Weidens Rede in Berlin

    • Berlin

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    • Ich empfinde es nicht als wurscht. Es ist schon sehr bezeichnend mit welche Akribie und organisatorischer Präzision der Holocaust durchgeführt wurde. Und der fortlaufenden Verbesserung und Perfektionierung des Tötungsvorganges.

      Nein das ist sicherlich nicht als Völkermord zu bezeichnen. Sie sollten sich die Definition von dem Begriff Völkermord anschauen.

      Die Japaner waren nicht bereit die Kampfhandlungen aufzugeben und durch den Abwurf der Atombomben blieb ihnen nichts anderes übrig als zu Kapitulieren und rettete vielen Tausenden GIs das Leben wenn man bedenkt wieviel kleine Inseln hätten umständlich eingenommen werden müssen.

      "Allgemeinheit ist Deutschland das Land, welches mit am meisten Verantwortung für die Sünden der Vergangenheit auf sich nimmt. Das sollte man auch einmal honorieren." Wollen Sie mich verarschen oder ist dieser Satz ernst gemeint?
    • Gerhard Wartenberg schrieb:

      Ich empfinde es nicht als wurscht. Es ist schon sehr bezeichnend mit welche Akribie und organisatorischer Präzision der Holocaust durchgeführt wurde. Und der fortlaufenden Verbesserung und Perfektionierung des Tötungsvorganges.

      Nein das ist sicherlich nicht als Völkermord zu bezeichnen. Sie sollten sich die Definition von dem Begriff Völkermord anschauen.

      Die Japaner waren nicht bereit die Kampfhandlungen aufzugeben und durch den Abwurf der Atombomben blieb ihnen nichts anderes übrig als zu Kapitulieren und rettete vielen Tausenden GIs das Leben wenn man bedenkt wieviel kleine Inseln hätten umständlich eingenommen werden müssen.

      "Allgemeinheit ist Deutschland das Land, welches mit am meisten Verantwortung für die Sünden der Vergangenheit auf sich nimmt. Das sollte man auch einmal honorieren." Wollen Sie mich verarschen oder ist dieser Satz ernst gemeint?
      Das zählt für mich zur Organisation, aber im Wesentlichen meinen wir dasselbe.

      Gekennzeichnet ist er durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören . Also teilweise kann man das auf den vorliegenden Fall anwenden. (natürlich war es nicht die primäre Absicht). Wie man es aber nun auch bezeichnen mag: Für mich war es ein Verbrechen. Jegliche Kriegshandlung, welche bewusst auf die flächendeckende Vernichtung oder Verletzung der allgemeinen Bevölkerung abzielt, sehe ich als schweres Verbrechen an. Natürlich begann Deutschland zunächst mit der Bombardierung britischer Städte, doch bin ich kein Freund vom Prinzip "Auge um Auge".

      Und das rechtfertigt den Abwurf zweier Atombomben ? Die Japaner hätten gar nicht mehr lange durchhalten können, das wussten sicherlich auch die Amerikaner. Die Abwürfe dienten doch mehr dem nuklearen Test als der Kriegsbeendigung.

      Dieser Satz ist ernst gemeint. Aber belehren Sie mich ruhig eines Besseren, ich bin ganz Ohr. :)
      Ultra posse nemo obligatur

      And remember the darker the night, the more beautiful is morning's light.
    • Ein Verbrechen kann es sicherlich gewesen sein aber kein Völkermord. Da ist die Definition eindeutig.

      Ja das rechtfertigt einen Abwurfe zweier Atombomben. Die Japaner waren viel zu Stolz um zu kapitulieren ich erinner mich das ein Japaner sich erst 1972 ergab weil er dachte der Krieg ist noch im Gange. Das spiegelt wieder wie verbissen die Japaner gekämpft haben und hätten. DIe Japaner hätten noch sehr lange durchgehalten.

      Wenn du diesen Satz ernst gemeint hast muss ich dir leider sagen das du nicht mehr ganz dicht bist und ich dann auch diese Diskussion mit dir beende.
    • Gerhard Wartenberg schrieb:

      Ein Verbrechen kann es sicherlich gewesen sein aber kein Völkermord. Da ist die Definition eindeutig.

      Ja das rechtfertigt einen Abwurfe zweier Atombomben.

      Wenn du diesen Satz ernst gemeint hast muss ich dir leider sagen das du nicht mehr ganz dicht bist und ich dann auch diese Diskussion mit dir beende.
      Wollen wir nicht auf Begrifflichkeiten herumreiten, ich weiß, im Politik- und Geschichtswissenschaftlichen Bereich sind Begriffe sehr wichtig, aber ich selbst lege darauf abgesehen von mathematischen Überlegungen nicht viel Wert ... vermutlich nicht ganz optimal, gebe ich zu.

      Und da sagst du, ich wäre nicht ganz dicht :D . Das zeugt von sehr großer Doppelmoral. Die systematische Vernichtung der Juden (natürlich zurecht) verurteilen, aber die totale Vernichtung zweier ganzer Städte durch eine nukleare Waffe in Verbindung mit den Schäden, die durch Verstrahlung noch lange danach bestanden, sowie die flächendeckende Bebombung in Verbindung mit den Gefahren, die dadurch noch 70 Jahre später bestehen gutheißen. Das muss man nicht verstehen.

      Auch wenn es für dich beendet ist und du direkt wieder ausfallend wirst (welch eine Überraschung, ein typischer Warti ;) Man könnte es mal mit argumentativen Diskussionen versuchen, auch bei kritischen Themen. Man darf ja anderer Meinung sein, aber irgendwann kommt immer eine Beleidigung oder ein Vorwurf. Das war im alten vD so, das ist jetzt so. Das hast du doch nicht nötig.), möchte ich dir die Gründe für diese Aussage nennen:

      • Jeder (zumindest kenne ich niemanden in meinem Alter, bei dem es anders war) deutsche Schüler war schon einmal in einem KZ. Im schulischen Geschichtsunterricht wird einem die deutsche Schuld solange um die Ohren gehauen, bis es aus selbigen herauskommt. Die deutsche Schuld und die Verantwortlichkeit gegenüber dem jüdischen Volk wird stets von der deutschen Regierung betont.
      • Deutschland hat die hohen Reparationszahlungen für den ersten Weltkrieg (an welchem Deutschland sicherlich nicht, entgegen dem Versailler Vertrag, die alleinige Kriegsschuld zugestanden werden kann) bis zum Ende bezahlt.
      • Juden wurden in vielen Ländern Europas vor und während der NS-Zeit verfolgt und getötet. Viele europäische Länder in dieser Zeit waren sogar recht froh, ihre Juden loszuwerden, gerade im Osten. In Russsland gab es auch Internierungslager und gezielte Vernichtungen von Teilen der Bevölkerung. Deutschland nimmt die Schuld am Holocaust bis heute (zurecht) auf sich, andere Länder tun dies in deutlich geringerem Maße.
      • Rechtspopulismus wird in anderen Ländern Europas wesentlich offener empfangen als in Deutschland. Hier wird versucht, dem aktiv entgegenzuwirken und er wird verurteilt. (Wir müssen auch Acht geben, nicht alle AfD-Wähler in diese Sparte zu drücken, das ist bei dem Großteil der "besorgten Bürger" sicherlich nicht angebracht).
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Earl Merfyn Metmann ()

    • Ulrich Graf von Weiden schrieb:

      Gerade deshalb verstehe ich Ihren Ausdruck noch weniger. Gut in dem Punkt Weltbürger unterscheiden wir uns erheblich.
      Ich versuche es mit einigen Beispielen, der Franzose wird seinen Ruf= Vive France première, genau so wenig ablegen wie der Italiener sein Viva l'Italia prima, der Brite sein Rule, Britannia, der Russe sein Da zdravstvuyet Rossiya pervaya, der Amerikaner sein US first, warum bitte sollten wir dann unser es lebe Deutschland ablegen? Kommen Sie bitte nicht mit dem ewig Durchgequirlten 1933-45, Herrgottsakrament, alles was dort durchgenudelt wurde war viel früher bereits da gewesen, wenn es danach ginge dann dürften wir gar nichts mehr nutzen, aber das bitte sehr ist die Schwachsinne political Correctness, etwas was ich völlig ablehne. Schauen Sie hier in Mitteleuropa es ist nicht so das man verachten auf die Länder herab sieht, mit einen milden Spott vielleicht, aber bitte das tun Polen, Niederländer und Böhmen auch mit uns. es gibt allerdings Länder welche äußerst undankbar sind und vergessen haben ,dass es Deutsche waren die ihr am Boden liegendes Land wieder hochpäppelten, so ein Beispiel ist die Türkei, zur Zeit des ausgehenden Osmanischen Reiches waren deutsche Offiziere Militärinstrukteure des Generalstabs, eine Zweite Welle erlebte das Land ab 1933 von der Porten baute die Industrie auf, Prf. Dessauer baute den Lehrstuhl für Radiologie und Biophysik auf, Prf. Rüstow lehrte Wirtschaftsgeschichte Ernst Reuter war Stadtplaner im Wirtschaftsministerium ohne die Herren wäre die Universität Ankara eine völlig unbedeutene Lehreinrichtung geblieben. Ob man es nun mag oder nicht es waren nun einmal Deutsche, welche die Welt veränderten, im positiven, wie im negativen.

      Ich bezweifel nicht, dass Deutsche Gutes und Schlechtes getan haben. Ob die guten Taten dabei aber wegen dem Stolz auf die eigene Nation bestritten wurden, halte ich für fraglich. Ein gewisses Nationalbewusstsein verteufel ich auch nicht. Leider führte Übertriebener Nationalstolz (nicht nur in Deutschland) zu einigen negativen Ereignissen. Zum Glück gibt es aber in jedem Land Menschen, die über die nationalen Grenzen hinaus denken. So fühle ich mich mit einigen internationalen Freunden enger verbunden, als vielen mir unbekannnten Deutschen.


      MerfynMetmann schrieb:


      • Jeder (zumindest kenne ich niemanden in meinem Alter, bei dem es anders war) deutsche Schüler war schon einmal in einem KZ. Im schulischen Geschichtsunterricht wird einem die deutsche Schuld solange um die Ohren gehauen, bis es aus selbigen herauskommt. Die deutsche Schuld und die Verantwortlichkeit gegenüber dem jüdischen Volk wird stets von der deutschen Regierung betont.
      • Juden wurden in vielen Ländern Europas vor und während der NS-Zeit verfolgt und getötet. Viele europäische Länder in dieser Zeit waren sogar recht froh, ihre Juden loszuwerden, gerade im Osten. In Russsland gab es auch Internierungslager und gezielte Vernichtungen von Teilen der Bevölkerung. Deutschland nimmt die Schuld am Holocaust bis heute (zurecht) auf sich, andere Länder tun dies in deutlich geringerem Maße.
      • Rechtspopulismus wird in anderen Ländern Europas wesentlich offener empfangen als in Deutschland. Hier wird versucht, dem aktiv entgegenzuwirken und er wird verurteilt. (Wir müssen auch Acht geben, nicht alle AfD-Wähler in diese Sparte zu drücken, das ist bei dem Großteil der "besorgten Bürger" sicherlich nicht angebracht).


      Ich verstehe in diesem Zusammenhang oftmals die Diskussion nicht. Es sollte in meinen Augen nicht darum gehen, dass ich mich als möglicher Nachkomme einer Verbrechergeneration sehe und mich schuldig fühle. Vielmehr sollte man an die negativen Dinge in der Vergangenheit erinnert werden, damit es nie wieder zu einer solchen Katastrophe kommt. Und das ist doch auch das Ziel der heutigen Geschichtsbewältigung.
      Ein Mensch ist ein Mensch und jeder Mensch hat die gleichen unveräußerlichen Rechte. Das sollten wir nie wieder vergessen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andre Fromm ()

    • So wie Wartenberg , kann nur ein Linker argumentieren, Bombardierungen sind nicht gerechtfertigt wenn es die Zivilbevölkerung trifft, Industrieanlagen , Verkehrsknotenpunkte, Armeestützpunkte, Regierungsgebäude, sind etwas anderes.
      Zwar hat Deutschland den Krieg am 01. September 1939 begonnen, ist aber einer Kriegserklärung um 72 Stunden zuvor gekommen!
    • Gerhard Wartenberg schrieb:

      MerfynMetmann schrieb:

      Gerhard Wartenberg schrieb:

      Deutschland hat Zwei Weltkriege zu verantworten da überwiegt das Negative sehr deutlich. Im Ausland wird man als Deutscher meist mit einem herzlichen "Heil Hitler" empfangen.
      Einen in vollem Umfang, den anderen teilweise. Das sagt aber auch viel über die zeitgeschichtliche Bildung dieser Menschen aus. Dann sollten wir vielleicht jedem Briten die Verbrechen der Kolonialzeit, jedem Spanier die Folgen Kolumbus und jedem Ami die Destabilisierung der halben Welt vorwerfen.
      Ich habe es natürlich ein wenig überspitzt.
      Naja, solche Äußerungen habe ich im Ausland, in Tschechien, über mich auch schon gehört.

      Obwohl ich mit dem Krieg nix zu tun hatte.

      Sagen wir mal so, der 2. Weltkrieg, war daher gut, da die Reperationszahlungen, aus dem 1. Weltkrieg, mehr oder weniger ad acta gelegt wurden
      Jedoch, und das überwiegt ungemein, die Tötung der Zivilisten (nicht im Kriegseinsatz, das passiert den Amis und den Russen ja heute noch), sondern die der Juden, Sinti und Roma beispielsweise, ja dies ist der dunkelste Moment unserer Geschichte.
      Nun, wie soll ich es sagen, wenn Flüchtlinge zu uns kommen, die Essen und Trinken erhalten, und Obdach gewährt wird, so sind wir unserer geschichtlichen Verantwortung bewusst. Ist es aber nicht töricht, Ihnen auch noch Perspektive hier zu geben? Klar auf der einen Seite werden wir von der Bevölkerung immer weniger, das hat auch wirtschaftliche Gründe, denn leider sind es die Manager und Industriebosse, die den Gehaltsschnitt so hoch ansetzen, und dann hört man von der kanzlerin, ja den Durchschnittslohn, sollte schon jeder irgendwie erreicht haben, wenn er deutschstämmig ist, oder wie die Aussage vor kurzem mal war. Und da frage ich mich wirklich, wieso hab ich diesen Durchschnittslohn nicht erreicht? Und dann wird einfach davon ausgegangen, das das jeder so hat?
      Da frage ich mich wirklich manchmal, wie weit weg die realen Politiker sind,, solche Aussagen zu treffen.
      Das Problem ist, das die AfD den Eindruck gibt zu helfen, in Wirklichkeit, ist es doch wie bei den Linken, die zunächst auch als Protestpartei galten, das wenn man an der Macht ist, ganz was anderes macht, als man zuvor versprochen hat. Das ist leider so, und wird zu über 50% immer so bleiben, so traurig es auch sein mag.

      Meine Oma sagte einst mal, das sind alles die gleichen Banditen, nur haben sie ein anderes Halsband dran. Und je älter ich werde, desto eher habe ich das Gefühl, das dies in der Tat stimmt. Nur eben auf eine andere Art und Weise.

      So jetzt hab ich genug gesprochen und wünsche noch einen angenehmen Tag - sorry war wohl *SO*
      UdM