[AA] Reise des Bundesministers in das Vereinigte Königreich

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • [AA] Reise des Bundesministers in das Vereinigte Königreich


      [Quelle: Photo by joshuamiranda at Morguefile.com]


      Am heutigen Tage besuchte Fabian Leybrock das Vereinigte Königreich.
      Dort traf er sich mit dem Außenminister des Vereinigten Königreichs, Dominic Raab und dem Minister für den Austritt aus der Europäischen Union, Stephen Berclay.
      Anschließend hielt er eine Pressekonferenz ab.

      ,, Meine Damen und Herren,
      Verehrte Pressevertreter.
      Nach Polen, Frankreich und der Türkei folgt nun das Vereinigte Königreich.
      Und erneut geht es um die Europäische Union.
      Doch anders als zum Beispiel in dem Gespräch mit Frankreich ging es bei diesem Besuch nicht um die Frage, wie wir die Europäische Union stärken wollen, sondern es ging, wie so oft in den letzten Monaten, um das Thema Brexit. Es ist aktuell sehr chaotisch in dem Vereinigten Königreich, doch eben deshalb ist es besonders wichtig für mich, dass ich mir mal einen Überblick verschaffen kann.
      Das war auch mitunter der Anlass für dieses Treffen. Doch auch ich hatte dem Vereinigtem Königreich einige Dinge zu sagen. Zunächst einmal habe ich der Regierung erklärt, dass die Bundesregierung hinter der Idee eines sanften Brexits steht. Dementsprechend habe ich auch klargemacht, dass die Bundesregierung alles dafür tun wird, dass der Brexit auch sanft von statten geht. Damit habe ich natürlich auch gesagt, dass wir dem Vereinigten Königreich mehr Zeit gewähren wollen, falls sie diese benötigen. Das letzte, was wir als Europäische Union benötigen, ist ein Austritt, der durch Zeit anstatt durch Verträge von statten geht. Des Weiteren habe ich betont, dass der Austritt noch lange kein Ende der Beziehungen bedeutet.
      Es ist und bleibt trotz dieser Gespräche jedoch eine schwierige Situation und man merkt auch, dass sich Großbrittanien selbst sehr uneins ist. Das wichtigste ist es nun, eine gemeinsame Lösung zu finden.
      Eine Lösung, mit der wir wohl alle halbwegs zufrieden sind und vor allem auch eine Lösung, der das House of Commons zustimmt. Wir benötigen diese Lösung zwar zeitnah, aber sie sollte zugleich sollte sie nicht übereilt kommen.

      Wir werden die Regierung des Vereinigren Königreichs dabei mit bestem Willen unterstützen, auch wenn wir, das sagen wir ganz offen, am liebsten gar keinen Brexit hätten.
      Vielen Dank!"