Rette Leben, spende Blut! | Weltblutspendetag

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    • Rette Leben, spende Blut! | Weltblutspendetag

      Heute am 14. Juni 2019 ist Weltblutspendertag!

      Das Thema ist in meinen Augen nach wie vor ein immens wichtiges, spenden doch immer weniger Deutsche ihr Blut.

      Von der GBE gibt's ein paar ausgewählte Statistiken: gbe-bund.de/gbe10/trecherche.p…rache=D&cnt_ut=0&ut=52274

      Ein kleiner Pieks bewirkt viel, rettet im Notfall Leben und ist gelebte Solidarität. Bin seit 24 Spenden nun dabei, ich lebe noch :D

      Darum @Volljährige hier, versucht's gerne mal ^^

    • Gerade an die Männer hier: Wir haben (im Gegensatz zum anderen Geschlecht) keine physiologische Möglichkeit, unser Blut regelmäßig auszutauschen. Deshalb tut ihr mit der Blutspende nicht nur andern, sondern auch eurem Körper etwas Gutes. ;)

      Weiterhin: Einmal spenden reicht nicht. Es muss mindestens zweimal gespendet werden, damit das Blut für einwandfrei erklärt und verwendet werden kann.
    • Dr. med. Paul Großenberg schrieb:

      Gerade an die Männer hier: Wir haben (im Gegensatz zum anderen Geschlecht) keine physiologische Möglichkeit, unser Blut regelmäßig auszutauschen. Deshalb tut ihr mit der Blutspende nicht nur andern, sondern auch eurem Körper etwas Gutes. ;)

      Weiterhin: Einmal spenden reicht nicht. Es muss mindestens zweimal gespendet werden, damit das Blut für einwandfrei erklärt und verwendet werden kann.
      Also physiologische Vorteile merke ich so gesehen jetzt nicht, gibt's dazu denn Belege, die die Vorteile durch Aderlass beim gesunden Menschen (also ohne entsprechende Vorerkrankungen) belegen?

      Wieso muss mindestens zweimal gespendet werden?

      Bin neugierig :)

    • Bernhard Lilienkamp schrieb:

      Also physiologische Vorteile merke ich so gesehen jetzt nicht, gibt's dazu denn Belege, die die Vorteile durch Aderlass beim gesunden Menschen (also ohne entsprechende Vorerkrankungen) belegen?
      Wieso muss mindestens zweimal gespendet werden?

      Bin neugierig :)
      Nun, es ist insofern vorteilhaft, da die blutbildenden Systeme trainiert werden und generell neues Blut gebildet wird. Weiterhin gibt es Vermutungen, dass Blutspenden Bluthochdruck und anderen kardiovaskulären Erkrankungen entgegen wirken. (Siehe Ärzteblatt - Blutspende)

      Es war/ist(?) so, dass die erste Spende zunächst komplett kontrolliert und mit der zweiten geprüft wird. Ob das derzeit noch Usus ist kann ich nicht sagen, könnte es aber in Erfahrung bringen.
    • Vorneweg:

      Ich spende seit meinem 18. Lebensjahr, wenn auch etwas unregelmäßig, Blut. Nachteile, außer einen nunmal vorhandenen Zeitaufwand von ca. 20 bis 40 Minuten (je nachdem wie viel los ist) kann ich so nicht sehen. Zumindest solange man bei der ärztlichen Befragung nicht verschweigt Gerinungshemmer zu nehmen, wie es einmal jemand getan hat als ich spenden war (das Ergebnis kann man sich denken :whistling: ).

      Etwas nervig ist nur, dass bei jeder neuen Spende ein Formular ausgefüllt werden muss obwohl man bereits in der Datenbank vorhanden ist und sich sehr viele Antworten garantiert nicht mehr ändern werden. So z.B. die Frage ob man irgendwann vor den 70/80ern(?) in Großbritannien operiert wurde.

      Dr. med. Paul Großenberg schrieb:

      Es war/ist(?) so, dass die erste Spende zunächst komplett kontrolliert und mit der zweiten geprüft wird. Ob das derzeit noch Usus ist kann ich nicht sagen, könnte es aber in Erfahrung bringen.

      Es werden Proben seperat mittels mehrerer Ampullen vor bzw. parallel zur Spende abgenommen und entsprechend überprüft. Mehrmals spenden ist daher nicht notwendig damit diese untersucht wird. So zumindest die Praxis beim Roten Kreuz.
    • Amalthea Valerius schrieb:

      Ich darf tatsächlich kein Blut spenden. Das ist bei mir jetzt nicht ganz so tragisch, weil mein Blut jetzt nicht ganz so nützlich ist, aber... Es sollte schon Spenden, wer kann.

      Dr. Katharina von Habsburg schrieb:

      Ich würde sehr, wirklich sehr gerne, aber irgendwie kann ich es nicht.
      Ich kann Blutabnahmen nicht vertragen, schon nach kleinsten Mengen Abnahme wird mir schlecht, Schwindel und Übelkeit treten auf.


      Finde beides im Hinblick auf eine Spende nicht als Schande.
      Auch die Entscheidung dagegen (aus anderen Gründen) ist es in meinen Augen nicht, aber zumindest schade.

      Gleiches auch bei der Organspende. Manche dürfen oder wollen nicht. Aber andere denen das Thema egal ist, könnten sich zumindest einen Ausweis holen. Der Mangel dabei ist leider akut und äußerst lebensbedrohlich.
    • Alexander Ströbele schrieb:

      Amalthea Valerius schrieb:

      Ich darf tatsächlich kein Blut spenden. Das ist bei mir jetzt nicht ganz so tragisch, weil mein Blut jetzt nicht ganz so nützlich ist, aber... Es sollte schon Spenden, wer kann.

      Dr. Katharina von Habsburg schrieb:

      Ich würde sehr, wirklich sehr gerne, aber irgendwie kann ich es nicht.
      Ich kann Blutabnahmen nicht vertragen, schon nach kleinsten Mengen Abnahme wird mir schlecht, Schwindel und Übelkeit treten auf.
      Finde beides im Hinblick auf eine Spende nicht als Schande.
      Auch die Entscheidung dagegen (aus anderen Gründen) ist es in meinen Augen nicht, aber zumindest schade.

      Gleiches auch bei der Organspende. Manche dürfen oder wollen nicht. Aber andere denen das Thema egal ist, könnten sich zumindest einen Ausweis holen. Der Mangel dabei ist leider akut und äußerst lebensbedrohlich.
      Naja, ich für meinen Teil habe tatsächlich in der Vergangenheit gespendet, darf aber mittlerweile aus mehreren Gründen nicht mehr - zumindest derzeit nicht.

      Einen Organspende Ausweis z.B. habe ich aber auch. Da steht "Einmal komplett ausräumen" drauf.