'Distracted boyfriend'-Meme ist sexistisch...

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    • 'Distracted boyfriend'-Meme ist sexistisch...

      ich dachte zuerst auch an Realsatire...
      theguardian.com/world/2018/sep…exist-swedish-advertising

      Die Firma aus Stockholm veröffentlichte vor einigen Tagen ein Statement auf Facebook: ,,Anyone familiar with the internet and meme culture knows how this meme is used and interpreted. Gender is usually irrelevant in the context. We explained meme culture to the ombudsman, but it chose to interpret the post differently".

      Man kann leider aus Allem ein Problem machen...


      ,,Now watch me whip, now watch me nae nae. Now watch me whip whip, watch me nae nae"
      --- Zitat, Jeffrey Epstein
    • Wer jemanden attraktiv befindet ist sexistisch... so 'n Schwachsinn. Sexuelle Erregung rührt beispielsweise auch von Äußerlichkeiten her, das ist die Natur. Sind wir Menschen nicht BEstandteil der Natur?

      Meine Güte, das ist echt eine Verschiebung des Sexismusbegriffs in eine Richtung, die nicht sein soll.
      Sexismus ist in meinen Augen eher das klassische Heruntermachen von jemanden allein aufgrund des Geschlechts. Sprich "Frauen können nicht Fußball spielen" oder "ein Mann kann keine Kinder erziehen".

    • Schwedens größtes Problem ist scheinbar die gemeine Meme Kultur. Das Problem ist, dass es hierbei der selbe Fall wie beim Rassismusbegriff ist. Als sexistisch wird Heutzutage irrsinnigerweise beinahe alles deklariert. Das ist ziemlich gefährlich, denn genau dadurch stumpfen solche Begriffe nur noch ab und werden zu einfachen Schlagwörtern.


      ,,Now watch me whip, now watch me nae nae. Now watch me whip whip, watch me nae nae"
      --- Zitat, Jeffrey Epstein
    • Ich erinnere mich noch an letztes Jahr als ich gelesen habe, dass die Bezeichnung von Gott in der Evangelischen Kirche in Schweden zukünftig genderneutral sein solle. Ich bilde mir eigentlich ein sehr liberaler Protestant zu sein, aber das war auch etwas wieso ich mich gefragt habe: Waaaarum?
      -Bundesjustizminister-



      "Jeder Mensch besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben werden kann." (John Rawls)
    • Sebastian Fichtler schrieb:

      Ich erinnere mich noch an letztes Jahr als ich gelesen habe, dass die Bezeichnung von Gott in der Evangelischen Kirche in Schweden zukünftig genderneutral sein solle. Ich bilde mir eigentlich ein sehr liberaler Protestant zu sein, aber das war auch etwas wieso ich mich gefragt habe: Waaaarum?
      Ja warum denn nicht? Bei einer mythologischen Figur wie einem Gott, der prinzipiell mit menschlichen Kategorien nicht zu erfassen wäre, erscheint mir das fast schon logisch. Ja, ich weiß, das verneint ein bisschen die christlichen Traditionen, aber ich finde "Das ist halt Tradition" ist ein sehr schwaches Argument.
      Geisteskrank und Spaß dabei

      "Ich befinde mich am Rande zum Wahnsinn. Genauer gesagt, auf der schmalen Line zwischen Wahnsinn und Panik. Gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie. Also nur, falls ihr mich suchen solltet."
      (Bernd D. Brot, dt. Philosoph)
    • Das mag an sich korrekt sein, aber was ist erstmal der Mehrwert es zu ändern? Traditionen sind kein Argument, aber wer hat sich denn ernsthaft daran gestört, bzw. wieso ist der Wert höher wenn man nicht mehr Herr sondern Es etc. sagt? Umgekehrt ergeben sich definitorische Schwierigkeiten bei der Dreieinigkeitslehre z.B. und geht ja nicht zuletzt auch darum dass Gott einer Persönlichkeit ist und nicht ein einer abstrakte Gestalt ist. Tut mir leid, ich sehe da einfach den Sinn nicht.^^
      -Bundesjustizminister-



      "Jeder Mensch besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben werden kann." (John Rawls)
    • Sebastian Fichtler schrieb:

      Das mag an sich korrekt sein, aber was ist erstmal der Mehrwert es zu ändern? Traditionen sind kein Argument, aber wer hat sich denn ernsthaft daran gestört, bzw. wieso ist der Wert höher wenn man nicht mehr Herr sondern Es etc. sagt? Umgekehrt ergeben sich definitorische Schwierigkeiten bei der Dreieinigkeitslehre z.B. und geht ja nicht zuletzt auch darum dass Gott einer Persönlichkeit ist und nicht ein einer abstrakte Gestalt ist. Tut mir leid, ich sehe da einfach den Sinn nicht.^^
      Der Mehrwert ist der Erkenntnisgewinn, dass unsere Vorstellung Gottes als (weißbärtiger) Mann bereits auf einer falschen Verknüpfung von Männlichkeit, Macht und Herrschaftsansprüchen basiert? Die Erkenntnis, dass wir trotz der Idee, das Gott etwas ist, was objektiv größer und komplexer ist, und wir trotzdem versuchen, Gott unsere Kleingeistigen Kategorisierungen von Männlich und Weiblich aufzudrücken? Genderneutrale Sprache in Bezug auf Gott würde ich schon als theologisch wertvolle Erkenntnis erachten, dass Gott - im christlichen Sinne - größer, komplizierter, und vom menschlichen Verstand nicht wirklich zu erfassen ist.

      Es stell meines Erachtens nach einen angewandten Versuch da, die christliche Beziehung zu Gott zu reflektieren, um ein tieferes Verständnis von Göttlichkeit zu gewinnen.
      Geisteskrank und Spaß dabei

      "Ich befinde mich am Rande zum Wahnsinn. Genauer gesagt, auf der schmalen Line zwischen Wahnsinn und Panik. Gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie. Also nur, falls ihr mich suchen solltet."
      (Bernd D. Brot, dt. Philosoph)