem hat ein Verteidigungsminister Berater, welche auch teils von hohem militärischen Rang sind, also sehe ich keinen Grund zur Sorge darin, dass ein Zivilist wie ich dieses Ressort führen soll.

      Jeff Ryan schrieb:

      Herzlich Willkommen zu Ihrer ersten Anhörung hier im United States Senate, Mr Steyer. Ich möchte zunächst einmal die Frage stellen, welche Einsätze Sie konkret beenden oder in ihrem Umfang reduzieren möchten und warum.

      Ferner melde ich bereits im Voraus Redebedarf an.
      Dear Mr. Ryan,

      Ich sagte bereits, dass wir erst alle Auslandseinsätze überprüfen lassen müssen, natürlich von einer unabhängigen Kommission versteht sich, und erst nach dem Ergebnis dieser Prüfung kann ich wirklich detailliert darüber Auskunft geben, was Sie sicher verstehen können. Das Ergebnis dieser Prüfung werde ich auf jeden Fall ernst nehmen und mich daran gebunden fühlen.
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      Mr. Ryan,

      Diese Kommission soll sich aus führenden Experten in den Bereichen Militär und Sicherheit, sowie aus Vertretern der Parteien in House und Senat zusammensetzen und die Auslandseinsätze hinsichtlich aktueller Lage in den Regionen, Gefährlichkeit der Einsätze für unsere Truppen, sowie der Wirtschaftlichkeit der Einsätze prüfen. Natürlich wird der Kongress hierbei von mir über mein Vorgehen informiert werden.
      Meine persönliche Position bezüglich dem Iran-Konflikt ist, dass die USA entschieden eine klare Kante gegen den Iran zeigen sollte, dieser hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er sämtliche Versuche von US-Seite aus, die Lage zu entschärfen ignoriert hat, man denke unter anderem an die Atomtests im Iran, durch welche sich das Land eindeutig gegenüber uns diskreditiert hat. Ich sehe mich hier auch klar auf der Seite der protestierenden Zivilbevölkerung und denke, dass es unsere Aufgabe ist, den Menschen dort endlich ein Leben in Frieden und Freiheit zu ermöglichen, wenn nötig auch mit Interventionen. Diese Meinung werde ich auch klar und deutlich gegenüber der Präsidentin vertreten.
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      Mr. President,

      ich denke die Gegenfrage des ehrenwerten Gentlemen aus Rochester vermag in eindrucksvoller Weise zu begründen, dass er die Mentalität der U.S. Army nicht verstanden hat. Wer will das jemandem, der für dieses Land noch nie zur Waffe gegriffen hat auch ernsthaft vorhalten? Nichtsdestotrotz ist der ehrenwerte Gentlemen aus Rochester für dieses Amt ungeeignet, da er nie Teil der U.S. Army war. Meine Familie und mich eingeschlossen, die eine lange Historie mit der U.S. Army hat - mein Vater kämpfte in Vietnam, ich selbst in Jugoslawien -, würde den ehrenwerten Gentlemen nicht aufrichtig als Secretary of Defense respektieren, da dieser nie einer von uns gewesen ist.

      Ich habe weitere Fragen:

      1.
      Glaubt der ehrenwerte Gentlemen aus Rochester allen ernstes, Berater könnten die Führungsaufgaben eines Secretary of Defense wahrnehmen?

      2.
      Welche Kenntnisse hat der ehrenwerte Gentlemen aus Rochester auf dem Gebiet der Kriegsführung, der Materialbeschaffung oder der militärischen Ausbildung? Welche fachspezifischen Kenntnisse, die für die U.S. Army von Bedeutung sind und nicht von einem General beigetragen werden können, kann der Betreiber eines "Imperiums" vorweisen, der mit veganer Tiefkühlkost sein Geld verdient?

      3.
      Glaubt der ehrenwerte Gentlemen, dass die USA das großartigste Land der Welt ist?

      4.
      Glaubt der ehrenwerte Gentlemen, dass die USA einen Hägemonialanspruch haben? Wenn ja, sollten die USA diesen Anspruch militärisch durchsetzen?
      ceterum censeo persia esse delendam
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      Mr President,

      Ja? Sie sagen Amerika sei das großartigste Land der Welt, finden aber keinerlei Worte die dies untermauern? Ich möchte daran erinnern, dass großartig ein starkes Wort ist.
      Kann man einen ähnlichen begrenzten Wortschatz bei Verteidigungspolitischen Fragen erwarten, sofern Sie das Amt des Verteidigungsministers übernehmen?

      Wie stehen Sie zur NATO und wie sehen Sie unsere Rolle in diesem Bündnis?

      Wie stehen Sie zu einer ausgedehnten Interventionspolitik?

      Wie sehen Sie die Rolle Amerikas in der Welt?

      Welchen Stellenwert hat das Militär für Sie?

      Würden Sie sich als Patriot bezeichnen? Wenn ja, wie definieren Sie Patriotismus?

      Was halten Sie von sog. "Bündnispartnern", die ihren damit eingehenden Verpflichtungen nicht nachgehen?