Wenn Morton Rhue tot wäre, würde er nach dem heutigen Tage im Grabe rotieren.

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    • Ich habe mein Netflix Abo auch vor gut zwei Monaten gekündigt. Ich bin ehrlich: Ich vermisse es nicht.
      Allgemein kann man sagen, dass die Eigenproduktionen von Netflix einfach nur noch schlecht sind. Was mich auch aufregt: Die kaufen zwei Staffeln von einer Serie ein und dann kommt nichts mehr, weil sich ein anderer Anbieter zum Beispiel die rechte an der Serie gekauft hat.


      Ministerpräsident a. D. | Präsident des Bundesrates a. D. | Mitglied des Bundestages a. D. | Stellvertretender Parteivorsitzender
    • Frédéric Bourgeois schrieb:

      Ich habe mein Netflix Abo auch vor gut zwei Monaten gekündigt. Ich bin ehrlich: Ich vermisse es nicht.
      Allgemein kann man sagen, dass die Eigenproduktionen von Netflix einfach nur noch schlecht sind. Was mich auch aufregt: Die kaufen zwei Staffeln von einer Serie ein und dann kommt nichts mehr, weil sich ein anderer Anbieter zum Beispiel die rechte an der Serie gekauft hat.
      Es gibt auch gute Eigenproduktionen, aber die wechsel an Rechteinhabern, kann man eigentlich niemandem Vorwerfen, die wollen auch nur Profit machen, entsprechend werden Serien nur so teuer eingekauft, dass am Ende was bei raus kommt, wenn andere Betreiber mehr potential darin sehen, ist die Serie halt weg und der Nutzer hat pech.
      So funktioniert der freie Markt halt
    • Niclas Liebknecht schrieb:

      Die neue Netflix Serie "Wir sind die Welle", mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen
      Was das fuer ne Serie?


      Whoever criticizes others must have something to replace them.
      Criticism without suggestion is like trying to stop flood with flood
      and put out fire with fire. It will surely be without worth.

      ~ Mozi ~

    • Also das Potential für eine solche Handlung einer Serie ist definitiv gegeben. Ein theoretisches Gedankenspiel in welchem der demokratische Staat von Rechts und Links (gleichzeitig) angegriffen wird. Aber die Ausführung hier ist tatsächlich kritisch zu betrachten. Allen voran verstehe ich den Bezug zu „Die Welle“ überhaupt gar nicht. Man hätte ihn einfach weglassen können, aber so ist diese neuinterpretation höchst fragwürdig. Ich denke in dem Original soll der heimliche, aber extrem zugkräftige Sog der rechtsextremen Gleichschaltung veranschaulicht werden. Davon geht heute die größte Bedrohung für die Demokratie aus.

      Es hätte eine Serie werden können wo aufgewiesen wird, dass Extremismus verführerisch wirkt, aber in der Konsequenz maximal gefährlich und zerstörerisch ist. Stattdessen wirkt das ganze wie ein Seitenhieb gegen FFF und eine (fast lustige) Parodie auf die AfD. Eine gute Grundidee aber wirklich mangelhaft umgesetzt.
    • Hajime Nagumo schrieb:

      Niclas Liebknecht schrieb:

      Die neue Netflix Serie "Wir sind die Welle", mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen
      Was das fuer ne Serie?
      Lustiger Weise habe ich mir jetzt mal 4-5 Folgen davon angeguckt. (Standard bei mir, um mir ein Urteil bilden zu können)

      Also, im Endeffekt ist es eine Serie, die wäre Sie komplett ohne Bezug zum Film (Die Welle) wahrscheinlich deutlich erträglicher zu gucken. Es ist eine Serie, da auf technischer, und Handlungsmäßiger Ebene mit so vielen Fehlern gespickt ist, dass es teilweise eine Qual war diese zu schauen. Es wird verzweifelt versucht einen Bezug zur aktuellen Realität zu erzeugen, was allerdings meiner Meinung nach komplett misslingt. Die "Gruppe" kommt einem eher wie ein radikales FFF vor, was jetzt ehrlich gesagt nicht so interessant ist. Um es kurz zu machen: Idee ist vielleicht ganz nett, aber maximal halbherzig umgesetzt.


      2 von 10 Sternen ^^
    • Hajime Nagumo schrieb:

      Niclas Liebknecht schrieb:

      Die neue Netflix Serie "Wir sind die Welle", mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen
      Was das fuer ne Serie?
      Eine, in der sämtliche Behauptungen, die die AfD über alles aus der Linken oder Progressiven Ecke aufstellt, aufgegriffen und bestätigt werden und die beim Thema Faschismus, die AfD in vielen Szenen zum Opfer stilisiert (man schaue sich nur die erste Szene der ersten Folge an)
    • Wer sich deutsche Serien anschaut, ist aber auch selbst Schuld xB Kann die Serie im Speziellen jetzt nicht beurteilen, da ich sie nicht gesehen habe (und es auch nicht vorhabe. Wobei es mich schon interessieren würde, ob da wirklich nur Klischees überspitzt werden, oder ob die junge linke Gesellschaft im wunden Punkt getroffen wird und daher so empfindlich reagiert), aber i.A. sind deutsche Serien (und Filme) doch einfach nur furchtbar. Die Schauspielleistungen sind schwach, die Thematiken sind oft trivial und nur oberflächlich, die Erzählweise ist maximal uninteressant und die Dialoge lassen einem die Fußnägel hochrollen. Da fehlt es fast immer an Tiefe.

      Ein positiver Ausnahmefall ist die Serie "Dark", an die ich mit größter Skepsis herangegangen bin und bei welcher ich mich in den ersten 2-3 Folgen noch bestätigt sah, da es wie ein billiger deutscher "Stranger Things"-Abklatsch wirkte. Aber dann zog die Serie spürbar an und wurde wirklich stark. Gehört aktuell zu meinen Lieblings-Netflixserien und glaubt mir, das hat mich sehr überrascht.
      Ultra posse nemo obligatur

      And remember the darker the night, the more beautiful is morning's light.