Neues aus Bayern

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    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Was ist so schlimm daran? Etwas untersuchen zu lassen ist normal.

      Ich weiss zwar nicht was der Anlass für diese Untersuchung ist, aber aus beruflicher Erfahrung kann ich Euch sagen, das viele Patienten beim Arzt wegen fast allem Antibiotika haben wollen, obwohl die gängige Erkältung eine vitale Erkrankung ist. Da hilft dann kein Antibiotika.

      Solchen Leuten kann man gerne Placebos fürs Wohlbefinden geben.
      Ja und der Arzt steht in der Verantwortung keine Antibiotika auszugeben, wo sie nicht notwendig sind. Wenn man das Ziel hat, Antibiotika-Einsatz zu verhindern, dann setzt man erstmal an der Ausgabe an und sucht doch nicht gleich an Substituten, denn an vielen Bereichen könnte man Antibiotikaeinsatz ersatzlos streichen (bspw. bei der präventiven Abgabe wegen eingewachsenen Zehennagel).

      Das Placebo kann man den Leuten gerne geben, keine Frage, bloß Homöpathie muss es nicht gerade sein, da reichen einfache Smarties und Zuckerwasser aus und man muss nicht völlig überteuerte Produkte von diesen Konzernen verwenden.

      Hier noch der Bericht: zeit.de/politik/deutschland/20…ung-multiresistente-keime

    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Felix-Malte Hansen schrieb:

      Was daran schlimm ist? Geld für eine Studie verpulvern, deren Ergebnis bereits jetzt fest steht, das ist schlimm. Mag sein, das hunderttausende Euro für manche Politiker Peanuts sind, aber bei so einer Verschwendung kann ich Steuerhinterziehung durchaus nachvollziehen. Abgesehen davon, dass damit Geld für vernünftige Projekte fehlt.
      Noch Fragen, warum das schlimm ist? Placebo gerne, aber nicht auf Staatskosten!
      Mir fallen ganz andere Dinge ein, die Steuergeldverschwendung sind. ZuWendungen an die DUH bspw. Krötentunnel etc.
      Das Ergebnis steht nur dann fest, wenn man einen sehr engen Blickwinkel hat, ansonsten nicht.
      Es wurde bereits zig mal festgestellt, dass Homöopathika keine Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus haben. Infolgedessen könnte man No-Name-Placebos verwenden, ob man statt Antibiotika Präparate ohne Wirkstoffe verwendet.

    • Wilhelm Weiß schrieb:


      Das Ergebnis steht nur dann fest, wenn man einen sehr engen Blickwinkel hat, ansonsten nicht.

      Oder wo bereits ausgiebig erforscht wurde. Und klar ist: Bei Homöopathie wirkt nichts außer der Placebo Effekt, und i. d. R. können Placebos Medikamente nicht ersetzen.

      Zumal Placebos wie gesagt rein physikalisch schon nicht über den Placebo Effekt hinaus wirken können. Wo kein Wirkstoff drin ist, kann auch nichts wirken.

      Man macht ja auch keine Studie darüber, ob man erschossen werden kann, wenn man mit Spielzeugpistolen schießt.
    • Amalthea Valerius schrieb:

      Oder wo bereits ausgiebig erforscht wurde. Und klar ist: Bei Homöopathie wirkt nichts außer der Placebo Effekt, und i. d. R. können Placebos Medikamente nicht ersetzen.

      Zumal Placebos wie gesagt rein physikalisch schon nicht über den Placebo Effekt hinaus wirken können. Wo kein Wirkstoff drin ist, kann auch nichts wirken.

      Man macht ja auch keine Studie darüber, ob man erschossen werden kann, wenn man mit Spielzeugpistolen schießt.
      Ich sehe das gelassen. Der Placeboeffekt ist mächtig. Es macht Sinn in der Hinsicht weiter zu forschen.

      Gibt genug andere Dinge, für die Steuergeld verpulvert wird, die wirklich dramatisch sind.
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Bernhard Lilienkamp schrieb:

      Wilhelm Weiß schrieb:

      Felix-Malte Hansen schrieb:

      Was daran schlimm ist? Geld für eine Studie verpulvern, deren Ergebnis bereits jetzt fest steht, das ist schlimm. Mag sein, das hunderttausende Euro für manche Politiker Peanuts sind, aber bei so einer Verschwendung kann ich Steuerhinterziehung durchaus nachvollziehen. Abgesehen davon, dass damit Geld für vernünftige Projekte fehlt.
      Noch Fragen, warum das schlimm ist? Placebo gerne, aber nicht auf Staatskosten!
      Mir fallen ganz andere Dinge ein, die Steuergeldverschwendung sind. ZuWendungen an die DUH bspw. Krötentunnel etc.Das Ergebnis steht nur dann fest, wenn man einen sehr engen Blickwinkel hat, ansonsten nicht.
      Es wurde bereits zig mal festgestellt, dass Homöopathika keine Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus haben. Infolgedessen könnte man No-Name-Placebos verwenden, ob man statt Antibiotika Präparate ohne Wirkstoffe verwendet.
      Sicher. Nur lohnt es sich in der Hinsicht trotzdem die Forschung. Immerhin ist die Gabe von Antibiotika nicht immer sinnvoll.
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Bernhard Lilienkamp schrieb:

      Ja und der Arzt steht in der Verantwortung keine Antibiotika auszugeben, wo sie nicht notwendig sind. Wenn man das Ziel hat, Antibiotika-Einsatz zu verhindern, dann setzt man erstmal an der Ausgabe an und sucht doch nicht gleich an Substituten, denn an vielen Bereichen könnte man Antibiotikaeinsatz ersatzlos streichen (bspw. bei der präventiven Abgabe wegen eingewachsenen Zehennagel).
      Das Placebo kann man den Leuten gerne geben, keine Frage, bloß Homöpathie muss es nicht gerade sein, da reichen einfache Smarties und Zuckerwasser aus und man muss nicht völlig überteuerte Produkte von diesen Konzernen verwenden.

      Hier noch der Bericht: zeit.de/politik/deutschland/20…ung-multiresistente-keime
      Ich halte an sich gar nix von Homöopathie, aber die gekünzelte Empörung hier finde ich lustig, wenn ich mir ansehe, wofür wirklich Steuergelder rausgeschmissen werden.

      Das die Deutschen besonders einfältige und unmündige Patienten sind dürfte klar sein. Was die Antibiotika angeht so ist der Einsatz weiterhin sehr hoch.
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Amalthea Valerius schrieb:

      Oder wo bereits ausgiebig erforscht wurde. Und klar ist: Bei Homöopathie wirkt nichts außer der Placebo Effekt, und i. d. R. können Placebos Medikamente nicht ersetzen.

      Zumal Placebos wie gesagt rein physikalisch schon nicht über den Placebo Effekt hinaus wirken können. Wo kein Wirkstoff drin ist, kann auch nichts wirken.

      Man macht ja auch keine Studie darüber, ob man erschossen werden kann, wenn man mit Spielzeugpistolen schießt.
      Ich sehe das gelassen. Der Placeboeffekt ist mächtig. Es macht Sinn in der Hinsicht weiter zu forschen.
      Gibt genug andere Dinge, für die Steuergeld verpulvert wird, die wirklich dramatisch sind.
      Alternativ könnte man natürlich das Geld in die Erforschung tatsächlich wirksamer Antibiotika Alternativen stecken, damit wir was gegen resistente Keime in der Hinterhand haben. Vom Placebo Effekt lassen die sich nämlich nicht beeindrucken.
    • Amalthea Valerius schrieb:

      Alternativ könnte man natürlich das Geld in die Erforschung tatsächlich wirksamer Antibiotika Alternativen stecken, damit wir was gegen resistente Keime in der Hinterhand haben. Vom Placebo Effekt lassen die sich nämlich nicht beeindrucken.
      Sinnvoller wäre es den Einsatz von Antibiotika eng zu begrenzen. Die Entwicklung neuer Antibiotika ist teuer und wirtschaftlich eher uninteressant.
      Mitglied des Spielerrates a.D.