Parteiwechsel

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    • Parteiwechsel

      Hi, ihr. Wie versprochen, melde ich mich mal hier im RL-Bereich. Tatsächlich melde ich mich aus einem bestimmten Grund. Ich habe grad ein persönliches Dilemma und dacht, dass mir ein paar von euch einen Rat geben können. Wie ihr vielleicht wisst war ich mal bei der Piratenpartei und bin dann nach anderthalb Jahren ausgetreten. Dann bin ich der Grünen Jugend beigetreten. Ich bin da jetzt seit einem halben Jahr aktiv. Im Grunde habe ich von Anfang an gewusst, dass mich einiges dort stört, aber ich habe diese Dinge als Kleinigkeiten abgetan, da ich mich mit den Werten durchaus identifizieren könnte. Im Grunde verbinden mich ja durchaus immer noch eine Menge Werte mit der GJ, aber die ganzen "Kleinigkeiten" in dieser Menge erscheinen mir gar nicht mehr so klein (nur so zur Info, mich stören vor allem die herangehensweise an Gender- und Frauenpolitik und die Verharmlosung von Linksextremisten). Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass mich mit den Jusos wesentlich mehr verbindet. Ich weiß, nur nicht ob ich wirklich noch ein mal einen Parteienwechsel durchführen will. Im Grunde steht es für mich ja fast schon fest, dass ich zu den Jusos gehe, denn ob ich wechseln soll, das soll auch nicht meine Frage sein. Ich will eher von euch wissen auf was für Reaktionen ich mich da gefasst machen muss und würde gern wissen, wie ihr auf so jemanden wie mich reagieren würdet. Gerade bei der Grünen Hochschulgruppe, bei der ich ja erst angefangen hab, muss das doch seltsam wirken.
    • Markus Schneider schrieb:

      Sehe das so wie Sophie. Aber ob es da deutliche ideologische Unterschiede zwischen Jusos und GJ gibt ?
      Große Unterschiede gibt es vielleicht nicht, aber es sind die vielen kleinen Sachen die für mich eine Rolle spielen. Zum Beispiel gibt es bei den Jusos auch Quoten, aber mit den Quotierungen, wie sie die Jusos haben, komme ich eher klar, als mit denen, die die es bei der GJ gibt. Und letztens haben die Junggrünen einen Antrag angenommen, laut dem, wenn es bei einer Versammlung mehr Männer als Frauen sind, nur die Frauen allein, entscheiden dürfen, ob die Versammlung fortgeführt werden darf.
    • Willy Trittin schrieb:

      Markus Schneider schrieb:

      Sehe das so wie Sophie. Aber ob es da deutliche ideologische Unterschiede zwischen Jusos und GJ gibt ?
      Große Unterschiede gibt es vielleicht nicht, aber es sind die vielen kleinen Sachen die für mich eine Rolle spielen. Zum Beispiel gibt es bei den Jusos auch Quoten, aber mit den Quotierungen, wie sie die Jusos haben, komme ich eher klar, als mit denen, die die es bei der GJ gibt. Und letztens haben die Junggrünen einen Antrag angenommen, laut dem, wenn es bei einer Versammlung mehr Männer als Frauen sind, nur die Frauen allein, entscheiden dürfen, ob die Versammlung fortgeführt werden darf.
      wtf?

      Landesverbandsvorsitzender Hamburg
      Bundesminister a.D.
    • Berndt Dahlke schrieb:

      Willy Trittin schrieb:

      Markus Schneider schrieb:

      Sehe das so wie Sophie. Aber ob es da deutliche ideologische Unterschiede zwischen Jusos und GJ gibt ?
      Große Unterschiede gibt es vielleicht nicht, aber es sind die vielen kleinen Sachen die für mich eine Rolle spielen. Zum Beispiel gibt es bei den Jusos auch Quoten, aber mit den Quotierungen, wie sie die Jusos haben, komme ich eher klar, als mit denen, die die es bei der GJ gibt. Und letztens haben die Junggrünen einen Antrag angenommen, laut dem, wenn es bei einer Versammlung mehr Männer als Frauen sind, nur die Frauen allein, entscheiden dürfen, ob die Versammlung fortgeführt werden darf.
      wtf?
      Hab ich mir auch gedacht.
    • Die Satzung der Grünen ist tatsächlich fragwürdig in einigen Punkten. Den anwesenden Frauen steht in der Bundesversammlung sogar ein Vetorecht zu, § 13 Abs. 5 der Bundessatzung. Eine Suche mit Strg. + F in der Bundessatzung ergab 116 Treffer. Ich kann daher mehr als nur nachvollziehen, dass das Geschlechterthema in deinen Augen überreguliert ist. Ich bin bekanntlich weder Fan der Grünen, noch der Jusos (insbes. unter Kühnert). Man sollte sich doch aber von einer Hochschulgruppe nicht vorschreiben lassen, in welcher Organisation man aktiv ist. Ich meine, wenn das so ein großes Problem sein sollte, was es nicht sein wird, dann brauch diese Gruppe ganz offenbar keine weiteren Mitglieder und ist daher selbst schuld. Es gibt soo viele Vereine, Hochschulgruppe etc., in denen man aktiv sein kann, wenn man dies wünscht. Jedem ehrenamtlichen Mitglied, das sich engagiert, sollte der Verein schätzen, was oft genug nicht passiert. Das weiß ich aus eigenen Erfahrungen im Sportverein.

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      Allianz - Für Deutschland!
    • Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Es ist wirklich kaum zu glauben, was da abläuft. Aber wenn man von "Gender in der Physik"-Vorlesungen liest, in denen es darum geht, die Physik im Rahmen des Genderismus zu "kontextualisieren" und dass Physiklehrbücher die Genderthematik aufgreifen sollen, wundert Einen gar nichts mehr.
      Ultra posse nemo obligatur

      And remember the darker the night, the more beautiful is morning's light.
    • Earl Merfyn Metmann schrieb:

      Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Es ist wirklich kaum zu glauben, was da abläuft. Aber wenn man von "Gender in der Physik"-Vorlesungen liest, in denen es darum geht, die Physik im Rahmen des Genderismus zu "kontextualisieren" und dass Physiklehrbücher die Genderthematik aufgreifen sollen, wundert Einen gar nichts mehr.
      Was? Wer kommt denn auf so einen Scheiß?
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Earl Merfyn Metmann schrieb:

      Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Es ist wirklich kaum zu glauben, was da abläuft. Aber wenn man von "Gender in der Physik"-Vorlesungen liest, in denen es darum geht, die Physik im Rahmen des Genderismus zu "kontextualisieren" und dass Physiklehrbücher die Genderthematik aufgreifen sollen, wundert Einen gar nichts mehr.
      Was? Wer kommt denn auf so einen Scheiß?
      Meiner Recherche nach, die Uni Münster.

      Landesverbandsvorsitzender Hamburg
      Bundesminister a.D.