[AA] Reise des Bundesministers nach Italien

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    • [AA] Reise des Bundesministers nach Italien

      I I I Reise des Bundesaußenministers nach Italien


      Am Montag reiste Bundesaußenminister Mutschlechner nach Rom zu einem Treffen mit dem Italienischen Außenminister Luigi di Maio von der 5-Sterne-Bewegung. In den Gesprächen ging es vor allem um die Zukunft der Europäischen Union, die Lösung der Flüchtlingsproblematik und den Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Mutschlechner betonte gegenüber dem Chef des euroskeptischen Movimento 5 Stelle die Wichtigkeit eines geeinten und solidarischen Europas und räumte ein, dass die EU die Flüchtlingsproblematik in Italien zu lange ignoriert und verharmlost habe. Zudem betonte Mutschlechner, erhoffe er sich von der Regierung Conte II eine Abgrenzung vom Rechtspopulismus, der ein Problem nicht nur für Italien, sondern für alle Länder der EU darstelle. Im Zuge des Besuches hielt Mutschlechner auch eine kurze öffentliche Ansprache:


      "Gentili signore e signori,


      è un gran piacere per me di poter essere qui a Roma, in Italia. Io personalmente ho una relazione molto speciale con l’Italia, visto che mio nonno era italiano. Così ho visitato questo paese straordinario più di una volta. Potevo scoprire tanti posti meravigliosi e gente strasimpatica in Italia. Nonostante ci sono dei problemi qui, come ci sono in tutti gli altri stati del mondo. Uno di questi problemi è sicuramente il gran numero di migranti, che sono venuti e vengono ancora attraverso il mar mediterraneo. Tanti di loro non c’è l’hanno fatto e sono morti nel mare. È il compito della Unione Europe di fermare questa situazione inaccettabile. Io personalmente penso anche che l’Italia sia stata lasciata troppo sola dalla Unione Europea prima, durante e dopo la crisi europea dei migranti. Dobbiamo iniziare a capire, che non abbiamo l’Unione Europea soltanto per ragioni economici, perché questa Unione si è formata anche per aiutarci, per risolvere i problemi insieme e per garantire la pace sul territorio del nostro continente.

      Quando noi tedeschi parliamo del paese Italia parliamo di montagne bellissime, del mare blu e certamente del cibo delizioso, ma anche, inevitabile, della mafia, della corruzione, della criminalità organizzata. Però si deve essere sempre prudenti con questi pregiudizi. La criminalità organizzata non è assolutamente un problema dell’Italia, ma è un problema globale, che dobbiamo affrontare. Penso proprio che l’Italia possa essere un buon esempio per altri paesi europei e che anche noi tedeschi possiamo imparare dall’Italia. Voi siete riusciti a combattere la mafia e la corruzione e anche se c’è ancora tanto lavoro da fare, avete fatto i primi passe e sono sicuro che anche nel futuro la mafia non avrà un gioco facile.

      Alla fine voglio ringraziarvi gentilmente per il vostro invito e vi auguro una legislatura produttiva e di successo.

      Grazie!"


      Anbei die Übersetzung ins Deutsche:


      "Werte Damen und Herren,

      es ist mir eine große Freude hier in Rom, in Italien sein zu dürfen. Ich persönlich habe eine ganz spezielle Beziehung zu Italien, da mein Großvater Italiener war. So habe ich in dieses außergewöhnliche Land schon mehr als ein Mal besuchen dürfen. Ich durfte viele wundervolle Orte und unglaublich sympathische Leute kennenlernen hier in Italien. Dennoch gibt es auch hier, wie in allen anderen Staaten der Welt Probleme. Eines dieser Probleme ist sicherlich die große Anzahl an Flüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Italien gekommen sind und dies immer noch tun. Viele von ihnen haben es nicht geschafft und sind im Mittelmeer gestorben. Es ist Aufgabe der Europäischen Union diese inakzeptable Situation zu beenden. Ich persönlich denke auch, dass Italien von der Europäischen Union vor, während und auch nach der Flüchtlingskreise zu allein gelassen worden ist. Wir müssen endlich anfangen zu verstehen, dass wir die Europäische Union nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen haben, sondern, dass diese auch gegründet worden ist um sich gegenseitig zu helfen, um Probleme gemeinsam zu lösen und um den Frieden auf unserem Kontinenten zu garantieren.

      Wenn wir Deutsch über Italien reden, sprechen wir über wunderschöne Berge, das blaue Meer und natürlich das leckere Essen, aber unausweichlich auch über die Mafia, die Korruption, die organisierte Kriminalität. Wir müssen mit diesen Vorurteilen aber immer vorsichtig sein. Die organisierte Kriminalität ist keinesfalls ein rein italienisches Problem, sondern ein globales, welchem es entgegenzutreten gilt. Ich glaube sogar, dass Italien ein gutes Beispiel für andere europäische Länder darstellen kann und dass auch wir Deutschen von Italien lernen können. Ihr habt es geschafft, die Mafia und die Korruption zu bekämpfen und auch wenn noch viel Arbeit vor euch liegt, so habt ihr den ersten Schritt bereits gemacht und ich bin mir sicher, dass die Mafia auch in Zukunft in Italien kein leichtes Spiel haben wird.

      Am Ende möchte ich mich noch recht herzlich für die Einladung bedanken und ich wünsche Ihnen eine produktive und erfolgreiche Legislaturperiode!

      Dankeschön!"