[Simoff] Neustart der Simulation

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich muss zugeben, dass ich die Idee an sich natürlich interessant finde. Aber nicht unbedingt gut. Bzw. sehe ich dort keine großen Änderungsvoraussichten.

      Nehmen wir mal an, wie würdenn Anfang nächsten Jahres (1. Januar) die Sim restarten. Mit allem, was bis dahin geschehen ist und beschlossen wurde... Da fallen mir mehrere Punkte dann ein:

      Die Regierung wäre ja dann keine andere. die SP würde wieder reagieren. DAs wäre in einem solchen Szenario, wo die Sim ab dem nächsten Jahr anfängt einfach unlogisch. in vD haben wir eine gewisse Wählerdynamik. Ja. Sowas gibt es hier ab und zu wirklich. Wenn auch nur in kleinen Teil. Die meisten Parteien bekommen eig immer die gleiche Anzahl von Stimmen. Das heißt es werden wieder Parteien gemacht. Sie heißen villt anders, haben aber sehr sicher die gleichen Mitglieder und am ende das gleiche Programm. dann wird es wieder eine Regierung wie wir sie jetzt auch haben. Oder mind. eine Ähnliche. Das sähe ich als wenig realistisch an. Wir haben akute Probleme und z.B die SP und ndere Parteien würden einfach nicht gewählt werden. Das ist erstmal so. Da müsste man dann wohl auch eher mal vorgreifen.

      Zeitgleich stimme ich zu, dass sich die Sim sich dadurch nicht wirklich anders entwickeln würde. Und die Übersichtlichkeit ist nach einem Jahr (spätestens) doch sowieso wieder flöten. Wir haben jetzt in den letzten 2 Jahren 3 Wikiprojekte und freie Projekte gestartet, damit wir die Wiki wie ein Archiv führen können. Letztendlich hat es nicht viel gebracht. Ich will ehrlich sein: Ein Archi und eine gute Wiki zu führen werden wir erstmal nicht schaffen. Das zeigt die Vergangenheit schon sehr gut. Darauf würde ich die Idee auch nicht aufbauen. Das schaffen wir sowieso nicht :D Außer es würde verpflichtende Aufgabe eines / des Spielerrates werden.. Letztendlich hat aber auch jeder ein privates Leben und kann nicht alles 100% mitbekommen,

      Dazu sind so Forensimulationen immer weiter auf dem Absteigenden Ast. nur so bekloppte wie wir beteiligen sich an eine Politiksimulation wie vD und ED, oder gar virtuellen Mikronationen. Das sich ein wirklich neuer findet ist recht selten. Und letztlich gilt in vD ja auch: Wenn wir etwas nicht mehr auf den schirm haben und keiner hat das mehr, dann Veraschieden wir eben das gleiche aus zufall nochmal, oder was anderes. Das ist schon immer so gewesen und kommt auch immer wieder.

      Am Ende kommt eh keiner mehr mit. So wie keiner bei allen Beschlüssen der RL Landtäge, BT und BR hinterher ist. Es ist schier unmöglich alles, was irgendwie beschlossen wird sic zu merken. Die dinge sind zwar Archiviert, ja. Aber letztendlich findet man auch nicht immer alles gut.

      Reizvoll wäre es sicher schon, aber der Grundgedanke müsste ein anderer sein und vorallem die Umsetzung gut. Sonst kommen wir immer und immer wieder zum gleichen Problem.
    • Vielleicht sollte man in einem ersten Schritt darüber nachdenken, das Wahlsystem etwas zu verändern, damit eben nicht immer die mitgliederstärkste Partei automatisch auch stärkste Kraft ist. Die Einführung eines Punktesystems, bei dem gewisse Voraussetzungen gewichtet wären, wäre durchaus interessant. Also die Qualität des Wahlkampfes, die Aktivität der Kandidaten usw...

      Dementsprechend werden Punkte vergeben.

      Ich hatte nach den Gesprächspartnern gefragt, weil ihr doch zuerst mit Franky reden solltet, oder?


    • Ich glaube es sollte mal erwähnt werden, dass das grundlegende Konzept, dass wir erst einmal diskutiert hatten, folgendes umfasst:

      Änderungen bzw. Nicht-Änderungen

      - Parteien bleiben so bestehen, wie bisher
      Eine Änderung dieser wäre sinnfrei, da die aktuelle Spielerschaft nun mal diese Strukturen geschaffen hat. Die Kritik an einer Neuaufstellung der Parteien ist daher sinnfrei und nicht zielführend, sondern eröffnet nur einen unnötigen Nebenschauplatz.

      - Zurücksetzen der gültigen Gesetze auf Stichtag X
      Dieser Stichtag könnte bspw. über eine Abstimmung durchgeführt werden, so dass man insbesondere spannende Themen wie "Ehe für Alle" ausgiebig diskutieren könnte, da die Wirksamkeit nicht einfach übernommen wird.

      - Neuaufstellung der Archivierung
      Ziel dieses Neustarts ist es ja auch unmittelbar eine neue Struktur und Ordnung in den Laden zu bekommen. Wenn man LTP und BTP verpflichtet das Wiki oder was auch immer dann genutzt wird, zu pflegen, ist dies eben die Aufgabe dieser Posten. Wer diesen nicht nachkommt, wird entweder abgewählt oder abgesetzt. Gleiches gilt für das Darstellen aktueller Regierungen und Minister - die LTPs müssen ohnehin die Benennung der Minister durchführen und wissen daher eh Bescheid, wer welches Amt inne hat. Dies ist natürlich verbunden mit einer Neuaufstellung von Zugriffsrechten, weil es aktuell ja immer wieder auch daran scheitert, dass ein Thread vom Ex-LTP eröffnet wurde und nun vom neuen LTP nicht verändert werden kann.


      Ziele dessen sind:

      - Mehr Motivation für alte Hasen und neue Hüpfer in der Sim
      Alte Mitspieler wie auch neue Leute sind mitunter abgeschreckt, weil sie nicht wissen, was alles gültig ist oder gar keinen Überblick darüber bekommen, wo etwas zu finden ist. Dies könnte durch eine Neuordnung des Archivs mit verbindlichen Zuständigkeiten geändert werden.

      - Mehr Debatten
      Haben wir wieder mehr Ideen und Dinge, die es umzusetzen gilt, können wir auch wieder mehr diskutieren. Zahlreiche Anträge bleiben aktuell zum Teil sogar undiskutiert. Das macht weniger Spaß und demotiviert immer wieder bei der Erstellung von Anträgen.

      - Einfachere Anträge
      Es würde mit diesem Neustart auch einhergehen müssen, dass es eine klare Vorlage für parlamentarische Anträge gibt. Eine einfache Vorlage, die verbindlich ist für Anträge und Anfragen, erleichtert es insbesondere neuen Mitspielern sich in die Antragsstellung einzufinden. Nötig sollte dann nur Name, Titel, Inhalt und Begründung sein - Kosten sollte man bestenfalls schätzen. Mehr braucht es in dieser Sim doch nicht. Wir sind ja kein Juristen-Ultra-Fanclub oder in sonstiger Art und Weise nach der Geburt in einen Stapel Gesetzesbücher gefallen.

      - Mehr Spielspaß
      Mehr Debatte, das einfachere Erstellen von Anträgen usw. würde für viele den Spielspaß erhöhen, was ja im Grunde der Kern dieser Sim ist. Ohne Spaß gehen alte Leute weg, wie wir festgestellt haben: es kommen aber kaum noch neue nach.


      Bisher habe ich in erster Linie: "Nein, weil will ich nicht", "Nein, weil ändert nichts" oder "Nein, weil meine schöne Arbeit ist dann weg" gehört. Ersteres ist kein Argument, sondern ein billiger Versuch der Abkanzelung ohne Begründung. Kam aber glücklicherweise auch nur einmal vor hier. Zweites und drittes Argument verstehe ich selsbt nur bedingt. Ob es etwas bringt, weiß jetzt doch niemand - und verschlechtern würde sich ja nichts. Warum also diese Ablehnung gegen eine Sim, die sich nicht ändert, außer, dass wir mehr zu tun haben? Das würde mich wirklich ernsthaft interssieren. Der dritte Grund ist für mich dann verständlich, wenn diese Sim noch nicht lange läuft oder wir zuletzt Dinge durchgebracht hätten, die wirklich harte Widerstände brechen mussten und man diesen Erfolg nicht einfach so hergeben will. Haben wir aber nicht. Wir haben ja schlicht lange kaum etwas thematisiert, was wirklich große Debatten ausgelöst hat. Wer sich heute allerdings an seinen Taten von vor 1 oder 2 Jahren festhalten will, der sollte sich bewusst machen, dass dieses Spiel ein Spiel ist und alles, was wir hier virtuell erschaffen ohnhin 1) keine weitergehende Bedeutung über die persönliche hinaus gehend hat und 2) vorübergehend ist. Sich quer zu stellen, weil alte Erfolge nicht aufgegeben werden wollen, ist bei einem solchen Spiel der bremsende Klotz und das Ende des Spiel im langfrsitigen Zeitverlauf.

      Wie gesagt: Wir simulieren hier inzwischen Müll-TV-Formate, weil es einigen offensichtlich langweilig geworden ist. Wer keine Lust auf Politik-Sim hat, sondern sich lieber im virtuellen Dschungelcamp aufhält o.ä., darf sich ja gerne um eine Dschungelcamp-Sim bemühen. Aber nachvollziehbare Gründe gegen einen Neustart habe ich bislang wirklich nahezu kaum gelesen.
    • Hätte einen Vorschlag der in die Richtung von Herrn @Theo Weidner geht.

      Das man den Wahlkampf bewertet
      Man hat eine bestimmte Zeit 1 bis 2 Wochen wo Wahlkampf ist.
      ( 1. Oktober bis 7 Oktober 18 Uhr)
      Wie aktiv man ist z.b die Spitzenkandidaten
      Ob man ein Programm und Wahlplakte hat
      Ob man einen Parteitag abgehalten hat
      Plus die Stimmabgabe bei der Wahl
      Ob es realistisch ist wie der Wahlkampf abgehalten wird ( erst in München der zweite Auftritt in Kiel wäre an einen Tag unrealistisch)

      Das alles wird mit Punkten bewertet
    • Indy Miller schrieb:

      Hätte einen Vorschlag der in die Richtung von Herrn @Theo Weidner geht.

      Das man den Wahlkampf bewertet
      Man hat eine bestimmte Zeit 1 bis 2 Wochen wo Wahlkampf ist.
      ( 1. Oktober bis 7 Oktober 18 Uhr)
      Wie aktiv man ist z.b die Spitzenkandidaten
      Ob man ein Programm und Wahlplakte hat
      Ob man einen Parteitag abgehalten hat
      Plus die Stimmabgabe bei der Wahl
      Ob es realistisch ist wie der Wahlkampf abgehalten wird ( erst in München der zweite Auftritt in Kiel wäre an einen Tag unrealistisch)

      Das alles wird mit Punkten bewertet
      Das würde ich auch befürworten, hat in einer Polit-Sim in der ich vor zwei Jahren angemeldet war, auch funktioniert. Man sollte den Wahlkampf nur nicht zu stark gewichten.


      Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (Wahlkreis Altona)
      Bürgerschaftspräsident
      Senator für Bildung, Wissenschaft und Gleichstellung
      Zweiter Bürgermeister
      Geschäftsführender Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung
      Mitglied des Landesverbandes Hamburg der SP
    • Felix-Malte Hansen schrieb:

      Indy Miller schrieb:

      Hätte einen Vorschlag der in die Richtung von Herrn @Theo Weidner geht.

      Das man den Wahlkampf bewertet
      Man hat eine bestimmte Zeit 1 bis 2 Wochen wo Wahlkampf ist.
      ( 1. Oktober bis 7 Oktober 18 Uhr)
      Wie aktiv man ist z.b die Spitzenkandidaten
      Ob man ein Programm und Wahlplakte hat
      Ob man einen Parteitag abgehalten hat
      Plus die Stimmabgabe bei der Wahl
      Ob es realistisch ist wie der Wahlkampf abgehalten wird ( erst in München der zweite Auftritt in Kiel wäre an einen Tag unrealistisch)

      Das alles wird mit Punkten bewertet
      Das würde ich auch befürworten, hat in einer Polit-Sim in der ich vor zwei Jahren angemeldet war, auch funktioniert. Man sollte den Wahlkampf nur nicht zu stark gewichten.
      Das Problem dabei ist doch, dass man eine Objektivität herstellen muss und zugleich ein Missbrauch stattfinden könnte, der sehr schwer "herauszurechnen" ist.

      Wer ist denn aktiver? Der SK mit 2 langen Auftritten in 2 Wochen? Der SK mit 6 sehr kurzen Auftritten an 2 Tagen?
      Ist es denn sinnhaft IRGENDWIE ein Programm aufzustellen?

      Im Grundsatz ist die Idee ja nett, jedoch lässt sich Aktivität wunderbar vorspielen - und sammelt so Punkte. Sich da ein System zu überlegen, das für vD greift, wäre eine Bärenaufgabe und kaum umzusetzen fürchte ich.
    • Zur Archivierung:
      • Andere Wiki-Software nutzen:

        Ich halte das aktuelle Wiki für relativ schlecht, um Veränderungen aufzuzeigen, das reinladen von Artikelskeletten und damit einer einheitlichen Struktur ist nicht möglich. Wenn man sich die Gesetze in der Wikipedia anschaut, sieht man rechts eine Infobox, in der Erlass, letzte Änderung und ggf. Abschaffung klar benannt werden und was die letzte Änderung gewesen ist. Zusätzlich könnte man die Änderungen je nach Kapitel strukturieren und Änderungen erläutern. Ich selbst habe mich mit dem Wiki-System hier nie anfreunden können.
      • Vereinheitlichung der Antragsform:

        Die von der Bundesregierung verwendete Form halte ich für am geeignetsten, die Änderungen an Gesetzen aufzuzeigen, denn jeder Artikel in einem Artikelgesetz steht für eine separate Änderung an bestehenden Gesetzen. Das Nachvollziehen der letzten Änderung ist ebenfalls einfacher durch die Angabe des Bezugs. Wenn im Forum nun entsprechende Gesetzestexte im Antrag bereits bezeichnet werden, kann die letzte Änderung ruck-zuck durch Suche erleichtert werden. Für RL-GEsetze kann man schnell auf buzer.de nachschauen.
      Zum Wahlmodus:
      • Sitz-Mandat-Hybridsystem:

        Statt festen Sitzen im Bundestag sollte man ein Hybridsystem nach Mandaten wählen, sprich, wenn man von 700 Mandaten im Bundestag ausgeht, könnten Prozentunterschiede definitiv besser dargestellt werden und Wahlungerechtigkeiten vermindert werden. Die Anzahl der Spieler im Bundestag bliebe in etwa die Gleiche, nur simuliert ein Spieler dann bspw. 50 Abgeordnete bei der Stimmabgabe.
      • Wahlkampf-Einberechnung:

        Statt der alleinigen Mitgliederzahl sollten auch Faktoren wie Wahlkampfführung, vergangene Aktivitätsarbeit in Positionen und zu einem kleinen Teil auch der Zufall für Wahlergebnisse herangezogen werden. Da mitgliedsstärkere Parteien natürlich mehr Manpower für Aktivität bieten können, sollte das Ergebnis hieraus durch die Anzahl der Parteimitglieder geteilt werden.
        Da die SP älter ist als das Zentrum, hat sie auch mehr Karteileichen, infolgedessen müsste ein Filtersystem her, das inaktive Mitglieder von Parteien aus dem Quotienten rauswirft.

    • Bernhard Lilienkamp schrieb:

      Zum Wahlmodus:


      Sitz-Mandat-Hybridsystem:

      Statt festen Sitzen im Bundestag sollte man ein Hybridsystem nach Mandaten wählen, sprich, wenn man von 700 Mandaten im Bundestag ausgeht, könnten Prozentunterschiede definitiv besser dargestellt werden und Wahlungerechtigkeiten vermindert werden. Die Anzahl der Spieler im Bundestag bliebe in etwa die Gleiche, nur simuliert ein Spieler dann bspw. 50 Abgeordnete bei der Stimmabgabe.
      Sehe ich kaum Sinn drin.

      im prinzip ist es egal, ob ich 1000 Abgeordnete habe, 700, 500, 100 oder 20. oder eben 15. Die Wähler werden immer recht gleich vertreten, wenn das Verteilungssysem an sich stimmt. Es kann nicht sein, dass durch ein Unabhängiger eine Partei ggf keinen Sitz bekommt. Dann braucht es eben Überhang und Ausgleichsmandate. Aber richtig. in einem richtigen System.