Restart 2020 | Ein Konzept

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    • Restart 2020 | Ein Konzept

      Grüßt euch,

      nicht mir, sondern auch anderen, scheint aufzufallen, dass diese Simulation derzeit sehr ruhig ist und das ist mit dem Sommerloch nicht mehr erklärbar.

      Mich bestätigt das in der These, dass diese Politiksimulation einen regelmäßigen Neustart benötigt. Nicht nur neue Mitspieler blicken nicht mehr durch, welche Gesetze gelten, sondern auch alte Mitspieler - einschließlich mir.
      Ich persönlich beteilige mich nicht mehr aktiv an der Simulation, da ich schlicht keinen Überblick mehr habe, was gilt und was nicht mehr gilt.

      Meiner Meinung braucht es alle 2 Jahre einen kompletten Reset und damit Neustart: Alle Gesetze auf Null, alle Beschlüsse auf Null.

      Und meiner Meinung nach ist dieser Restart überfällig.

      Und ich ich würde diesen Restart gerne dafür nutzen, überfällige Verbesserungen am Spielprinzip einzuführen, damit diese Simulation spannender und attraktiver für alle wird.

      Daher schlage ich folgendes Konzept für den Restart vor:

      Restart 2020 | Ein Konzept

      1. Datum des Resets, der Bundestagswahlen und der Landtagswahlen

      Der Restart findet am 1.1.2020 statt. Alle Beschlüsse in vDeutschland bis zum 31.12.2019 verlieren ihre Wirkung. Alle Ämter werden neu gewählt.

      Die Bundestagswahlen würden vom 12. bis 15. Januar stattfinden. Dann wären noch zwei Wochen Zeit, damit sich die Parteien neu aufstellen können, Vorstand und Listen wählen können und einen Wahlkampf durchführen können.

      Zwei Wochen später finden die Landtagswahlen statt, parallel, sodass kein Länderhopping möglich ist. Denkbar wäre es auch, die Landtagswahlen zur Hälfte der Legislaturperiode stattfindet, sodass die Landtagswahlen auch ein Stimmungstest auf Bundesebene zur Halbzeit sind.

      2. Weg vom Stichtagsprinzip, hin zum Änderungsprinzip

      Das ist eine längst überfällige Änderung für die Simulation. Das Stichtagsprinzip hat noch nie funktioniert einwandfrei. Wir haben immer die Augen verschlossen, vor den Problemen, die das Stichtagsprinzip mit sich bringt.
      Das Änderungsprinzip ist für alte und neue Mitspieler wesentlich nachvollziehbarer, transparenter und weniger aufwendig.


      StichtsprinzipÄnderungsprinzip
      GrundregelEs gelten nur die RL-Gesetze vom Stichtag XY.XY.XXYY. Danach hat ausschließlich vDeutschland das Sagen.Es gelten alle aktuellen RL-Gesetze auch in vDeutschland. Es sei denn vDeutschland ändert etwas an den Gesetzen.
      BemerkungJede Inflationsanpassung von Sozialleistungen, Gehältern, Steuergrenzen
      Jede Verlängerung von noch so kleinen Auslandsmandaten,
      Jede Umsetzung von EU-Richtlinien
      muss in einem vdeutschen Gesetz beschlossen werden.
      Hier entfallen die Probleme vom Stichtagsprinzip.



      Die Inflationspassungen, Auslandsmandatsverlängerungen und EU-Richtlinien werden vom RL-Bundestag vorgenommen.
      Wir können uns auf die Sachen konzentrieren, die wir wirklich ändern wollen und müssen uns nicht mehr ums Klein-Klein kümmern.

      Wir wollen eine Inflationsanpassung nicht? Erst dann müssen wir entscheiden.
      Wir wollen eine Mandatsverlängerung nicht? Erst dann müssen wir entscheiden.
      Beispiel AJedes Jahr müssen zig EU-Richtlinien, Mandatsverlängerungen und Inflationsanpassungen beschlossen werden.
      Bemerkung zum BeispielBeim Stichttagsprinzip müssen wir all das beschließen.Beim Änderungsprinzip müssen wir nichts tun. Aber wenn beispielsweise die LINKE das Mandat in Mali nicht verlängern will, beantragt es einfach die "Nichtverlängerung des Mali-Mandats" im Bundestag.
      Unterschiede



      im Beispiel
      dutzende von Anträgen die nur Arbeit aber wenig Spielspaß bedeutennur dort Anträge, wo vdeutsche Mitspieler tatsächlich etwas anders machen wollen als im RL.









      3. Beschluss-Archivierung im WIKI mit InKraftTreten-Wirkungskraft

      Ein riesiges Problem bisher war auch die unübersichtliche Archivierung aller Gesetze und Beschlüsse.
      Mit dem Reset sollten wir damit anfangen, dass nur Gesetze und Beschlüsse hier in Kraft treten, wenn sie im Wiki archiviert wurden, nachdem sie beschlossen wurden. Das Wiki soll das neue Bundesgesetzblatt werden. Das gilt nicht nur für Gesetze, sondern muss auch für Verordnungen und andere Beschlüsse gelten. Beschlüsse von Ministern in Pressemitteilungen müssen archiviert werden, ansonsten gelten sie nicht.
      Klare Regeln, wo keine Auslegungsschwierigkeiten auftreten.

      Beigefügt werden muss das Datum des Beschlusses und ein Link zu den Abstimmungen oder der Pressemitteilung.



      4. Deckelung der Gesetze pro Legislaturperiode

      Die Bundesregierung darf 6 Gesetze pro Legislaturperiode beschließen (alle Änderungen pro Initiative müssen thematisch miteinander zu tun haben). Jede Oppositionsfraktion darf pro Legislaturperiode 2 Initiativen auf Bundesebene anstrengen - darf aber bei jedem Regierungsvorhaben auch Änderungsanträge beantragen. Die Regierungsfraktionen dürfen hingegen die Oppositionsanträge nicht durch Änderungsanträge verändern.

      Der Sinn dahinter ist, dass wir mehr Diskussionen bekommen und die Initiativen wirklich den Fokus der Spieler rücken. Talkrunden, Diskussionen, Artikel zu den Anträgen würden mehr Raum bekommen. Die Koalitionsgespräche wären wesentlich kürzer, da man sich nur auf 6 Punkte einigen braucht, weil mehr Initiativen gar nicht erklaubt sind.

      Es würde nicht mehr unzählige Anträge eingebracht werden, zu denen keine Debatten stattfinden, weil die Mitspieler nicht die Zeit haben sich zu jedem Antrag zu äußern. Die wenigen Initiativen würde Zeit und Raum geben, für umfassende Debatten, Stellungnahmen, Pressemitteilungen etc.

      5. Debattendauer

      Die Debattendauer würde 5 statt 3 Tage dauern. Man könnte sogar dafür sorgen, dass der Antragssteller zuerst spricht und dann der Oppositionsführer und erst dann weitere Wortmeldungen von anderen Abgeordneten erlaubt sind.


      6. Legislaturperioden auf Bundesebene wieder auf 8 Wochen reduzieren

      Ich denke, wir haben alle gemerkt, dass die Verlängerunder LPs auf 10 Wochen nichts gebracht hat, die spannenden Wahlen wurden seltener und die Simulaiton erkennbar inaktiver. Wahlen sind das spannende und meine Vorschläge sorgen dafür das die Phasen zwischen den Wahlen spannender werden. Die Koalitionsgespräche werden kürzer werden, weil man sich nur noch auf 6 Punkte einigen muss. Und die Regierungsphase wird spannender, weil die 6 Regierungsanträge in den Fokus rücken und zwar qualitativ. Es kommt nicht mehr auf Quantität an, sondern Qualität der Anträge, Argumente, PR-Arbeit, Diskussionen etc.
      Und diese Anträge konzentrieren sich auf Änderungen gegenüber dem RL, ebenfalls spannender als irgendwelche Nischenanträge, die nur wenige Mitspieler interessieren.


      7. Realitätsgetreue Parteienlandschaft

      Wichtig für neue Mitspieler ist es ebenfalls, dass sie sich zurechtfinden. Wir haben mittlerweile eine Parteienlandschaft, die so gut wie nichts mehr mit der RL-Parteienlandschaft zu tun hat. Wir haben eine Liberale Zentrumspartei, die mehr Seeheimer Kreis ist als liberal. Wir haben eine Liberal-Konservative Allianz, die eine Mischung aus FDP und LKR ist. Und wir haben keine AfD.

      So gut ich es auch verstehe, dass manche Mitspieler eigene Partei gründen wollen. Es macht für andere aber keinen Spaß, wenn irgendwelche Eigenkreationen plötzlich mitmischen ohne inhaltliches Fundament oder mit inhaltlichem Fundament, was bereits existiert.

      Anders als im RL ist hier eine erfolgreiche neue Partei keine große Schwierigkeit. Nach Streitigkeiten oder verlorenen Vorstandswahlen gründet man schnell eine Partei sucht eine handvoll Mitstreiter und zieht dann binnen weniger Wochen oder Tage in den Bundestag ein.

      Für neue Mitspieler ist das aber nicht attraktiv. Wir wollen wie ED die USA hier das echte Deutschland abbilden und simulieren. Also lasst uns bitte endlich eine Parteienlandschaft simulieren, die dem RL auch entspricht. Die sind spannend genug und auf Landesebene können wir auch gerne diskutieren, ob man noch die Freien Wähler oder Piraten etc. zulässt.
      Aber wir haben nichts von Phantasieparteien, hinter denen keine wirkliche Überzeugungen stecken.

      Die 6 RL-Bundestagsparteien sind spannend genug und jeder neue Mitspieler wird sich dann zurecht finden.

      Also SPD, FDP, Grüne, CDU/CSU, AfD, LINKE. 6 Parteien auch hier. Das reicht und macht wesentlich mehr Spaß :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sophie Bloomberg ()

    • Wir hatten vor einiger Zeit schonmal eine Diskussion, die ist hier zu finden.
      Grundsätzlich hätte der Neustart mrine Unterstützung, jedoch bin ich gegen die Punkte 4 und 7, da diese die Simulation mMn einschränken würden.
      Denn:
      Punkt 4: Wenn einer Lust und Motivation dazu hat, 5 Gesetzesanträge zu schreiben ezc sollte er dabei nicht eingeschränkt werden. Das würde nur dazu führen, dass bestimmte Ressorts (zB. Verkehr, Entwicklung, Justiz) nie wirklich etwas an Gesetzen machen könnten, da die großen und wichtigen Reformen meist aus Umwelt oder auch Soziales kommen.

      Punkt 7:
      Die Frage hierbei ist, ob die Parteien an ihr reales Gegenstück programmatidch gekoppelt wären.
      Falls ja, wäre das aus meiner Sicht extrem beeinträchtigend, da vor allem das ausarbeiten von Wahlprogrammen ein zentrales Thema ist.

      Doch vor allem finde ich, dass ein wechselndes Parteiensystem das ganze dynamischer macht. Schauen wir uns mal die Vergangenheit an:
      Die große KonP zerbricht, es bleibt die KonP und es entsteht die neue UdM
      Die große LP spaltet sich auf, die Parteien der liberalen Mitte sind stark geschwächt und finden sich am Ende dann im Zentrum zusammen.
      All das macht das Parteiensystem spannender und man weiß durch solche Zerwürfnisse und Abspaltungen nie so ganz, wer die nächste starke Partei im jeweiligen Lager sein könnte.




    • Ich bin gegen den Neustart. Die ganze Arbeit würde über den Haufen geworfen werden und es würde nur dazu führen, dass einfach alte Gesetze direkt wieder neu eingebracht werden.

      Dagegen finde ich das Änderungsprinzip gut, wie auch die ordentliche Archivierung von Gesetzen und Verordnungen.

      Sophie Bloomberg schrieb:

      Wir haben eine Liberale Zentrumspartei, die mehr Seeheimer Kreis ist als liberal.
      Zum Abschluss muss ich nochmal widersprechen.



      ~ Admin ~
    • Ich finde die Anregungen durchaus gut.

      Bei 4. ist es allerdings mit nur 6 Anträgen stark untertrieben. Das wir alles etwas kurzlebiger machen wollen, ok. Jedoch sind 6 Regierungsäntrege klar zu wenig. Wie Leybrock schon sagte: die etwas kleineren Ressorts würden ganz untergehen. Zumal aktuell die Regierung 3 Parteien umfasst. Dass wären pro Partei ebenfalls 2 Anträge, die man einbringen kann.

      Und zu den Parteien muss ich ganz klar widersprechen. Letztendlich haben keine 100%ig Realistische Parteienbildung, wobei man sagen muss, dass SP,GP und LiB den jeweiligen Vorbildern stark ähneln. Und was würde es denn ändern, wenn wir die Demokratie so stark einschneiden würden? Glaubst du, dann haben wir auf einmal einen realistischen Bundestag mit dementsprechenden Ergebnissen? Die Parteien würden sich am linken Lager kaum ändern und die Zersplitterte Mitte(-rechts) Parteienlandschaft würde sich in der FDP und CDU ständg kampeln. Es wäre sicher interessant, aber für mich besteht gerade der Reiz darin eigene Parteien und Konzepte zu entwickeln. Wir sind auch immer noch eine Simulation und wollen nicht den tatsächlichen Bundestag in klein und unproffesioneller nachspielen.

      Ansonsten aber gute Ideen. Finde ich unterstützenswert, besonders, weil ich das Problem im Wiki kenne und dadurch schlecht Gesetze schreiben kann. Durch deinen Vorschlag wären Ressets alle 2 Jahre allerdings nicht mehr nötig denn: Man wäre ja immer auf dem neuesten Stand und hätte gute Einsicht in alles.
    • Kritikpunkte zu Punkt 1 "Reset / Restart"

      Kritikpunkt 1.1: Die ganze Arbeit würde über den Haufen geworfen werden

      Ja, das stimmt. Aber dafür gibt es gute Gründe.
      Nehmen wir einfach als Beispiel die Außenpolitik. Wir haben hier weder Assad noch Maduro. Die Simualtion ist vor Trump gestartet. Hier gab es nie einen US-Präsidenten Trump. Wenn Macron die NATO für "hirntod" erklärt, weil die Türkei gegen die Kurden maschiert und Trump kein verlässlicher Partner mehr ist, dann hat das für uns hier keine Relevanz, weil die USA in Syrien einmaschiert sind und Assad abgesetzt haben.
      Wir haben hier eine ganz andere geopolitische Lage als im RL. Und die wird auch nicht weiter aussimuliert, weil es schlicht nicht möglich ist.
      Wir haben uns von der RL-Außenpolitik entkoppelt und können auf nichts mehr reagieren, was im RL in Syrien passiert.

      Für neue Mitspieler ist es da schwer, sich einzuarbeiten. Warum sollen sich neue Mitspieler für etwas begeistern, was mittlerweile eine ganz andere Welt ist? Wir sind mittlerweile mehr Micro-Nation als RL-Abbild. Aber so ist vDeutschland eigentlich nicht beabsichtigt.

      Daher ist es eigentlich so wichtig, dass wir mindestens alle 2 Jahre einen Restart durchführen.

      Auch in Venezuela gibt es keinen Maduro mehr. Die USA sind nicht aus dem Pariser Klimabkommen ausgestiegen.

      Und das ist nur das Beispiel Außenpolitik. Von der Innenpoltiik ganz zu schweigen.

      Wir brauchen diesen Restart dringend. Und wer meint, dass deswegen die Arbeit über den Haufen geworfen wird, soll sich bitte die Gesetze abspeichern. Aber die Gesetze liest eigentlich niemand mehr.

      Niemand hat etwas davon, wenn wir an einer Gesetzeslage festhalten, die 95 Prozent der Spielerschaft nicht mehr interessiert. Lasst uns wieder in die Realität zurückkehren zumindest alle 2 Jahre. Nur so bleiben wir attraktiv für neue und alte Mitspieler :)

      Kritikpunkt 2.1: Die Leute würden die Gesetze einfach neu einbringen

      Ein Grund mehr für die Deckelung der Gesetze pro LP. Wir haben nichts von einem Gesetze-Spam. Wir wollen interagieren miteinander und jemand der sich sein Wunsch-Deutschland per Gesetz kreieren will, kann das zuhauese tun oder im Sim-Off-bereich skizzieren, aber wir wollen doch hier diskutieren, debatttieren und Artikel schreiben.

      Von Gesetze-Spam hat niemand etwas. Wer hat denn etwas davon, wenn 20 Anträge einfach abgenickt werden im Bundestag, ohne Debatte und Aussimulierung?


      Kritikpunkte zu Punkt 4 "Deckelung der Gesetze pro Legislaturperiode"

      Kritikpunkt 4.1: Kleinere Ressorts kommen zu kurz

      Das könnte man ziemlich einfach regulieren, in dem man festlegt, dass 4 Gesetzesvorhaben in großen klassischen Ressorts beheimatet sein müssen und 2 Gesetzesvorhaben in kleineren Ressorts.

      Also es wären 6 Regierungsinitiativen erlaubt, davon 4 Groß-Ressort-Initiativen und 2 Klein-Ressort-Initiativen.

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      Kritikpunkt 4.2: Wenn wer Spaß am Gesetze schreiben hat, soll man ihn machen lassen

      Natürlich verstehe ich, dass es Mitspieler gibt, die Spaß daran haben, Gesetzesanträge zu schreiben.

      Es ist aber die Frage, ob es dem Spiel gut tut, wenn jemand die Simulaiton mit Gesetzen überflutet. In der Regel werden Gesetze aktuell wenn überhaupt kurz debattiert und dann abgestimmt.
      Außer dem Antragsschreiber hat niemand etwas von diesem Ablauf.

      Daher stell ich die Frage: Was ist das Ziel in dieser Simulation?

      Und da ist meine Antwort nicht, dass wir möglichst viele Gesetze verabschieden sollen. Denn außer dem Antragsschreiber, der sich mit der Quantität seiner vielen Anträge rühmen kann, haben wir davon alle nichts.
      Neue Mitspieler blicken nicht mehr durch. Alte Mitspieler verlieren die Übersicht. Und die Community findet immer wieder Anträge mit Fehlern, weil es keine Zeit gab, die Anträge zu überprüfen und zu diskutieren.

      Das was diese Simulation (forenbasiert) eigentlich so attraktiv machen könnte, sind die inhaltlichen Diskussionen und Ausgestaltungen dieser.
      Es wäre wahnisinnig bereichernd wenn wir bei jedem Antrag, ausführlichere Debatte, Talkshows, Pressemitteilungen und Zeitungsartikel hätten. Denn das ist das, was eigentlich soviel Spaß macht und wofür dieses Forum eigentlich geboren ist. Die Diskussionen und Rollenspielausgestaltung in Form von Debatten, Zeitungsartikel, Kommentaren, Interviews.

      Und ich sage euch. Selbst 6 Regierungsanträge sind in 8 Wochen richtig viel Arbeit, wenn man sich mit jedem Antrag auch nur halbwegs beschäftigen möchte.

      Aktuell beschäftigen sich nur wenige mit den Anträgen und nach spätestens einem halben Jahr beginnen die ersten die Übersich zu verlieren.

      Also was haben wir davon, wenn wir 100 Anträge verabschieden und beschließen, sich aber kaum mit diesen Anträgen beschäftigt wurde? Das viel zu schade und die Antragsschreiber haben davon eigentlich auch nichts, wenn sie niemand liest und debattiert.

      Wenn wer Spaß an Gesetze-Schreiben hat, dann kann er das für sich privat machen, aber hier geht es doch um die Interaktion um die Anträge herum, finde ich. Und die Interaktion um die Anträge herum kommt bisher immer viel zu kurz.

      Natürlich wäre es eine Umstellung von Quantität auf Qualität. Das wäre ein Wandel der Simulation, auf den man sich etwas eingrooven müsste. Ich bin mir aber sehr sicher, dass wir alle wesentlich mehr Spaß hätten :)

      Kritikpunkte zu Punkt 7 " Realitätsgetreue Parteienlandschaft"

      Kritikpunkt 7.1: Sind die Parteien an ihr reales Gegenstück programmatidch gekoppelt?

      Nein, nur in ihrer Grundausrichtung. Das Wahlprogramm wird ausgestaltet wie bisher. Aber was halt nicht geht und das macht ja auch aktuell keiner: wenn zum Beispiel der SP ein liberales Programm verpasst werden würde oder den Grünen ein konservatives Programm.
      Aber die Gefahr sehe ich auch nicht aktuell.

      Kritikpunkt 7.2: Eine dynamische Parteienlandschaft ist spannender

      Natürlich ist das dynamischer, aber sie ist unrealistischer und teilweise nicht nachvollziehbar. In vDeutschland 1.0 gab es die verücktesten Parteien von der UP! (Pluralistische Partei) bis zu den Indianern und was weiß ich.
      Es ist nunmal so, dass hier wenige Leute ausreichen, um Parteien zu gründen und mit diesem Möglichkeiten kann man allerhand Unsinn verzapfen.

      Es ist ja auch schon unrealistisch gewesen, dass man wegen eines Streits eine neue Partei gründet, die dann für pluralistisch erklärt, dann zu den Freien Wählern umbennent, sie aber bloß nicht konservativ sein soll, was die RL-Freien Wähler eigentlich sind, dann in liberal umbennent und sich zum liberalen Zentrum erklärt, obwohl mindestens die Hälfte der Mitglieder alles ist nur nicht liberal.
      An solchen Blüten erkennt man einfach, dass da nicht viel Überzeugung hinter steht, sondern man versucht mal hier und mal dort eine Lücke zu finden, um sich in der Parteienlandschaft zu etablieren.

      Für neue Mitspieler ist sowas aber überhaupt nicht attraktiv, da sie die Etiketten nicht verstehen und zuordnen können.

      Wir haben im RL 6 Parteien, die wirklich jedes Spektrum abdecken. Linkliberalismus? (Die Grünen und FDP). Rechtsliberalismus? (FDP und AfD). Wirtschaftliberalismus (Union, FDP, AfD). Konservatismus (Union, AfD)

      Ich verstehe keine Parteigründung bisher hier in vD. Das sind in der Regel Gründungen wegen Streits oder verlorenen Personenwahlen, aber nicht wegen inhaltlichen neuen Strömungen.

      Daher bin ich der Überzeugung, dass eine realitätsgetreue Parteienlandschaft wesentlich attraktiver ist für neue Mitspieler als eine Parteienlandschaft, die kaum etwas mit der Realität noch zu tun hat.

      Wir wollen ein virtuelles Deutschland sein und keine Phantasie-Micronation. Wer eigene Parteien gründen möchte kann das in den unzähligen Micro-Nationen machen.

      Warum gibt es in ED nur Demokraten und Republikaner? Weil wir die USA nachsimulieren wollen. ED ist keine Phanatsie-Micro-Nation.
      Und dasselbe sollte auch für vDeutschland gelten. Meine Meinung. Wer ein Phantasie-Land mit eigener Parteienlandschaft will, ist in meinen Augen besser bei den MicronNations aufgehoben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Sophie Bloomberg ()

    • Eine Partei ist aber so ausgerichtet, wie die Mitglieder es sind. Wenn die SP Mitglieder anders denken als SPD Mitglieder und deswegen weit abweichen, ist das eben so. Die CDU ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

      In ED haben wir nur Dems und Reps, weil das Wahlsystem der USA keine andere Großen Parteien zulässt. Wir sind jetzt schon unrealistisch, im Sinne, dass das House viele Unabhämgige haben KANN. Das ist nicht wirklich realistisch. Im House können sich aber Unabhängige zu Fraktionen zusammen setzen und ne Partei in Konv offen haben. Mehr als eine Konv braucht es in ED auch nicht.

      Das Verhältniswahlsystem in der BRD gibt mehr Parteien ne Chance. Und eine Micronation lebt aus mehr, als Parteien. Ich würde das nicht regulieren in vD, wenn die Parteien ordentlich sind.

      ---

      Du wirst die Aktivität nicht dadurch steigern können, indem du Anträge Deckelst und bestimmst, wer wo wie viele machen darf. Ich bin ehrlich, das würde mich - auf gut Deutsch - ankotzen. Und ich bin da auch sicher nicht allein. Wir wollen Politik originalgetreu simulieren. Und da gibt es eben auch mal viele Anträge. Manche sibd aktiver diskutiert als andere.

      Genauso wie die Debattenzeit auf 5 Tage zu verlängern... die meisten Themen sind nach 1 / 2 Tage ausgekaut. Wenn es mehr Zeit brauch, kann man es auf Antrag ja verlängern. Und ich warte auch nicht auf den Antragsteller, wenn ich selbst nicht viel Zeit habe. Dann hau ich auch ne Rede raus, wenn doeser vorher nichts sagte. Unbegrenzt Zeit hat eben niemand. Will man was dazu sagen (vom anfang an) kann man es im Antrag z.B als Begründung beilegen.

      --

      Ein Projekt, das schon so lange läuft wird eben unübersichtlich. Das ist so. Und da muss man sich reinarbeiten. Ich lerne auf vD bezogen immer wieder was dazu.

      ---

      Bezüglich den Anträgen Bundestag: Das die Anträge automatisch angenommen werden, KÖNNTE man für eimige Dinge wie kleinigkeiten tun. Die Verlängerung der Bundeswehrmandate z.B. Gemerell sollte vD aber unabhängig beschließen können. Wieso? VD hat keine Union, keine SPD, usw. Wir haben uns schom oft generell vom RL abgewischen.

      Würden wir das so einführen würde mach spätestens nem halben Jahr gefragt werden: Wieso werdwn Beschlüsse vom RL BT und BR automatisch angenommen? Wir haben keine Lust, immer Antge einzubringen, dass das eben nicht passiert, ABSCHAFFEN. - Es ist gut gemeint. Aber vD soll die möglichkeit haben sein eigenen Weg zu gehen. Und nicht sturr dem RL zu folgen. Sonst könnten wir Wahlen weglassen und alle 4 Jahre die Sitzberteilung nach RL anpassen. Das wäre genauso "interessant".

      Allgemein betrachte ich ein Neustart mit gemischten gefühlen.
    • Ich möchte an meiner Stelle auch mal meinen Senf dazu geben.

      Generell finde ich die eines Neustarts gut und sinnvoll. Die Simulation läuft 2 Jahre und wird sind mittlerweile in der 20 Legislaturperiode. Rechnet man im RL mal um wären das gut 80 Jahre. Ich glaube, dass das schon eine gute Hausnummer ist und das allmählich vielleicht auch ein wenig die Kreativität ausgeht (mir zumindest). Nicht unbedingt, weil schon alles umgesetzt wurde, was man umsetzten könnte, sondern vielmehr, da keiner mehr genau weiß, was überhaupt schon umgesetzt wurde.

      Generell finde ich Deine Vorschläge gut, würde aber genau so wie Fabian Leybrock Punkt 4 und 7 ablehnen.

      Zu Punkt 4:

      Meiner Meinung nach würde dies das Spiel zu sehr einschränken, außerdem glaube ich, dass durch weniger Anträge die Debatten nicht aktiver werden. Vielmehr schränkt man so die Spieler ein, die Spaß am Anträge schreiben haben und dies aktiv tun, daher besteht die Gefahr, das diese auf Dauer die Lust an vD verlieren. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe den Punkt gestern bereits schon einmal gelesen, und muss jedes Mal Free2Play Spiele denken, wo man maximal nur 1 Mal am Tag eine bestimmte Sachen machen kann. Ich wiederhole mich, aber mMn schränkt das nur ein und wäre kein guter Gedanke.

      Zu Punkt 7:

      Diesen lehne ich nicht vollkommen ab. Sicherlich wäre dies eine Option, doch ich glaube, dass es auf Dauer spannender bleibt, insofern es eine dynamische Parteienlandschaft gibt. Diese Brüche, Zerspaltungen, Neugründungen usw. bringen doch gerade ein wenig Action in die Simulation. Ein weiteres Problem sehe ich darin, wer würde Kontrollieren, dass z.B. die Grünen auch die Grünen im RL wiederspiegeln und nicht auf einmal bedeutend nach rechts oder links abschwenken.

      Mein Anliegen:

      Frédéric hat das bereits im Gezwitscher angesprochen. Das größte Problem, was ist meiner Meinung momentan gibt, ist dass das Wahlsystem fürn Arsch ist. Mehrheiten verändern sich nicht und das sollte nicht sein. Mein Vorschlag wäre es ein Wahlsystem einzuführen, wo die einzelne Stimme weniger Gewicht hat, und Wahlkampf, generelle Aktivität, Regierungs- bzw. Oppositionsaktivität mit einfließt. Ich habe gerade mal ein wenig mit Excel rumgespielt und da kommt man relativ einfach auf Ergebnisse, die auf die von den momentanen abweichen. Damit meine ich nicht, dass ich mir jetzt irgendwas schön rechen möchte z.B. KonP stärkste Kraft und SP knapp bei 5% (beim Status Quo der Stimmenabgabe), sondern einfach nur, dass eine Partei die sich in der Regierung oder Opposition und im Wahlkampf als besonders aktiv gezeigt hat, belohnt wird und eine Partei, die den Wahlkampf verschlafen hat (wie wir bei der letzten Wahl) abgestraft wird.

    • Felix Schwalbenbach schrieb:

      In ED haben wir nur Dems und Reps, weil das Wahlsystem der USA keine andere Großen Parteien zulässt. Wir sind jetzt schon unrealistisch, im Sinne, dass das House viele Unabhämgige haben KANN. Das ist nicht wirklich realistisch. Im House können sich aber Unabhängige zu Fraktionen zusammen setzen und ne Partei in Konv offen haben. Mehr als eine Konv braucht es in ED auch nicht.
      Nun wenn über weitere Ländersims reden, dann sind da schon immer alle dafür, dass wir nur die RL-Parteien übernehmen in GB-Sim oder einer Frankreich-Sim.
      Das ist ja eben auch das Erkennungsmerkmal dieser Länder - die unverwechselbare Parteienlandschaft, seien es die Torys, Labour, oder in Frankreich die Republikaner, oder die Macron-Partei.

      Das unterscheidet uns von den MicroNationen. Und eine GB-Sim oder Frankreich-Sim wäre auch nicht attraktiv, wenn es dort Phantasie-Parteien geben würde, die die Spielerschaft dann gründen würden.

      Also das sehe ich wirklich anders und sehe ich auch in vDeutschland als großes Manko, dass vor allem das bürgerliche Lager mittlerweile eine Parteienlandschaft hat, die nichts mehr mit dem RL-Deutschland zu tun hat.

      Felix Schwalbenbach schrieb:

      Du wirst die Aktivität nicht dadurch steigern können, indem du Anträge Deckelst und bestimmst, wer wo wie viele machen darf. Ich bin ehrlich, das würde mich - auf gut Deutsch - ankotzen. Und ich bin da auch sicher nicht allein. Wir wollen Politik originalgetreu simulieren. Und da gibt es eben auch mal viele Anträge. Manche sibd aktiver diskutiert als andere.

      Genauso wie die Debattenzeit auf 5 Tage zu verlängern... die meisten Themen sind nach 1 / 2 Tage ausgekaut.
      Sehr viele Anträge werden nicht mal angekaut und ausgekaut wurde in meinen Augen so gut wie gar kein Antrag hier in vDeutschland.

      Mein persönliches Highlight hier in vDeutschland war die Arnzeimittel-Verschreibungspflichtdebatte um Paracetamol. Das war kein weltbewegendes Thema eigentlich, aber es wurde in meinen Augen perfekt ausimuliert mit Fakten-Checks, unglaublich tiefer Debatte, Wortmeldungen, Stellungnahmen der Bundesländer usw.

      Der Paracetamol-Antrag war eine der Debatten, die wirklich ausgekaut wurde. Das hat Spaß gemacht und war einer der qualitativen Höhepunkte dieser Simulation.

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      Das Problem hier in vDeutschland ist ja offenkundig. Hauptkriterium überall ist die Quantität. Wieviele Anträge hat die Bundesregierung eingebracht? Wenig? Dann war die Bundesregierung schlecht. Viele? Dann war die Bundesregierung überragend.
      Auf die Qualität achtet keiner.

      Eine Deckelung der Anträge würde genau diesen Raum schaffen. Und das kann man auch stukturieren.

      1. Es würde losgehen mit dem Wahlkampf, bei denen die Parteien die 6 Punkte benennen, die sie gerne in den kommenden 8 Wochen umsetzen würden. Die Vergleichbarkeit wäre größer zwischen den Parteien. Wer setzt welche Schwerpunkte in der kommenden LP?

      2. Die Koalitionsverhandlungen wären nicht nur schneller, sondern auch interessanter. Es würde nicht mehr so ablaufen, dass jede Partei jeweils Punkte komplett durchbringt in den Koalitionsvertrag, sondern man würde endlich Kompromisse pro Punkt finden müssen. Es wäre nicht mehr so, dass das Zentrum den Digitalpakt komplett durchsetzt, die SPD dafür ihr Rentenkonzept und die Grünen dafür ihr Klimapaket. Nein, die Parteien hätten einen Interesse daran in alle 6 Regierungsvorhaben ihren Fußabdruck erkennbar zu machen. Es würde schneller und realistischer werden - echte Kompromissfindung.

      3. Die Fraktionsvorsitzenden hätten endlich auch ein Rolle. Aktuell sind das nur Amtstitel ohne wirkliche Funktion. Bei der Deckelung hätten die Fraktionsvorsitzenden aber die wichtige Rolle dafür zu sorgen, dass die 6 Regierungsvorhaben auch durchkommen und qualitativ gut genug sind. Die Regierung würde nicht mehr an der Quantität gemessen, sondern an der Qualität und ob alle 6 Regierungsvorhaben auch erfolgreich sind.
      Aktuell juckt es niemanden, wenn mal ein Regierungsvorhaben scheitert. Im RL wäre das eine Regierungskrise.

      Und die Fraktionsvorsitzenden in der Opposition hätten auch eine wichtige Rolle, weil sie wesentlich entscheiden würden, welche 2 Initiativen die Oppositionsfraktion einbringt. Aktuell ist es so, dass jeder Abgeordente Anträge einbringt wie er lustig ist und der Fraktionsvorsitzende da nichts koordinieren oder entscheiden muss.

      Also die Rolle der Fraktionsvorsitzenden würde aufgewertet werden und realistischer werden.

      4. Aktuell ist es so, dass Anträge eingebracht werden und 3 Tage später findet in der Regel schon die Abstimmung statt. Diese 3 Tage sind wenn überhaupt genug Zeit, dass die Opposition eine Gegenrede formuliert. Wenn überhaupt.
      Mit der Deckelung könnte dafür sorgen, dass es einen transparenten Ablauf wie im RL gibt.

      Im Wahlkampf werden die Initiativen vorgestellt. Dann kommt der Kompromiss bei den Koalitionsgesprächen. Dann der Bundeskabinettsbeschluss. Der wird in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Dann gibt es Talkshows und die Opposition kann Anderungsanträge oder eine Gegenstrategie vorbereiten.
      Und dann wird der Regierungsantrag oder Oppositionsantrag erst eingebracht in den Bundestag und 3 oder 5 Tage diskutiert.

      Das wären intensive Debatten. Aktuell kann man ja froh sein, wenn sich überhaupt mal längere Debatten finden. Und das Problem war immer vorhanden.

      Und niemand braucht mir zu erzählen, dass irgendein Antrag hier ausgekaut worden wären. Wenn überhaupt bekommen die Bundestagsabgeordneten was mit. Partizipationsmöglichkeiten für Nicht-Bundestagsmitglieder gibt es auf Bundesebene kaum und das ist bei der unglaublichen Anzahl an Anträgen auch nicht zu bewerkstelligen.

      5. Und ich verstehe nachwievor nicht, was der Antragsteller davon hat, wenn er seine Anträge möglichst geräuschlos hier durchsetzt. Das kann er auch Privat für sich alleine machen. Hier sollte es aber um Interaktion gehen: Debatten, Fakten-Checks, Artikel, Kommentare, Talksshows, Interessenverbände etc.
      Nur deswegen stelle ich doch hier Anträge ein, weil ich mir davon Interaktion erhoffe.

      Felix Schwalbenbach schrieb:

      Ein Projekt, das schon so lange läuft wird eben unübersichtlich. Das ist so. Und da muss man sich reinarbeiten. Ich lerne auf vD bezogen immer wieder was dazu.
      Ja man muss sich einarbeiten. Es macht halt nur kein neuer Mitspieler und selbst alte Mitspieler wie ich haben darauf keinen Bock. Wenn ich erstmal 1 Monat Gesetze lesen und finden muss, um überhaupt mitreden zu können, gehe ich wieder inaktiv.

      Das ist unattraktiv für neue Mitspieler.

      Felix Schwalbenbach schrieb:

      Würden wir das so einführen würde mach spätestens nem halben Jahr gefragt werden: Wieso werdwn Beschlüsse vom RL BT und BR automatisch angenommen? Wir haben keine Lust, immer Antge einzubringen, dass das eben nicht passiert, ABSCHAFFEN. - Es ist gut gemeint. Aber vD soll die möglichkeit haben sein eigenen Weg zu gehen. Und nicht sturr dem RL zu folgen. Sonst könnten wir Wahlen weglassen und alle 4 Jahre die Sitzberteilung nach RL anpassen. Das wäre genauso "interessant".
      vDeutschland kann auch beim Änderungsprinzip genau das gleiche beschließen wie jetzt schon, es nur viel weniger Arbeit.

      Uns interessieren doch nur die Punkte, wo wir was anders machen wollen. Wenn alle mit der RL-Entscheidung einverstanden sind, dann brauchen wir hier auch keinen Antrag simulieren.

      Das Änderungsprinzip würde halt den Fokus auf die politischen Fragen richten, wo die vdeutschen Mitspieler etwas ändern wollen. Wir können nachwievor entscheiden was wir wollen. Nur sparen wir uns ganz viel Arbeit bei Dingen, die halt beschlossen werden müssen, weil es dafür rechtliche Vorgaben gibt. Das kann uns das RL alles abnehmen, ohne das wir hier auf irgendwas verzichten müssten.

      Christopher Heusinger schrieb:

      Zu Punkt 7:

      Diesen lehne ich nicht vollkommen ab. Sicherlich wäre dies eine Option, doch ich glaube, dass es auf Dauer spannender bleibt, insofern es eine dynamische Parteienlandschaft gibt. Diese Brüche, Zerspaltungen, Neugründungen usw. bringen doch gerade ein wenig Action in die Simulation. Ein weiteres Problem sehe ich darin, wer würde Kontrollieren, dass z.B. die Grünen auch die Grünen im RL wiederspiegeln und nicht auf einmal bedeutend nach rechts oder links abschwenken.
      Das muss ja keiner kontrollieren. Die KonP war immer konservativ, die Grünen waren immer grün, die SP und die LIB immer sozialistisch, die LP war immer liberal.

      Ich sehe da nicht Gefahr, dass sich daran etwas ändert, nur weil wir keine Phantasie-Parteien mehr zulassen. Es sind ja eigentlich nur die Phantasie-Parteien, die dazu neigen sich ein Etikett zu geben, zu der die Mitglieder nicht passen.
      Und darauf kann man ja gut verzichten, denke ich^^

      Christopher Heusinger schrieb:

      Mein Anliegen:

      Frédéric hat das bereits im Gezwitscher angesprochen. Das größte Problem, was ist meiner Meinung momentan gibt, ist dass das Wahlsystem fürn Arsch ist. Mehrheiten verändern sich nicht und das sollte nicht sein. Mein Vorschlag wäre es ein Wahlsystem einzuführen, wo die einzelne Stimme weniger Gewicht hat, und Wahlkampf, generelle Aktivität, Regierungs- bzw. Oppositionsaktivität mit einfließt. Ich habe gerade mal ein wenig mit Excel rumgespielt und da kommt man relativ einfach auf Ergebnisse, die auf die von den momentanen abweichen. Damit meine ich nicht, dass ich mir jetzt irgendwas schön rechen möchte z.B. KonP stärkste Kraft und SP knapp bei 5% (beim Status Quo der Stimmenabgabe), sondern einfach nur, dass eine Partei die sich in der Regierung oder Opposition und im Wahlkampf als besonders aktiv gezeigt hat, belohnt wird und eine Partei, die den Wahlkampf verschlafen hat (wie wir bei der letzten Wahl) abgestraft wird.
      Die Wahlergebnisse verändern sich stark, die Mehrheiten eher weniger, das liegt halt auch am Zentrum, was sich ja aus dem bürgerlichen Lager herausgetrennt hat und seitdem quasi die linke Mehrheit gefestigt hat. Wenn es für R2G nicht reicht, dann springt das Zentrum ein.

      Im RL sind ja alle Parteien entweder dem linken Lager oder dem bürgerlichen Lager zuordbar. Hier vDeutschland hat sich mit dem Zentrum halt eine pluralistische Partei in die Mitte gesetzt und damit auch die SP-Vorherrschaft weiter zementiert.

      Das ist ja einer de Gründe, wieso ich schweren herzens auch in die Allianz gewechselt bin. Damit vielleicht doch mal wieder eine Perspektive entsteht, dass auch mal wer anders den Kanzler stellt als die SP - aber das ist jetzt ein anderes Thema :D
    • Nochmal zu den Parteien:
      Klar, in Simulationen wie einer Frankreich oser GB Simulation sind reale Parteien eeurlich interessanter. Doch in solchen Simulationen erstellt man einen Charakter und nur selten simuliert man seine eigene Meinung.
      Auf vD ist das anders:
      Deutschland ist gür die meisten von uns Wohnort und dementsprechend haben wir auch eher eine Meinung zu den wichtigen aktuellen Themen in diesem Land. Zudem ist es so, dass man dich bei dem eigenen Land viel eher vorstellt, wie das perfekte Deutschland sein soll und dementsprechend bilset man sich eine Meinung, die nunmal häufig auch in viele Parteien mündet. Denn vor allem im liberalen Lager gibt es viele verschiedene Ansichten und, wenn ich es richtig weiß, gab es auch vD 1.0 nicht DIE eine liberale Partei, die die ganze Zeit die Partei für alle Liberalen war, sondern auch dort gab es auch gegen Ende mehrere liberale Parteien (wie gesagt, ich weiß es jetzt nur aus Erzäglungen).
      Das ist nunmal so, und das ganze bringt dann auch mehr Spannung mit rein, wenn sich Parteien verändern, auflösen, spalten oder sonst was.