Ich-Entwicklung | Grüne sind tatsächlich die besseren Menschen

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    • Sophie Bloomberg schrieb:

      Sophia Binz schrieb:

      Naja, ich bin jetzt keine Psychologin oder Soziologin, aber ich weiß trotzdem, dass Gesellschaften sich immer weiterentwickeln und verändern. Das ist für mich ein unumstößlicher Fakt, egal ob du das jetzt auch so siehst oder nicht. Aber ich hab mir schon gedacht, dass dich diese Einordnung da oben etwas pikiert und du dich angegriffen fühlst, weil du vielleicht auch so ein paar autoritäre Eigenschaften oder was weiß ich hast, keine Ahnung. Mir persönlich ist es ha völlig Wurst, ob ich jetzt als SPD-Wähler Stufe 5 oder 7 habe, ich fühle mich da keineswegs beleidigt, sondern finde es einfach nur spannend. Und der Artikel ist auch nicht brandgefährlich, denn er stellt einfach nur ein paar logische Schlussfolgerungen/Vermutungen auf und versucht ein mögliches Zukunftsmodell einer Gesellschaft zu zeichnen, gleichzeitig zeigt er damit verbundene Probleme auf und auch können wir ja heute schon Parallelen zu westlichen Gesellschaft feststellen, macht also in vielen Punkten alles Sinn.
      Du findest es halt spannend, weil du dich durch den Artikel geschmeichelt fühlst^^
      Natürlich entwickeln sich Gesellschaften permanent, mal zum Schlechten und mal zum Guten. Und ob eine Entwicklung gerade gut oder schlecht ist, vermögen wir nicht zu beantworten.

      Wie gesagt, du hast keine Stufe 5 oder 7, weil du SPD wählst. Das ist doch Unsinn. Ich finde lustig, dass du das so unkritisch siehst^^

      Sophia Binz schrieb:

      Im Kern geht es doch um die Frage ob wir weiter in einer Leistungsgesellschaft leben werden oder ob wir uns da vielleicht anders entwickeln, das kann ja alles so sein und es würde mich auch freuen, wenn wir den Optimierungswahnsinn der letzten Jahrzehnte überwinden könnten.
      Die Aussage von dir finde ich sehr kurios, weil wir streben ja immer nach Optimierung, auch du selbst. Ich meine du bezeichnest ja deine politische Einstellung auch als fortschrittlich, was ja Optimierungwille impliziert^^Also wenn du den Optimierungswahn doof findest, solltest du vielleicht keine Positionen vertreten, die du als fortschrittlich und damit optimierend empfindest^^

      Fakt ist doch, dass jeder eine Gesellschaft fortentwickeln will und sich selbst verwirklichen will. Ich find es ziemlich arrogant, wenn man zu dem Schluss kommt, dass man selbst fortschrittlich denkt aber der Gegenüber nicht. Und genau diese Denke vertritt ja auch der Autor.

      Ich finde meine Positionen zum Beispiel fortschrittlicher als deine, sonst würde ich sie ja nicht vertreten, aber ich komme halt nicht auf die Idee dich deswegen als nicht-fortschrittlich zu bezeichnen. Du hast halt eine andere Position, wie der Fortschritt ausehen sollte.

      Sophia Binz schrieb:

      Dann entwickelt sich vielleicht auch der Kapitalismus weiter, was heute zwar auch nicht jedem schmecken dürfte, aber ich bin immer der Meinung sowas ist nicht aufzuhalten, denn wir schon oben gesagt, Gesellschaften entwickeln sich immer weiter und weiter.
      Eben Gesellschaften entwickeln sich weiter und Gesellschaften werden Fortschritte und Rückschritte machen. Das wird die Geschichte zeigen. Wir werden richtige und falsche Schlüsse ziehen aus Vergangenem.
      Du bist der Meinung, dass deine Sichtweise sich durchsetzen wird, weil du sie für richtig hälst. Das ist übrigens auch ganz normal, weil du deine Sichtweise sonst nicht vertreten würdest. Niemand vertritt Positionen, die er selbst für falsch bezeichnen würde.
      Das gilt aber auch für Menschen, die andere Meinungen vertreten und die haben auch ein Grundvertrauen vielleicht wie du, dass sie die Gesellschaft schon in die Richtung wandeln wird, weil sie ja richtig ist.

      Wer am Ende dann Recht wird sich zeigen. Und das kann in 300 Jahren dann eventuell dann auch wieder revidiert werden. ^^
      Nein, ich fühle mich nicht geschmeichelt, denn wie ich schon sagte, ich würde mich hier nicht selbst einordnen. Ich finde ihn deshalb spannend, weil er eine mögliche gesellschaftliche Entwicklung skizziert, mehr nicht. Ich sage ja auch nicht wie du, der eine wäre jetzt gut und der andere dann schlecht, damit setzt du dich ja irgendwie selbst herab, aber das ist dein Ding. :)

      Du fühlst dich offenbar ziemlich angegriffen, verstehe ich gar nicht. Außer du ordnest dich halt selbst irgendwie so ein, das man zum Schluss kommen könnte, dein Weltbild gehört eher der Vergangenheit an und nicht der Zukunft. :)
    • Was ich spannend finde sind ja Überschneidungen zwischen Entwicklungen und eine etwaige Anwendung auf verschiedene Regionen der Welt über die gesamte Menschheitsgeschichte. Das wäre interessant Einstellung interdisziplinär zu untersuchen.
      -Bundesjustizminister-



      "Jeder Mensch besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben werden kann." (John Rawls)
    • Niclas Liebknecht schrieb:

      Nope, das ist der Typische-Strawman, den Theisten immer gerne bauen, um Atheismus als "widerlegbar" darzustellen, Atheismus stellt aber keine eigene Behauptung auf, sondern ist schlicht die 0-Hypothese zum Theismus, Theisten Behaupten es gibt einen Gott, Atheisten lehnen diese Behauptung mangels Beweisbarkeit ab und stellen damit die "Default-Position" dar, der Atheismus hat keinen eigenen Claim den man beweisen müsste, wir lehnen eben nur euren ab.
      Nein, das ist falsch.

      Es gibt Theisten, die behaupten zu wissen, dass einen Gott gibt. Das sind aber keine Gläubigen mehr in Wirklichkeit, sondern sie meinen ja etwas zu wissen. Das ist Unsinn.
      Genauso wie die Sichtweise Unsinn ist, zu wissen, dass es keinen Gott gibt, die du offenbar vertrittst^^

      Man kann nur an die Existenz von etwas Göttlichem glauben oder nicht glauben. Ein Wissen gibt es dazu nicht.

      Das was meinst du meinst nennt sich Angostiker. Der Agnostizismus ist mit sowohl mit dem Theismus und als auch mit dem Atheismus vereinbar. Ich bin selbst agnostisch und glaube an etwas Göttliches. Aber ich meine es halt nicht zu wissen^^

      Wenn du es so willst ist der Agnostizisismus die 0-Hypothese "Man kann es nicht beweisen, weder die Existenz noch die Nicht-Existenz."

      Der Atheismus sagt, dass es keinen Gott gibt.
      Und der Theismus sagt, dass es einen Gott gibt.

      Radikale Atheisten meinen das zu wissen, dass es keinen Gott gibt.
      Radikale Theisten meinen zu wissen, dass es einen Gott gibt.

      Beides ist Unsinn, weil es keine Beweise gibt dafür^^

      Niclas Liebknecht schrieb:

      Das gilt im weitesten Sinne, aber es gibt auch "Wissen" das Menschen besitzen, nicht alles ist "Glaube" darüber hinaus ist das ganze auch von der Quelle abhängig. Wenn eine Information auf einem Buch basiert, dessen Inhalte nicht bewiesen wurden (mit Ausnahme der Existenz einiger genannter Personen) oder auf einer Wissenschaftlichen Lehrmeinung, die durch Fakten und Experimente gestützt wird, ist das doch ein wesentlicher Unterschied.
      Natürlich ist es ein Unterschied. Ich wollte dir nur verdeutlichen, dass wir vor allem Dinge glauben, weil wir es gelesen haben, aber eigentlich nie selbst untersucht haben. Das heißt ja nicht, dass man gar nichts mehr glauben darf oder sollte, was in Büchern oder Zeitungen steht nur sollte man nie zum dem Punkt kommen etwas defintiv zu wissen, solange man es nicht selbst untersucht hat.

      Ja ich glaube an den menschengemachten Klimawandeln, aber wissen tu ich es eigentlich nicht, weil ich da zu keine Expertise habe.
      Persönliche Angriffe sind die Argumente jener, der über keine Argumente mehr verfügen.
    • Sophia Binz schrieb:

      Nein, ich fühle mich nicht geschmeichelt, denn wie ich schon sagte, ich würde mich hier nicht selbst einordnen. Ich finde ihn deshalb spannend, weil er eine mögliche gesellschaftliche Entwicklung skizziert, mehr nicht. Ich sage ja auch nicht wie du, der eine wäre jetzt gut und der andere dann schlecht, damit setzt du dich ja irgendwie selbst herab, aber das ist dein Ding.
      Das habe ich nicht getan, sondern der Autor. "Höhere Entwicklungstufe" bedeutet doch das etwas besser ist. Oder stellst du dich gerade bewusst "dumm"?

      Sophia Binz schrieb:

      Du fühlst dich offenbar ziemlich angegriffen, verstehe ich gar nicht. Außer du ordnest dich halt selbst irgendwie so ein, das man zum Schluss kommen könnte, dein Weltbild gehört eher der Vergangenheit an und nicht der Zukunft.
      Ich wüsste nicht wo ich jemals Begriffe wir "fortschrittlich" oder "rückständig" benutzen würde. Solches Framing liegt mir eigentlich fern, daher achte ich darauf solche Begriffe eben nicht zu verwenden. Das machen eher andere. Ob du zu diesen Personen gehörst, beantwortest du am besten für dich selbst ;)
      Persönliche Angriffe sind die Argumente jener, der über keine Argumente mehr verfügen.
    • Sebastian Fichtler schrieb:

      Was ich spannend finde sind ja Überschneidungen zwischen Entwicklungen und eine etwaige Anwendung auf verschiedene Regionen der Welt über die gesamte Menschheitsgeschichte. Das wäre interessant Einstellung interdisziplinär zu untersuchen.
      Das würde natürlich die verschiedenen Entwicklungsstufen wissenschaftlich unterfüttert, wenn man sagen könnte, Ghandi war Typ x oder Göbbels Typ y. Genauso bräuchte es eine wissenschaftliche Studie, wie welcher Typ, wenn er in mehrheitlicher oder prägender Position auf die Gesellschaft gewirkt hat. Ich sehe schon Historiker und Soziologen begeistert aufjubeln. ^^
    • Sophie Bloomberg schrieb:

      Sophia Binz schrieb:

      Nein, ich fühle mich nicht geschmeichelt, denn wie ich schon sagte, ich würde mich hier nicht selbst einordnen. Ich finde ihn deshalb spannend, weil er eine mögliche gesellschaftliche Entwicklung skizziert, mehr nicht. Ich sage ja auch nicht wie du, der eine wäre jetzt gut und der andere dann schlecht, damit setzt du dich ja irgendwie selbst herab, aber das ist dein Ding.
      Das habe ich nicht getan, sondern der Autor. "Höhere Entwicklungstufe" bedeutet doch das etwas besser ist. Oder stellst du dich gerade bewusst "dumm"?

      Sophia Binz schrieb:

      Du fühlst dich offenbar ziemlich angegriffen, verstehe ich gar nicht. Außer du ordnest dich halt selbst irgendwie so ein, das man zum Schluss kommen könnte, dein Weltbild gehört eher der Vergangenheit an und nicht der Zukunft.
      Ich wüsste nicht wo ich jemals Begriffe wir "fortschrittlich" oder "rückständig" benutzen würde. Solches Framing liegt mir eigentlich fern, daher achte ich darauf solche Begriffe eben nicht zu verwenden. Das machen eher andere. Ob du zu diesen Personen gehörst, beantwortest du am besten für dich selbst ;)
      Nein, für mich ist ein Mensch nicht besser nur weil er von Psychologen als "höher entwickelt" bezeichnet wird. Das hast du selbst so behauptet, nicht ich. Framing liegt dir natürlich völlig fern, ich weiß. Warte, ich geh mal kurz kichern. :D
    • Sebastian Fichtler schrieb:

      Was ich spannend finde sind ja Überschneidungen zwischen Entwicklungen und eine etwaige Anwendung auf verschiedene Regionen der Welt über die gesamte Menschheitsgeschichte. Das wäre interessant Einstellung interdisziplinär zu untersuchen.
      Wie meinst du das konkret?
      Persönliche Angriffe sind die Argumente jener, der über keine Argumente mehr verfügen.
    • Sophia Binz schrieb:

      Nein, für mich ist ein Mensch nicht besser nur weil er von Psychologen als "höher entwickelt" bezeichnet wird. Das hast du selbst so behauptet, nicht ich. Framing liegt dir natürlich völlig fern, ich weiß. Warte, ich geh mal kurz kichern.
      Okay ich merk schon, du willst nur gegen mich schießen. ^^
      Persönliche Angriffe sind die Argumente jener, der über keine Argumente mehr verfügen.
    • Sophie Bloomberg schrieb:

      Sophia Binz schrieb:

      Nein, für mich ist ein Mensch nicht besser nur weil er von Psychologen als "höher entwickelt" bezeichnet wird. Das hast du selbst so behauptet, nicht ich. Framing liegt dir natürlich völlig fern, ich weiß. Warte, ich geh mal kurz kichern.
      Okay ich merk schon, du willst nur gegen mich schießen. ^^
      Natürlich, nichts ist mir wichtiger als das, weil sich ja auch immer alles nur um dich dreht. :)

      Vielleicht kann man diese Theorie hier mit etwas mehr Aufgeschlossenheit besprechen, denn ist auch wie gesagt nur ein Theorie. Ein spannender wissenschaftlicher Beitrag, der einer Fehleinschätzung unterliegen kann oder eben nicht.
    • Sophie Bloomberg schrieb:

      Sebastian Fichtler schrieb:

      Was ich spannend finde sind ja Überschneidungen zwischen Entwicklungen und eine etwaige Anwendung auf verschiedene Regionen der Welt über die gesamte Menschheitsgeschichte. Das wäre interessant Einstellung interdisziplinär zu untersuchen.
      Wie meinst du das konkret?
      Na ja. Geht man von einer Entwicklung aus, die gerade stattfindet läge es ja nahe, dass man die Existenz und Intensität der Theorie auch in anderen Zeitepochen oder im Verlauf der letzten dreihundert Jahre untersuchen könnte, weil sich in diesem Zeitraum einigermaßen gut dokumnetiert Haltungen und Positionen untersuchen ließen. Parallel dazu kann man die Studie und den Zeitverlauf auch im außereuopäischen Bereich durchführen und schauen wie sich Werte und Haltungen bspw. in Asien entwicklen und und entwickelt haben.
      -Bundesjustizminister-



      "Jeder Mensch besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben werden kann." (John Rawls)