Braucht Deutschland 39 Regionalflughäfen fragt der Spiegel

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    • Braucht Deutschland 39 Regionalflughäfen fragt der Spiegel

      spiegel.de/wirtschaft/regional…bmi-pleite-a-1253905.html

      Ähm...nicht wirklich oder? Zuschussgeschäfte sind die meisten kleineren Airports (ich sage nur Kassel Calden)....

      Nicht, daß es nicht einige davon gibt, die man wirklich braucht, aber mal ehrlich - wäre es nicht sinnvoller, hier entsprechend die Bahn auszubauen und von den Hubs den Transport schnell und effizient per Bahn zu organisieren?

      Warum sollte man von Rostock aus in den Urlaub fliegen können? Oder von Kassel? Oder von Hahn?
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Maximilian Schmidt schrieb:

      Sehe ich auch so. Wir haben einen derart großen Investitionsbedarf in der DB, man könnte wirklich etwas Gutes aus der Bahn machen, man muss es nur wollen und die entsprechenden Prioritäten setzen, was offenkundig noch nicht geschehen ist.
      Da haste dann aber auch das Problem das alle für mehr Bahn sind....solange sie nicht hinter dem eigenen Grundstück her fährt.....

      Dieser Widerspruch geht mir nicht so wirklich ein - und das zieht sich quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Alle möchten Klimaschutz...alle möchten mehr Bahn....nur nicht bei sich zu Hause.
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Maximilian Schmidt schrieb:

      Sehe ich auch so. Wir haben einen derart großen Investitionsbedarf in der DB, man könnte wirklich etwas Gutes aus der Bahn machen, man muss es nur wollen und die entsprechenden Prioritäten setzen, was offenkundig noch nicht geschehen ist.
      Da haste dann aber auch das Problem das alle für mehr Bahn sind....solange sie nicht hinter dem eigenen Grundstück her fährt.....
      Dieser Widerspruch geht mir nicht so wirklich ein - und das zieht sich quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Alle möchten Klimaschutz...alle möchten mehr Bahn....nur nicht bei sich zu Hause.
      Das ist wahr, das ist eine Denkweise, die man auch sehr schwer aus den Köpfen der Leute raus bekommt. Das ist so eine typische Denkweise des Spießertums aus meiner Sicht, auch, wenn das jetzt polemisch klingt. Hauptsache Bahn, aber bloß nicht in meiner Nachbarschaft... man man man
    • Kassel-Calden oder auch Hahn sind ja echt die größten Nullnummern des Flugverkehrs gewesen...

      Ich sehe auch keine Bedarf für diese Masse, vor allem, weil die Mehrheit der Menschen ohnehin von den großen Airports startet, schlicht weil es dort oftmals günstiger ist und mehr Alternativen bestehen. Noch dazu: Komm mal nach KS-Calden.

      Würde man dieses Geld in die Bahn stecken, wäre es dort sicherlich deutlich sinnvoller aufgehoben. Das Problem dabei ist allerdings, dass dieser ganze Bums privat ist. All diese Betreiber sollen nun also weiterhin ihre Airports betreiben - der Markt regelt das schon, oder wie war das? Das ist das Ergebnis dessen.

      „Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“

      Karl Popper


    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Maximilian Schmidt schrieb:

      Sehe ich auch so. Wir haben einen derart großen Investitionsbedarf in der DB, man könnte wirklich etwas Gutes aus der Bahn machen, man muss es nur wollen und die entsprechenden Prioritäten setzen, was offenkundig noch nicht geschehen ist.
      Da haste dann aber auch das Problem das alle für mehr Bahn sind....solange sie nicht hinter dem eigenen Grundstück her fährt.....
      Dieser Widerspruch geht mir nicht so wirklich ein - und das zieht sich quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Alle möchten Klimaschutz...alle möchten mehr Bahn....nur nicht bei sich zu Hause.
      Und hier sehe ich einen falschen Rückschluss. Ich glaube nicht, dass es in der großen breiten Masse die sind, die mehr Klimaschutz wollen, die sich dann über Stromtrassen, Windkrafträder oder Bahnstrecken beklagen. Zumindest ist dies mein Eindruck bei jenen Menschen, die ich unmittelbar kenne. Dort herrscht große Einigkeit darüber, dass es eben auch Kosten mit sich bringt, wenn man das Klima schützen will.

      „Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“

      Karl Popper


    • Oscar Albert Wolters schrieb:

      Wilhelm Weiß schrieb:

      Maximilian Schmidt schrieb:

      Sehe ich auch so. Wir haben einen derart großen Investitionsbedarf in der DB, man könnte wirklich etwas Gutes aus der Bahn machen, man muss es nur wollen und die entsprechenden Prioritäten setzen, was offenkundig noch nicht geschehen ist.
      Da haste dann aber auch das Problem das alle für mehr Bahn sind....solange sie nicht hinter dem eigenen Grundstück her fährt.....Dieser Widerspruch geht mir nicht so wirklich ein - und das zieht sich quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Alle möchten Klimaschutz...alle möchten mehr Bahn....nur nicht bei sich zu Hause.
      Und hier sehe ich einen falschen Rückschluss. Ich glaube nicht, dass es in der großen breiten Masse die sind, die mehr Klimaschutz wollen, die sich dann über Stromtrassen, Windkrafträder oder Bahnstrecken beklagen. Zumindest ist dies mein Eindruck bei jenen Menschen, die ich unmittelbar kenne. Dort herrscht große Einigkeit darüber, dass es eben auch Kosten mit sich bringt, wenn man das Klima schützen will.

      Sagen wir es mal so - es sind diejenigen, die die Zeit haben, sich damit zu beschäftigen und ja, ich glaube wirklich, daß´viele Menschen in Deutschland nach dem Motto verfahren: "Bade mich, aber mach mich nicht nass!"
      Bahntrassen, Straßen, Windräder, Stromtrassen, U-Bahnen etc.etc. alles ist notwendig, nur wenn es zum Schwur kommt, dann regt sich sehr schnell Widerstand "Dann ist es mit meiner Ruhe vorbei"...man liest es oft und da habe ich KEIN Verständnis für - wer A sagt MUSS auch B sagen - man kann nicht beides haben.
      Mitglied des Spielerrates a.D.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilhelm Weiß ()

    • Maximilian Schmidt schrieb:

      Wilhelm Weiß schrieb:

      Maximilian Schmidt schrieb:

      Sehe ich auch so. Wir haben einen derart großen Investitionsbedarf in der DB, man könnte wirklich etwas Gutes aus der Bahn machen, man muss es nur wollen und die entsprechenden Prioritäten setzen, was offenkundig noch nicht geschehen ist.
      Da haste dann aber auch das Problem das alle für mehr Bahn sind....solange sie nicht hinter dem eigenen Grundstück her fährt.....Dieser Widerspruch geht mir nicht so wirklich ein - und das zieht sich quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Alle möchten Klimaschutz...alle möchten mehr Bahn....nur nicht bei sich zu Hause.
      Das ist wahr, das ist eine Denkweise, die man auch sehr schwer aus den Köpfen der Leute raus bekommt. Das ist so eine typische Denkweise des Spießertums aus meiner Sicht, auch, wenn das jetzt polemisch klingt. Hauptsache Bahn, aber bloß nicht in meiner Nachbarschaft... man man man
      "Bade mich, aber mach mich nicht nass!" - hat aber nichts mit Spießern zu tun - es hat was mit einer Einstellung zu tun, daß niemand selber etwas möchte, was unbequem ist.
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Oscar Albert Wolters schrieb:

      Wilhelm Weiß schrieb:

      Maximilian Schmidt schrieb:

      Sehe ich auch so. Wir haben einen derart großen Investitionsbedarf in der DB, man könnte wirklich etwas Gutes aus der Bahn machen, man muss es nur wollen und die entsprechenden Prioritäten setzen, was offenkundig noch nicht geschehen ist.
      Da haste dann aber auch das Problem das alle für mehr Bahn sind....solange sie nicht hinter dem eigenen Grundstück her fährt.....Dieser Widerspruch geht mir nicht so wirklich ein - und das zieht sich quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Alle möchten Klimaschutz...alle möchten mehr Bahn....nur nicht bei sich zu Hause.
      Und hier sehe ich einen falschen Rückschluss. Ich glaube nicht, dass es in der großen breiten Masse die sind, die mehr Klimaschutz wollen, die sich dann über Stromtrassen, Windkrafträder oder Bahnstrecken beklagen. Zumindest ist dies mein Eindruck bei jenen Menschen, die ich unmittelbar kenne. Dort herrscht große Einigkeit darüber, dass es eben auch Kosten mit sich bringt, wenn man das Klima schützen will.
      Sagen wir es mal so - es sind diejenigen, die die Zeit haben, sich damit zu beschäftigen und ja, ich glaube wirklich, daß´viele Menschen in Deutschland nach dem Motto verfahren: "Bade mich, aber mach mich nicht nass!"
      Bahntrassen, Straßen, Windräder, Stromtrassen, U-Bahnen etc.etc. alles ist notwendig, nur wenn es zum Schwur kommt, dann regt sich sehr schnell Widerstand "Dann ist es mit meiner Ruhe vorbei"...man liest es oft und da habe ich KEIN Verständnis für - wer A sagt MUSS auch B sagen - man kann nicht beides haben.
      Da bin ich vollends bei dir.

      „Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“

      Karl Popper