[PM] Linksbündnis hat neues Führungstrio

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    • Ich bedanke mich bei allen, die Glückwünsche ausgesprochen haben!

      Was den Begriff des Komitees angeht, so war ich leider nicht zugegen als das Bundespolitkomitee als leitendes Organ des LIB eingeführt wurde, und kann deswegen so spontan keine Aussage dazu abgeben, wie dieser Begriff gewählt worden war.

      /SO/ ich war in der Zeit tatsächlich nicht SimOn unterwegs. Als wir die Partei damals gegründet hatten, hatten wir noch Parteivorsitzende /SO/

      Auf der anderen Seite erfüllt das Bundeskomitee des Linksbündnisses nun einmal perfekt die Definition eines Komitees - ein leitendes Gremium mit besonderen Aufgaben. Man könnte jetzt natürlich schauen, dass wir mit aller Gewalt andere Begriffe finden, aber auf der anderen Seite denke ich mir, wenn es aussieht wie ein Komitee, und arbeitet wie ein Komitee, dann wird es doch wohl ein Komitee sein.
    • Sophie Bloomberg schrieb:

      Und warum findet das LIB Komitee besser als Vorstand?

      In der Parteienlandschaft haben eigentlich nur kommunistische Parteien Komitees. Wollen Sie das irgendwie weiter verneinen und da keinerlei Zusammenhänge sehen?

      Ist das wirklich alles nur ein Zufall?^^
      Ich verstehe schon, was Sie meinen - würde der Parteivorsitz der Allianz auf einmal als "Parteiführer" bezeichnet werden, würde ich auch erstmal deutliche Fragen stellen.

      Wie gesagt, ich war bei der Schaffung des Organs nicht anwesend ich nehme aber stark an, dass man flachere Strukturen schaffen wollte, und statt einem hierarchischen Parteivorstand mit Vorsitzendem/r, Stellvertreter*in und Generalsekretär*in eine Gruppe gleichberechtigter an die Spitze stellen wollte. Und bei einer Leitenden Gruppe ist es wirklich angebrachter, von einem Komitee zu sprechen, und von Mitgliedern eines Komitees, als von mehreren Vorsitzenden und Vorständen.

      Tatsächlich würde ich hier schon einen Zusammenhang sehen, aber anders als Sie denken. Vor dem Hintergrund, dass man hinter dem Linksbündnis ja rechterseits gerne mal eine Linksextremistische Sozialistengruppe vermutet, deren Ziel das Wiederaufleben der DDR sei, möchte ich durchaus eine selbstironische, sarkastisch-augenzwinkernde Bezeichnung vermuten. Selbstironisch in dem Sinne, dass wir ja offensichtlich durchaus Linke Politiken verfolgen, die Teils aus der Tradition von Sozialdemokratie und demokratischem Sozialismus entstammen, sarkastisch in dem Sinne, dass wir von politischen Gegenspielern gerne mal als viel extremer dargestellt werden, als wir wirklich sind.
    • Ich finde es ein wenig schade, dass hier so verschwörerische Töne angeschlagen werden. Gerade von Frau Bloomberg, die sich ja eigentlich faire und sachliche Debattenführung auf die Fahne geschrieben hat, hätte ich anderes erwartet.

      Es gibt wahrlich wichtigeres, als die Bezeichnung eines Vorstandes einer Partei oder die Besetzung dessen. Es ist destruktiv, jetzt hier den eigentlichen Informationssinn des Themas zu übertünchen.
      Kommissarische Landes- und Fraktionsvorsitzende des Linksbündnis in Berlin
    • Dr. Olivia Löwenstein schrieb:

      Ich finde es ein wenig schade, dass hier so verschwörerische Töne angeschlagen werden. Gerade von Frau Bloomberg, die sich ja eigentlich faire und sachliche Debattenführung auf die Fahne geschrieben hat, hätte ich anderes erwartet.

      nein nein, ich finde die Debatte hat schon eine Berechtigung. Worte tragen immer eine Historie, Implikationen und kontextbezogene Bedeutungen mit sich. Deswegen finde ich es durchaus legitim bei sowas mal kritisch nachzufragen. Zumal das Thema hier jetzt wirklich nicht aggressiv ausgeufert ist.

      Ich wünschte nur, die konservativen Parteien würden bei anderen Debatten um Sprache und Begrifflichkeiten auch derartig kritisch über Implikationen und Bedeutungen sinnieren, so z.B. beim Thema generisches Maskulinum/Gendern ;)
    • Dr. Olivia Löwenstein schrieb:

      Ich finde es ein wenig schade, dass hier so verschwörerische Töne angeschlagen werden. Gerade von Frau Bloomberg, die sich ja eigentlich faire und sachliche Debattenführung auf die Fahne geschrieben hat, hätte ich anderes erwartet.

      Es gibt wahrlich wichtigeres, als die Bezeichnung eines Vorstandes einer Partei oder die Besetzung dessen. Es ist destruktiv, jetzt hier den eigentlichen Informationssinn des Themas zu übertünchen.

      DR.Jonathan Schmidt schrieb:

      Ganz ehrlich man kann auch wegen jedem Ding Streit anfangen sie wundern sich das in den Bundesländern nichts mehr los ??? Mich nicht ich weiss Streit gehört zur Politik dazu aber man muss es nicht übertreiben
      Zu Ihnen beiden:
      Also was ich erlebe ist, dass dieses Forum hyperempflindlich ist. Bei jeder Kritik wird ausgerastet, sich empört oder beleidigt. Alles wird halt persönlich genommen.

      Kritik ist kein Streit. Kritische Fragen sind kein Streit. Diskussionen sind kein Streit.

      Kritik ist normal. Kritische Fragen sind normal und wichtig. Und Diskussionen sind die wichtigste Säule der Demokratie.

      Beleidigungen sind Streit. Persönliche Angriffe sind Streit.
      Das muss man wirklich unterscheiden lernen.

      Es gibt den normalen demokratischen Umgang und der besteht aus Kritik, Diskussionen und Respekt.
      Und es gibt den hier in vD vorherrschenden Umgang: Beleidigungen, persönliche Angriffe.

      Aber den Begriff "Komitee" anzusprechen ist ganz normaler politischer Umgang. Das ist kein Streit. Sowas darf man ansprechen und deswegen danke ich auch Frau Valerius für die ehrliche Antwort, auch wenn ich die Vermutung, dass Satire hinter der Begriffswahl stecken könnte, eher für sehr unwahrscheinlich halte, aber das wird man eventuell nicht mehr herausfinden jetzt, welche Intention hinter dem Begriff tatsächlich damals stand.
    • Sophie Bloomberg schrieb:

      Dr. Olivia Löwenstein schrieb:

      Ich finde es ein wenig schade, dass hier so verschwörerische Töne angeschlagen werden. Gerade von Frau Bloomberg, die sich ja eigentlich faire und sachliche Debattenführung auf die Fahne geschrieben hat, hätte ich anderes erwartet.

      Es gibt wahrlich wichtigeres, als die Bezeichnung eines Vorstandes einer Partei oder die Besetzung dessen. Es ist destruktiv, jetzt hier den eigentlichen Informationssinn des Themas zu übertünchen.

      DR.Jonathan Schmidt schrieb:

      Ganz ehrlich man kann auch wegen jedem Ding Streit anfangen sie wundern sich das in den Bundesländern nichts mehr los ??? Mich nicht ich weiss Streit gehört zur Politik dazu aber man muss es nicht übertreiben
      Zu Ihnen beiden:Also was ich erlebe ist, dass dieses Forum hyperempflindlich ist. Bei jeder Kritik wird ausgerastet, sich empört oder beleidigt.
      Also in etwa so wie sich die Allianz mit ihrer Pseudoempörtheit über mich hermacht?
    • P.S
      Ich habe auch nichts gegen sachliche Polemik und nichts gegen sachlichen Populismus. Das ist zwar nicht mein Stil, aber er würde dazu gehören. Aber selbst dieses Niveau ist für vDeutschland teilweise nicht erreichbar. Hier in vD bewegen sich leider viele auf dem Niveau "Doppelmoral", "verdreht alles", "Lügner" usw.
      Das sind die Reaktionen in der Regel auf sachliche Kritik. Man ist pikiert und greift den Gegenüber dann persönlich an, statt sachliche Gegenkritik oder sachlich darauf zu antworten.

      Ich möchte nur mal an das RL erinnern: Da werden sogar Begriffe wie "Lügner" im Bundestag oft mit Ordnungsrufen belegt. Das ist hier aber durchaus Standard im Vokabular leider^^