Angepinnt [Ausschuss] 5. Gesetz zur Änderung des SächsSFG

    • Ausschuss

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    • Otto Normalverbraucher schrieb:

      Wir sind uns also einig, dass der Frauentag nicht eingeführt werden soll, weil 50 Prozent der Bevölkerung weiblich sind. Stattdessen haben Sie angemerkt, dass an diesem Tag die Leistungen der Frauenbewegungen gewürdigt werden sollen. Ich stelle überhaupt nicht in Abrede, dass diese enorm waren udn viel erreicht haben.
      Sie missverstehen mich wohl, eben gerade deswegen ist es wichtig einen Frauentag einzuführen. Frauen stellen zwar die Mehrheit in der Bevölkerung, doch werden sie weiterhin benachteiligt und sind unterrepräsentiert. Ein Zweck des Feiertages [b]ist, wie bereits mehrfach angemerkt, darauf aufmerksam zu machen.[/b]


      Außerdem möchte ich anmerken, dass ich die Streichung des Pfingsmontages aus den gesetzlichen Feiertagen nicht unterstützen kann.
      Bitte begründen Sie diese Position.
      Werte Abgeordnete der SP,
      herzlich willkommen im Ausschuss! Wären Sie so freundlich und würden ihre Positionen begründet darlegen?

      Werte Ausschussmitglieder,
      desweiteren möchte ich vorschlagen, dass es sinnvoll sein könnte, wenn wir uns einen Überblick über die Postionen der Auschussmitglieder machen. Dazu würde ich eine mehrteilige öffentliche Umfrage starten, die sich damit befasst, welche Tage im Freistaat neue Feiertage werden sollen, welche abgeschafft werden sollen und welche Gedenktage werden sollen. Bitte geben Sie Rückmeldung, ob Sie mit diesem Vorgehen einverstanden sind.
      ¡NO PASARÁN!
    • Towariszcz Szwabskij schrieb:

      Otto Normalverbraucher schrieb:

      Wir sind uns also einig, dass der Frauentag nicht eingeführt werden soll, weil 50 Prozent der Bevölkerung weiblich sind. Stattdessen haben Sie angemerkt, dass an diesem Tag die Leistungen der Frauenbewegungen gewürdigt werden sollen. Ich stelle überhaupt nicht in Abrede, dass diese enorm waren udn viel erreicht haben.
      Sie missverstehen mich wohl, eben gerade deswegen ist es wichtig einen Frauentag einzuführen. Frauen stellen zwar die Mehrheit in der Bevölkerung, doch werden sie weiterhin benachteiligt und sind unterrepräsentiert. Ein Zweck des Feiertages [b]ist, wie bereits mehrfach angemerkt, darauf aufmerksam zu machen.[/b]


      Außerdem möchte ich anmerken, dass ich die Streichung des Pfingsmontages aus den gesetzlichen Feiertagen nicht unterstützen kann.
      Bitte begründen Sie diese Position.
      Werte Abgeordnete der SP,herzlich willkommen im Ausschuss! Wären Sie so freundlich und würden ihre Positionen begründet darlegen?

      Werte Ausschussmitglieder,
      desweiteren möchte ich vorschlagen, dass es sinnvoll sein könnte, wenn wir uns einen Überblick über die Postionen der Auschussmitglieder machen. Dazu würde ich eine mehrteilige öffentliche Umfrage starten, die sich damit befasst, welche Tage im Freistaat neue Feiertage werden sollen, welche abgeschafft werden sollen und welche Gedenktage werden sollen. Bitte geben Sie Rückmeldung, ob Sie mit diesem Vorgehen einverstanden sind.
      Ich stimme diesem Vorgehen zu.

      Ich verstehe nicht ganz, was Sie mit Unterrepräsentation meinen. Natürlich sind in Spitzenpositionen in Wirtschaft und Politik vorrangig Männer zu finden. Aber dies ist doch nicht das einzige Merkmal dieser Menschen. In Spitzenpositionen in Wirtschaft und Politik sind ebenfalls fast ausschließlich Menschen mit Abitur. Das heißt widerum, dass Menschen ohne Abitur dort unterrepräsentiert sind und bei Bewbungsverfahren gegenüber höher qualifizierten benachteiligt werden. Wollen wir deshalb jetzt einen Feiertag für Menschen ohne Abitur einführen um auf deren Situation aufmerksam zu machen? Das ergibt keinen Sinn.
      Grundsätzlich existiert in Deutschland Gleichberechtigung. Das es natürlich Verschiebungen innerhalb der Gesellschaft gibt ist selbstverständlich und ergibt sich aus der gesellschaftlichen Dynamik und der Geschichte. Aber jetzt einen Feiertag speziell für Frauen einzuführen, halte ich für stark übertrieben und unangemessen.

      Zum Pfingstmontag. Wie ich bereits anmerkte war unser Land jahrhundertelang christlich geprägt, weshalb es wichtig ist, die Prägung weiterhin in Feiertagen zu verdeutlichen. Außerdem kann man sich nicht mit der derzeitigen Lage der Religionen im Freistaat zufrieden geben. Die DDR hat systematisch das Christentum unterdrückt, sodass heutzutage nur noch diese geringen Anzahl gläubig ist. Ich bin aber überzeugt, dass dieser Trend nur umzukehren ist, wenn wir an den derzeitigen christlichen Feiertagen festhalten.
      Die theologischen Hintergründe des Pfingsmontages zu erklären, würde wahrscheinlich an dieser Stelle zu weit führen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Otto Normalverbraucher
      Mitglied des Sächsischen Landtages
    • Herr Normalverbraucher,

      warum schauen Sie bei der Betrachtung der Feiertage stets in die Vergangenheit? Warum nicht in die Zukunft? Wollen Sie die Zustände (nicht nur auf die Feiertage bezogen), die es früher einmal gab, wieder haben?

      In diesem Zusammenhang sollten wir uns auch fragen, warum es keinen atheistischen Feiertag, jüdischen Feiertag oder muslimischen Feiertag bei uns gibt. Die Mehrheit der Sachsen sind Atheisten - und das ist gut so. Ihren Ausführungen, Herr Normalverbraucher, folgend wäre doch ein atheistischer Feiertag mehr als überfällig. Das Judentum gibt es seit Jahrhunderten in Sachsen. Damit hat es hier einen ebenso festen Platz und lange Tradition wie das Christentum. Die Gesellschaft in Sachsen wird vielfältiger und vielschichtiger. Wir können und dürfen davor nicht die Augen verschließen! Wir müssen nach vorn schauen und nicht nur zurück!

      Mit der Umfrage bin auch ich einverstanden, Herr @Towariszcz Szwabskij.

    • Gracchos Sachs schrieb:

      Herr Normalverbraucher,

      warum schauen Sie bei der Betrachtung der Feiertage stets in die Vergangenheit? Warum nicht in die Zukunft? Wollen Sie die Zustände (nicht nur auf die Feiertage bezogen), die es früher einmal gab, wieder haben?
      Wenn sich etwas in der Vergangenheit bewährt hat, halte ich es für sinnvoll daran festzuhalten und meiner Meinung nach haben sich die Feiertage, die wir gegenwärtig haben, bewährt, weshalb ich Herrn Normalverbraucher nur zustimmen kann.


      In diesem Zusammenhang sollten wir uns auch fragen, warum es keinen atheistischen Feiertag, jüdischen Feiertag oder muslimischen Feiertag bei uns gibt. Die Mehrheit der Sachsen sind Atheisten - und das ist gut so.
      Dass die Mehrheit der Sachsen Atheisten sind, ist meiner Meinung nach keineswegs gut. Diese extrem gehäufte Anzahl an Atheisten hier ist vor allem auf die Unterdrückung und Bekämpfung des Christentums und die Diskriminierung von Christen in der DDR zurückzuführen, was meiner Meinung nach eine Absolute Schande war. Aber gut, da sind Sie anderer Meinung als ich.

      Ihren Ausführungen, Herr Normalverbraucher, folgend wäre doch ein atheistischer Feiertag mehr als überfällig. Das Judentum gibt es seit Jahrhunderten in Sachsen.
      Auch wenn ich selbst jüdischer Abstammung bin, wäre ein jüdischer Feiertag in Sachsen meiner Meinung nach eher deplatziert, da das Judentum hier, aufgrund der geringen Anzahl an Juden im Land, kaum Einfluss auf Sachsen gehabt hat, weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart.

      Damit hat es hier einen ebenso festen Platz und lange Tradition wie das Christentum. Die Gesellschaft in Sachsen wird vielfältiger und vielschichtiger. Wir können und dürfen davor nicht die Augen verschließen! Wir müssen nach vorn schauen und nicht nur zurück!
      Wie bereits gesagt, bin ich der Meinung, dass man durchaus zurückschauen darf wenn sich Dinge in der Vergangenheit bewährt haben.


      Mit der Umfrage bin auch ich einverstanden, Herr @Towariszcz Szwabskij.
      Auch ich bin mit der Umfrage einverstanden.
    • Welche bisherigen Feiertage sollen weitergelten? 5
      1.  
        Neujahr (1.1.) (5) 100%
      2.  
        Karfreitag (5) 100%
      3.  
        Tag der Arbeit (1.5.) (5) 100%
      4.  
        Christi Himmelfahrt (5) 100%
      5.  
        1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) (5) 100%
      6.  
        1. Weihnachtsfeiertag (26.12.) (5) 100%
      7.  
        Ostermontag (4) 80%
      8.  
        Sorbische Sonderregelung: Fronleichnam (4) 80%
      9.  
        Pfingstmontag (3) 60%
      10.  
        Buß- und Bettag (3) 60%
      11.  
        Reformationsfest (31.10.) (2) 40%
      I/III
      ¡NO PASARÁN!

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    • Welche neuen Feiertage sollen eingeführt werden? 5
      1.  
        Internationaler Frauentag (8.3.) (3) 60%
      2.  
        Tag der Sächsischen Landesverfassung (26.5.) (3) 60%
      3.  
        Achter Mai (Benennung ausstehend) (2) 40%
      4.  
        Tag des Volks- und Arbeiter*innenaufstandes in der DDR (17.6.) (2) 40%
      5.  
        Tag für die Gleichbehandlung und Anerkennung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und weiterer Queer (28.6.) (1) 20%
      6.  
        Keine neuen (0) 0%
      II/III
      ¡NO PASARÁN!
    • Welche Gedenktage sollen fortan in Sachsen gelten? 4
      1.  
        Volkstrauertag (vorletzter Sonntag vor dem 1. Advent) (4) 100%
      2.  
        Totensonntag (letzter Sonntag vor dem 1. Advent) (4) 100%
      3.  
        Tag der bemannten Raumfahrt (12.4.) (2) 50%
      4.  
        Buß-und Bettag (2) 50%
      5.  
        Tag der Befreiung (8.5.) (2) 50%
      III/III
      ¡NO PASARÁN!

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