ARD und Verlage überlegen, deutschen Facebook-Rivalen aufzubauen

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  • ARD und Verlage überlegen, deutschen Facebook-Rivalen aufzubauen

    t3n schrieb:

    Eine deutsche Alternative zu Facebook und Youtube? Genau das könnte eine „Super Mediathek“ mit Inhalten von Verlagen und Öffentlich-Rechtlichen werden. Aber es gibt viele Hürden.

    Was haltet Ihr davon?
  • Montgomery Ford schrieb:

    t3n schrieb:

    Eine deutsche Alternative zu Facebook und Youtube? Genau das könnte eine „Super Mediathek“ mit Inhalten von Verlagen und Öffentlich-Rechtlichen werden. Aber es gibt viele Hürden.
    Was haltet Ihr davon?
    Ich weiß nicht ob das klappen würde. Facebooks Erfolg lässt sich in dieser Form wahrscheinlich nicht so einfach übertragen hinsichtlich der Nutzerzahlen. Wahrscheinlich wird irgendeine andere bereits bestehende Platform von alldem profitieren, und die Konsequenzen werden wohl nicht besonders ausfallen. Ich bin da mit der Zeit als jemand der bisher Facebook aus genau diesen Gründen immer boykottiert hat, relativ pessimistisch geworden. Aber interessant wäre es schon.
    -Bundesjustizminister-



    "Jeder Mensch besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben werden kann." (John Rawls)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sebastian Fichtler ()

  • Zu den anderen Plattformen: Meine Wetten gehen auf Snapchat.
    Von Anfang an haben die Facebook die kalte Schulter gezeigt, wenn die das medial und PR mäßig etwas aufblasen und die Nutzer das bemerken, würden diese davon profitieren. Ob das der Firmenphilosophy entspricht ist eine andere Frage.

    Aber ja, also man sieht es ja an der Mediathek der Öffentlichen.
    Öffentliche: 14 Tage B-Movies für rund 18€
    Netflix: 30 Tage Top-Filme für rund 10€
  • Katharina von Habsburg schrieb:

    Auch Facebook kann man nicht verdrängen, außer man verbietet dieses soziale Netzwerk.
    Das würde ich so konkret nicht behaupten.
    Es gab Monopolplattformen auch schon vor Facebook und die wird es auch nach Facebook geben.
    Aber wer Facebook definitiv nicht ablösen wird, ist die ARD. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ein Börsennotiertes Unternehmen mehr traue als ein öffentlich rechtlichen Sender :D Zumindest wenn es um meine Daten geht.

    Ein Unternehmen hat kein Zweck für exakt meine Daten. Wenn ich in einem Pool an Daten zu finden bin. Shit, aber immer noc hbesser als den Staat mit halben Bein in meinem PC zu haben :D
  • Katharina von Habsburg schrieb:

    Das kann nicht klappen. Es gab schon in der Vergangenheit "Konkurrenz" für Youtube, aber was geschah. Richtig, nichts.
    Eben. Clipfish, Dailymotion und wer weiß sonst was. Liegt auch einfach daran, dass Youtube das größte Repertoire an Videos aufweist und international am bekanntesten ist. Dazwischen zu hauen dürfte extrem schwer sein.

    Und wenn ich schon lese "mit Inhalten von Verlagen und Öffentlich-Rechlichen". Da dürfte die Zielgruppe verhältnismäßig klein sein.
  • Eine Super-Mediathek kann ja interessant sein, wird aber ganz sicher kein neues Facebook.

    Was Snapchat angeht: In meinem direkten Umfeld hat sich Snapchat nicht groß etabliert und wo es etabliert war, geht es wieder zurück. Wir gehen medial gesehen auf eine Phase verteilterer Mediennutzung zu. Die Alten Riesen wie Facebook, Twitter, YouTube, skype, etc. Werden noch stark genutzt, jedoch etablieren sich auch immer mehr neuere Plattformen wie Snapchat, Discord oder Whatsapp. Am Ende sind viele Plattformen recht Ähnlich zueinander, wie wir welche Plattform nutzen ergibt sich immer aus dem konkreten Funktionsumfang und den Personen die wir jeweils erreichen wollen. Wir haben immer mehr Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren und Inhalte zu teilen. Dadurch ist der einzelne auf absolut gesehen immer mehr, relativ unter etablierten Plattformen aber auf weniger Plattformen. So ergibt sich Vielfalt und Dezentralisierung. Für Werbetreibende und Medienschaffende, die mit möglich geringen Aufwand möglichst viele Menschen zielgerichtet erreichen wollen, ein Horror. Für den Meduennutzer ergeben sich aus der Vielfalt die üblichen Vorteile: Man kann sich die auswählen, die den eigenen Bedürfnissen ( Datenschutz, Reichweite unter freunden und Bekannten, Funktionsumfang) am besten entsprechen, statt zur Erfüllung des einen Punktes massive Abstriche beim einem anderen zu machen.