Um vDEs Zukunft willen

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    • Um vDEs Zukunft willen

      Liebe Spielerschaft, liebes Adminteam, lieber Franky,

      ich glaube, für viele zu reden, wenn ich sage, dass vDE eine großartige Idee ist. Für einige ist es ein Ort um erste Berührung mit Politik zu haben, für andere ein Hobby oder Zeitvertreib und für wieder andere ist es ein Raum um zu politische Ideen Feedback zu erhalten und sich über Politik auszutauschen. Einige sehen vDE als Simulation, andere als Rollenspiel und einige als Ventil politischen Frustes. Doch der Verfall dieser spaßigen Oase kam schleichend und beschleunigte sich in den letzten Monaten.

      Seien es Mitspieler, die gerne stänkern, unrealistische oder aus dem RL eins-zu-eins kopierte Gesetze, unnötige verbale und übertrieben aufgeblasene Streiterein zwischen zwei oder mehr "Lager", totale Stagnation in der Weiterentwicklung der Plattform oder völlig überzogene "Hypes" die an falscher Stelle platziert werden. Jeder, aber so wirklich jeder trägt hierzu bei. Dazu gehören die Initiatoren von Unstimmigkeiten ebenso wie diese, die mit erhobenen Zeigefinger und feinster (unbeabsichtigter?) Doppelmoral prädigen. Dazu gehört auch die Plattform, bzw. der Besitzer, mit Versprechungen die nicht eingehalten werden und mit kleinigkeiten weggetröstet werden sollen.

      Daher dachte ich mir, das müsse mal angegangen werden, auch wenn Threads dieser Art schon mehrfach eröffnet wurden und sich bisher nichts verbessert hat. Alles nachfolgende sind so übliche Sachen, die mir über der Zeit hier aufgefallen sind. Ich würde mich freuen, wenn jeder sowohl Probleme als auch kurze Lösungsansätze dazu verfassen würde. Wem nichts einfällt oder es bereits genannt wurde, kann sich gerne kräftig an der Diskussion beteiligen.

      Die Probleme:
      1. Ein praktisch unnützer Spielerrat (das Konstrukt Spielerrat an sich, nicht die Mitglieder)
      2. Ein über die Zeit stark fragmentiertes Parteiensystem
      3. Wenig Entwicklung der Plattform
      4. Unendliche, Seitenweise Lager-Streitereien (Off-Topic)
      5. Unrealistische Anträge & Anträge 1:1 aus dem RL
      6. Medienlandschaftwüste
      Lösungsansätze:
      1. Den Spielerrat entweder mehr (vor allem messbare) kompetenzen zugestehen oder ihn endlich einstellen.
      2. Alle alten Überbleibsel entfernen, das "neue Parteisystem" launchen.
      3. Es gibt hunderte an guten Vorschlägen, wie man das Spiel dynamischer, nutzerfreundlicher, interessanter, umfangreicher oder einfach nur spaßiger machen könnte. Nach ersten Hypes der Ideen und mangelnd zu scheinender Umsetzungslust auf Betreiberseite sterben die besten Ideen relativ schnell. Hier würde ich mir einen offeneren Umgang wünschen. Ernsthaftigkeit. Bei Ideen soll man IGs gründen, aber so recht wurde noch nie eine umgesetzt. Ganz davon zu schweigen, dass kaum jemand davon weiß und kaum niemand weiß, wie es zu einer Umsetzung kommen soll. Besonders, wenn jeglicher technischer Aufwand so gut wie versagt wird. Es wird Zeit, besonders in der aktuellen Lage von vDeutschland, die Wünsche und Ideen der Spieler ernst zu nehmen. Sowohl für die anderen Spieler als auch für Franky. Andere Plattformen würden sich freuen, wenn die Nutzer freiwillig mit teils sehr gut ausgeführten Ideen kommen würden. Also: Ran ans Werk!
      4. Sowohl Besonnenheit der Spieler ist wichtig, wie auch eine Off-Topic Regel. Hier müssten kleine Bestrafungen wie 12h Sperren eingeführt und zumindest Anfangs hart umgesetzt werden. Man lernt, dass Feuer heiß ist, indem man es anfässt.
      5. Das ist eine Simulation, keine Kopie der Realität. Warum spielt man mit, wenn man nur echte Gesetze kopiert? Dafür ist die Simulation doch da, um etwas der eigenen Meinung nach besser zu machen, als es "die da Oben" im echten Leben machen. Lasst eurer Fantasie freien lauf, nehmt euch Zeit: Macht mein Gesetz Sinn? Was für ungewollte Auswirkungen könnte es haben? Löst mein Gesetz das Problem oder bekämpft es nur Symptome? und und und. Wenn sich jeder selber auf die Finger schaut, wären wir alle schon einen Schritt näher an einem qualitativen und interessanten Spiel. Frei nach dem Motto: Wenn sich jeder selber hilft, ist jedem geholfen.
      6. Ansatz 1: Qualität wertschätzen. Es demotiviert Schreiberlinge, die stundenlange Recherche betreiben und ihren Beitrag qualitativ ausarbeiten, wenn man lieber 30 Seiten lang den neusten Gossip aus der Gerüchteküche bespricht, statt politische Artikel diskutiert. Seht umfangreiche Artikel doch als Katalysator oder Vorlage von politischen Möglichkeiten. Klar, der Spaß soll nicht verloren gehen, aber weicht die Qualität dem Gossip, dann verliert man ein Grundpfeiler der Simulation.
        Ansatz 2: Eine Währung. Dadurch leisten sich die Medien mit den interessantesten Artikeln ihre Schreiber, man achtet darauf, wem man ein Abo abkauft und es gilt nach wie vor, wie es mit Geld nun einmal so ist, einen Anreiz. Zum Thema Währung gab es bisher unzählige Versuche an IGs, die allesamt mit der Aussage "man möchte nicht zu einem Microstaat werden" wegignoriert wurden. Geld alleine macht kein Microstaat. Es soll hier weder Lebensmittel geben, noch irgendwelche halbstaatlichen Institute oder ähnliches.


      Jetzt seid ihr gefragt. Wie seht ihr das ganze? Wo drückt euch der Schuh und wie könnte man es verbessern? Seht ihr auch zu wenig Bewegung im Aufbau der Plattform? Jeder ist Teil des Problems, es liegt an jeder Person selbst, Teil der Lösung zu werden.

      Wusti
      archiviert

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von M.U.Wusterhausen () aus folgendem Grund: Groß-/ Kleinschreibung

    • M.U.Wusterhausen schrieb:




      Die Probleme:
      1. Ein praktisch unnützer Spielerrat (das Konstrukt Spielerrat an sich, nicht die Mitglieder) Zustimmung
      2. Ein über die Zeit stark fragmentiertes Parteiensystem Zustimmung
      3. Wenig Entwicklung der Plattform Zustimmung
      4. Unendliche, Seitenweise Lager-Streitereien (Off-Topic) Zustimmung
      5. Unrealistische Anträge & Anträge 1:1 aus dem RL Nah
      6. Medienlandschaftwüste Zustimmung
      Lösungsansätze:
      1. Den Spielerrat entweder mehr (vor allem messbare) kompetenzen zugestehen oder ihn endlich einstellen.
      2. Alle alten Überbleibsel entfernen, das "neue Parteisystem" launchen.
      3. Es gibt hunderte an guten Vorschlägen, wie man das Spiel dynamischer, nutzerfreundlicher, interessanter, umfangreicher oder einfach nur spaßiger machen könnte. Nach ersten Hypes der Ideen und mangelnd zu scheinender Umsetzungslust auf Betreiberseite sterben die besten Ideen relativ schnell. Hier würde ich mir einen offeneren Umgang wünschen. Ernsthaftigkeit. Bei Ideen soll man IGs gründen, aber so recht wurde noch nie eine umgesetzt. Ganz davon zu schweigen, dass kaum jemand davon weiß und kaum niemand weiß, wie es zu einer Umsetzung kommen soll. Besonders, wenn jeglicher technischer Aufwand so gut wie versagt wird. Es wird Zeit, besonders in der aktuellen Lage von vDeutschland, die Wünsche und Ideen der Spieler ernst zu nehmen. Sowohl für die anderen Spieler als auch für Franky. Andere Plattformen würden sich freuen, wenn die Nutzer freiwillig mit teils sehr gut ausgeführten Ideen kommen würden. Also: Ran ans Werk!
      4. Sowohl Besonnenheit der Spieler ist wichtig, wie auch eine Off-Topic Regel. Hier müssten kleine Bestrafungen wie 12h Sperren eingeführt und zumindest Anfangs hart umgesetzt werden. Man lernt, dass Feuer heiß ist, indem man es anfässt.
      5. Das ist eine Simulation, keine Kopie der Realität. Warum spielt man mit, wenn man nur echte Gesetze kopiert? Dafür ist die Simulation doch da, um etwas der eigenen Meinung nach besser zu machen, als es "die da Oben" im echten Leben machen. Lasst eurer Fantasie freien lauf, nehmt euch Zeit: Macht mein Gesetz Sinn? Was für ungewollte Auswirkungen könnte es haben? Löst mein Gesetz das Problem oder bekämpft es nur Symptome? und und und. Wenn sich jeder selber auf die Finger schaut, wären wir alle schon einen Schritt näher an einem qualitativen und interessanten Spiel. Frei nach dem Motto: Wenn sich jeder selber hilft, ist jedem geholfen.
      Hier sehe ich Gefahr. Es sollte um die Debatte gehen. Klar, kann man auch schön fette, neunseitige Gesetze schreiben, doch dann geht das Brotkrümel-Picken wieder los: Ahh, §3 Absatz 1, da ist ein Formfehler!!!!
      Und schon geht es nicht mehr um den Inhalt. Außerdem ist es in den meisten Fällen so, dass sich niemand fette Anträge geben wird. Franky hat das in den Regeln gut stehen. Man kann, muss aber nicht. Es reicht, wenn angeschnitten wird, was geändert werden soll.
      1. Ansatz 1: Qualität wertschätzen. Es demotiviert Schreiberlinge, die stundenlange Recherche betreiben und ihren Beitrag qualitativ ausarbeiten, wenn man lieber 30 Seiten lang den neusten Gossip aus der Gerüchteküche bespricht, statt politische Artikel diskutiert. Seht umfangreiche Artikel doch als katalysator oder Vorlage von politischen Möglichkeiten. Klar, der Spaß soll nicht verloren gehen, aber weicht die Qualität dem Gossip, dann verliert man ein Grundpfeiler der Simulation.
        Ansatz 2: Eine Währung. Dadurch leisten sich die Medien mit den interessantesten Artikeln ihre Schreiber, man achtet darauf, wem man ein Abo abkauft und es gilt nach wie vor, wie es mit Geld nun einmal so ist, einen Anreiz. Zum Thema Währung gab es bisher unzählige Versuche an IGs, die allesamt mit der Aussage "man möchte nicht zu einem Microstaat werden" wegignoriert wurden. Geld alleine macht kein Microstaat. Es soll hier weder Lebensmittel geben, noch irgendwelche halbstaatlichen Institute oder ähnliches.

      Wilhelm will mir keine neue Signatur machen, deswegen liest du hier diesen Text
    • Dr. med. Yvonne von Walsleben schrieb:

      M.U.Wusterhausen schrieb:

      Die Probleme:
      1. Ein praktisch unnützer Spielerrat (das Konstrukt Spielerrat an sich, nicht die Mitglieder) Zustimmung
      2. Ein über die Zeit stark fragmentiertes Parteiensystem Zustimmung
      3. Wenig Entwicklung der Plattform Zustimmung
      4. Unendliche, Seitenweise Lager-Streitereien (Off-Topic) Zustimmung
      5. Unrealistische Anträge & Anträge 1:1 aus dem RL Nah
      6. Medienlandschaftwüste Zustimmung
      Lösungsansätze:
      1. Den Spielerrat entweder mehr (vor allem messbare) kompetenzen zugestehen oder ihn endlich einstellen.
      2. Alle alten Überbleibsel entfernen, das "neue Parteisystem" launchen.
      3. Es gibt hunderte an guten Vorschlägen, wie man das Spiel dynamischer, nutzerfreundlicher, interessanter, umfangreicher oder einfach nur spaßiger machen könnte. ... Also: Ran ans Werk!
      4. Sowohl Besonnenheit der Spieler ist wichtig, wie auch eine Off-Topic Regel. Hier müssten kleine Bestrafungen wie 12h Sperren eingeführt und zumindest Anfangs hart umgesetzt werden. Man lernt, dass Feuer heiß ist, indem man es anfässt.
      5. Das ist eine Simulation, keine Kopie der Realität. Warum spielt man mit, wenn man nur echte Gesetze kopiert? Dafür ist die Simulation doch da, um etwas der eigenen Meinung nach besser zu machen, als es "die da Oben" im echten Leben machen. Lasst eurer Fantasie freien lauf, nehmt euch Zeit: Macht mein Gesetz Sinn? Was für ungewollte Auswirkungen könnte es haben? Löst mein Gesetz das Problem oder bekämpft es nur Symptome? und und und. Wenn sich jeder selber auf die Finger schaut, wären wir alle schon einen Schritt näher an einem qualitativen und interessanten Spiel. Frei nach dem Motto: Wenn sich jeder selber hilft, ist jedem geholfen.
      Hier sehe ich Gefahr. Es sollte um die Debatte gehen. Klar, kann man auch schön fette, neunseitige Gesetze schreiben, doch dann geht das Brotkrümel-Picken wieder los: Ahh, §3 Absatz 1, da ist ein Formfehler!!!!
      Und schon geht es nicht mehr um den Inhalt. Außerdem ist es in den meisten Fällen so, dass sich niemand fette Anträge geben wird. Franky hat das in den Regeln gut stehen. Man kann, muss aber nicht. Es reicht, wenn angeschnitten wird, was geändert werden soll.

      Hallo und vielen Dank, dass du dich an der Diskussion beteiligst. :)
      Also erst einmal ein sehr guter Einwand. Es würde aber schon ausreichen, wenn sich jeder diese Fragen (in 5.) vor dem verfassen selbst stellt. Ab und an fällt auch auf, dass jemand einen echten Text kopiert hat, den diese Person selber nicht einmal richtig verstanden bzw. gelesen hat. Ich gebe zu, dass ist die Ausnahme, aber sich mehr mit dem Thema auseinander zu setzen ist nichts, was schaden könnte. ;)

      Wie stehst du zu 4. Was hättest du hier für einen Lösungsansatz?
      archiviert
    • Gute Ideen insgesamt, ob sie etwas bringen, müsste man gucken. Zu den Gesetzen möchte ich allerdings auch noch was sagen. Ein vernünftiges Gesetz zu schreiben ist so ziemlich das Komplexeste überhaupt an dieser Simulation, oft fehlt dafür einfach auch die nötige Zeit. Und wenn ich eine Reform aus dem RL gut finde, dann sehe ich keinen Grund, warum ich hier krampfhaft versuchen sollte das Rad neu zu erfinden, obwohl ich die Sache eigentlich so voll unterstütze. Das kann natürlich jeder so handhaben wie er es gerne möchte, aber in der persönlichen Kosten/Nutzen-Rechnung finde ich es völlig in Ordnung, wenn man das so handhabt. Hinzu kommt, dass man hier regelmäßig von sehr Neunmalklugen Mitspielern gegrillt wird, wenn ein Gesetze mal nicht höchsten Anforderungen entspricht, oder sich sprachliche Fehler eingeschlichen haben. Dann wird man als inkompetent und unfähig dargestellt. Oder sonst wie angegriffen. Und ich meine, das passiert hier sehr häufig. Da kann es einem sehr schnell vergehen, ganz viel Zeit in irgendwas zu investieren. Gerade auch bei Neulingen, die noch nicht so lange dabei sind und sich da noch sehr unsicher sind. Bevor hier also in der Richtung irgendein Anspruch erhoben wird, der auf eine größere Anstrengung hinausläuft, sollten sich das grundsätzliche Verhalten der Spielerschaft in dieser Frage ändern.

      Und ob ein Gesetz unrealistisch ist, ist doch eine sehr subjektive Angelegenheit. Ich glaube nicht, dass hier jemand darüber zu entscheiden hat, welches Gesetz realistisch und genehm ist und welche eben nicht, da dann immer auch die jeweilige eigene politische Meinung eine Rolle spielt, also in der Betrachtung.

      Du unterstellst übrigens, was ich nebenbei etwas arrogant finde, die Leute würden sich hier nicht ausreichend mit ihren Themen beschäftigen. Da haben wir sie schon wieder, diese Anspruchshaltung von oben herab, die Leuten, die sich einfach nicht immer super sicher fühlen, schnell ein schlechtes Gefühl geben. Nach dem Motto, hmm, ich bin nicht gut genug oder nicht fachlich super fit genug. Diese Einstellung verhindert es in meinen Augen, das wir Dinge lockerer sehen.
    • M.U.Wusterhausen schrieb:

      Dr. med. Yvonne von Walsleben schrieb:

      M.U.Wusterhausen schrieb:

      Die Probleme:
      1. Ein praktisch unnützer Spielerrat (das Konstrukt Spielerrat an sich, nicht die Mitglieder) Zustimmung
      2. Ein über die Zeit stark fragmentiertes Parteiensystem Zustimmung
      3. Wenig Entwicklung der Plattform Zustimmung
      4. Unendliche, Seitenweise Lager-Streitereien (Off-Topic) Zustimmung
      5. Unrealistische Anträge & Anträge 1:1 aus dem RL Nah
      6. Medienlandschaftwüste Zustimmung
      Lösungsansätze:
      1. Den Spielerrat entweder mehr (vor allem messbare) kompetenzen zugestehen oder ihn endlich einstellen.
      2. Alle alten Überbleibsel entfernen, das "neue Parteisystem" launchen.
      3. Es gibt hunderte an guten Vorschlägen, wie man das Spiel dynamischer, nutzerfreundlicher, interessanter, umfangreicher oder einfach nur spaßiger machen könnte. ... Also: Ran ans Werk!
      4. Sowohl Besonnenheit der Spieler ist wichtig, wie auch eine Off-Topic Regel. Hier müssten kleine Bestrafungen wie 12h Sperren eingeführt und zumindest Anfangs hart umgesetzt werden. Man lernt, dass Feuer heiß ist, indem man es anfässt.
      5. Das ist eine Simulation, keine Kopie der Realität. Warum spielt man mit, wenn man nur echte Gesetze kopiert? Dafür ist die Simulation doch da, um etwas der eigenen Meinung nach besser zu machen, als es "die da Oben" im echten Leben machen. Lasst eurer Fantasie freien lauf, nehmt euch Zeit: Macht mein Gesetz Sinn? Was für ungewollte Auswirkungen könnte es haben? Löst mein Gesetz das Problem oder bekämpft es nur Symptome? und und und. Wenn sich jeder selber auf die Finger schaut, wären wir alle schon einen Schritt näher an einem qualitativen und interessanten Spiel. Frei nach dem Motto: Wenn sich jeder selber hilft, ist jedem geholfen.
      Hier sehe ich Gefahr. Es sollte um die Debatte gehen. Klar, kann man auch schön fette, neunseitige Gesetze schreiben, doch dann geht das Brotkrümel-Picken wieder los: Ahh, §3 Absatz 1, da ist ein Formfehler!!!!
      Und schon geht es nicht mehr um den Inhalt. Außerdem ist es in den meisten Fällen so, dass sich niemand fette Anträge geben wird. Franky hat das in den Regeln gut stehen. Man kann, muss aber nicht. Es reicht, wenn angeschnitten wird, was geändert werden soll.

      Hallo und vielen Dank, dass du dich an der Diskussion beteiligst. :) Also erst einmal ein sehr guter Einwand. Es würde aber schon ausreichen, wenn sich jeder diese Fragen (in 5.) vor dem verfassen selbst stellt. Ab und an fällt auch auf, dass jemand einen echten Text kopiert hat, den diese Person selber nicht einmal richtig verstanden bzw. gelesen hat. Ich gebe zu, dass ist die Ausnahme, aber sich mehr mit dem Thema auseinander zu setzen ist nichts, was schaden könnte. ;)

      Wie stehst du zu 4. Was hättest du hier für einen Lösungsansatz?
      Das stimmt. Also mir ist es soweit eigentlich egal, ob man den Antrag kopiert, wenn die Rede/Begründung dazu wenigstens frei geschrieben ist und man sich um eine Debatte kümmert. Während einer Regierungszeit einfach Anträge zu kopieren und ohne Debatte abnicken, damit man sagen kann: "Guck hier, 10 Anträge" geht gar nicht. Da ist dann auch der Unterschied.

      Auch diese Idee finde ich nicht schlecht. Das fände ich am Neustart auch gut. Zwar weiß man nach einer Zeit wieder, wer wer ist, aber die Vorgeschichten sind weg. (Wahlbetrug, Kirchen brennen etc.) Sodass man sich diese Negativschlagzeilen erst verdienen muss, sag ich mal. Und sollte es dann doch wieder so Enden wie hier nahezu täglich, why not.
      Wilhelm will mir keine neue Signatur machen, deswegen liest du hier diesen Text
    • Neu

      Also das was Nina geschrieben hat sehe ich auch. Ich habe bisher nur ein oder zwei Gesetzesentwürfe verfasst, und dann versucht, mich an Anträgen oder Gesetzen aus dem RL zu orientieren und sie anzupassen. In dieser Simulation wird von einem Verlangt, rechtlich fundierte, sprachlich einwandfreie, neun Seiten lange Gesetzesentwürfe vorzulegen, und damit kann ich nicht dienen. Im Gegensatz zu RL-Politiker*innen und Ministerien habe ich nämlich im RL keinen 50-Mitarbeiter-Stab und bin auch kein Volljurist. Ich denke, das Kernproblem zu 5. zu lösen würde es benötigen, die Ansprüche an Gesetzesentwürfe runterzuschrauben und die Kritik an fachlich und rechtlich nicht stark fundierten Gesetzesentwürfen auch mal als SIM-Off kenntlich zu machen, weil die Kritik dahinter den Spieler hinter dem Politiker angreift, der eben nicht unbedingt fundierte Gesetze schreiben kann und nicht wie einige hier Volljurist ist.

      Ersatzrichter am Obersten Gericht
      Mitglied des Spielerrates
    • Neu

      Lars Lyeien schrieb:

      Also das was Nina geschrieben hat sehe ich auch. Ich habe bisher nur ein oder zwei Gesetzesentwürfe verfasst, und dann versucht, mich an Anträgen oder Gesetzen aus dem RL zu orientieren und sie anzupassen. In dieser Simulation wird von einem Verlangt, rechtlich fundierte, sprachlich einwandfreie, neun Seiten lange Gesetzesentwürfe vorzulegen, und damit kann ich nicht dienen. Im Gegensatz zu RL-Politiker*innen und Ministerien habe ich nämlich im RL keinen 50-Mitarbeiter-Stab und bin auch kein Volljurist. Ich denke, das Kernproblem zu 5. zu lösen würde es benötigen, die Ansprüche an Gesetzesentwürfe runterzuschrauben und die Kritik an fachlich und rechtlich nicht stark fundierten Gesetzesentwürfen auch mal als SIM-Off kenntlich zu machen, weil die Kritik dahinter den Spieler hinter dem Politiker angreift, der eben nicht unbedingt fundierte Gesetze schreiben kann und nicht wie einige hier Volljurist ist.
      Also wenn man die Gesetze deckeln würde, dann würde es eh nicht mehr dazu kommen in der Regel, dass man RL-Anträge einfach hier postet. Denn die haben sich dann in der Regel eh erledigt.
      Die Deckelung würde zudem dazu führen, dass nicht mehr einer an einem Antrag arbeiten würde, sondern die gesamte Partei an den 2 oder 3 Anträgen, die sie pro Legislaturperiode einbringen darf.
      Der Fokus wäre also ein ganz anderer. Jeder würde sich die Gesetze genau anschauen und gucken, wo gibt es Verbesserungspotential, wo passt mir was nicht. Gesetze wären Gemeinschaftsprojekte und keine Ego-Projekte mehr.

      Juristendeutsch verlangt keiner. Ich fänd es halt schon eine Bereicherung, wenn man sich mehr Gedanken über Finanzierung und negative Effekte machen würde und diese Zeit hat man halt nur, wenn man auch die Anträge deckelt. Dann hat man die Zeit sich mit jedem Antrag auch ausreichend zu beschäftigen.

      Also ich stell es mir mega cool vor :D Auch alleine die Challenge die Anträge durchzubringen oder zu verhindern wäre eine ganz andere Hausnummer dann :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sophie Bloomberg ()

    • Neu

      Sophie Bloomberg schrieb:

      Lars Lyeien schrieb:

      Also das was Nina geschrieben hat sehe ich auch. Ich habe bisher nur ein oder zwei Gesetzesentwürfe verfasst, und dann versucht, mich an Anträgen oder Gesetzen aus dem RL zu orientieren und sie anzupassen. In dieser Simulation wird von einem Verlangt, rechtlich fundierte, sprachlich einwandfreie, neun Seiten lange Gesetzesentwürfe vorzulegen, und damit kann ich nicht dienen. Im Gegensatz zu RL-Politiker*innen und Ministerien habe ich nämlich im RL keinen 50-Mitarbeiter-Stab und bin auch kein Volljurist. Ich denke, das Kernproblem zu 5. zu lösen würde es benötigen, die Ansprüche an Gesetzesentwürfe runterzuschrauben und die Kritik an fachlich und rechtlich nicht stark fundierten Gesetzesentwürfen auch mal als SIM-Off kenntlich zu machen, weil die Kritik dahinter den Spieler hinter dem Politiker angreift, der eben nicht unbedingt fundierte Gesetze schreiben kann und nicht wie einige hier Volljurist ist.
      Also wenn man die Gesetze deckeln würde, dann würde es eh nicht mehr dazu kommen in der Regel, dass man RL-Anträge einfach hier postet. Denn die haben sich dann in der Regel eh erledigt.Die Deckelung würde zudem dazu führen, dass nicht mehr einer an einem Antrag arbeiten würde, sondern die gesamte Partei an den 2 oder 3 Anträgen, die sie pro Legislaturperiode einbringen darf.
      Der Fokus wäre also ein ganz anderer. Jeder würde sich die Gesetze genau anschauen und gucken, wo gibt es Verbesserungspotential, wo passt mir was nicht. Gesetze wären Gemeinschaftsprojekte und keine Ego-Projekte mehr.

      Juristendeutsch verlangt keiner. Ich fänd es halt schon eine Bereicherung, wenn man sich mehr Gedanken über Finanzierung und negative Effekte machen würde und diese Zeit hat man halt nur, wenn man auch die Anträge deckelt. Dann hat man die Zeit sich mit jedem Antrag auch ausreichend zu beschäftigen.

      Also ich stell es mir mega cool vor :D Auch alleine die Challenge die Anträge durchzubringen oder zu verhindern wäre eine ganz andere Hausnummer dann :)
      Ich finde es auch schade, dass gerade der Aspekt deines Konzeptes doch viel Ablehnung erfährt. Ich weiß zwar nicht, wie intensiv in der Vergangenheit die Anträge in den Parlamenten bearbeitet und debattiert wurden, aber ich würde schon vermuten, dass man für die ordentliche Befassung mit einem Antrag sicher auch mal - andere Verpflichtungen im echten Leben einberechnet - eine Woche benötigen kann. Daher würde ich eine Deckelung der Anträge pro Legislaturperiode klar befürworten, da es zu intensiveren und hochwertigeren Debatten führen könnte.

      Lars Lyeien schrieb:

      Ich denke, das Kernproblem zu 5. zu lösen würde es benötigen, die Ansprüche an Gesetzesentwürfe runterzuschrauben und die Kritik an fachlich und rechtlich nicht stark fundierten Gesetzesentwürfen auch mal als SIM-Off kenntlich zu machen, weil die Kritik dahinter den Spieler hinter dem Politiker angreift, der eben nicht unbedingt fundierte Gesetze schreiben kann und nicht wie einige hier Volljurist ist.
      Sicher braucht es nicht bei jedem Antrag umfangreiche Debatten über die rechtliche Zulässigkeit, aber ich finde schon, dass zu einer Simulation der Gesetzgebung dazugehört, auch juristische Problematiken anzuschneiden. Sicher nicht bei jeder Kleinigkeit, aber zumindest bei eklatanten Verfassungsverstößen (GR-Verletzungen, Zuständigkeiten etc.).
      Innen- und Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen
    • Neu

      Man könnte ja auch mal drüber nachdenken wie man die Aktivität in den Länderparlamenten erhöht. Leider schafft es ja nur ein kleiner Teil in den Bundestag. Wir müssen vD so gestalten dass man gleich ab Tag 1 etwas machen kann. Dass es quasi Bedeutung hat MdL zu sein. Meine Idee wäre dass man in den Ländern sämtliche Anträge die im RL-Landtag zur Debatte stehen einfach übernommen werden und automatisch debattiert werden. Dann hätte der SR eine weitere sinnstiftende Aufgabe und Neu-vDler hätten ab Tag 1 ne gute Möglichkeit sich einzubringen. Weil wenn wir mal ehrlich sind, wer (außer uns paar Freaks :D ) meldet sich schon bei einem Spiel an bei dem man so viel Zeit investieren muss um überhaupt mal reinzufinden. Von der Unübersichtlichkeit mal ganz abgesehen.