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  • Es ist mal wieder schlimm, was in Venezuela los ist. Maduro ist ein undemokratischer Verbecher, der sich als Möchtegernpräsident ausgibt. Guaidó macht die richtigen Schritte für ein besseres Venezuela. #fürguaidó
    • Lars Lyeien -

      Weder Guaido noch Maduro. Man kann die Komplexe Lage in Venezuela nicht damit beantworten, einen von beiden bedingungslos zu unterstützen. Maduro hat undemokratisch gehandelt, Guaido ist aber nicht besser. Weder Maduros Parlamentsentmachtung war verfassungsgemäß und demokratisch, noch Guaidos Selbsternennung zum Übergangspräsidenten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich als demokratischer Sozialist enttäuscht von Maduro bin. Sein Vorgänger Chávez hatte das Rückgrat, sich zur erneut Wahl durch das gesamte Volk zu stellen, als gegen seine Politik protestiert wurde (das war meine ich 2004). Maduro hat aber die Situation eskalieren lassen. Schade.

      • Berndt Dahlke -

        Der Status Quo darf aber keine Option sein. Bei Guaidó gibt es reichlich Aussicht, auf eine Demokratiesierung der Venuzelanischen politischen Strukturen, bei Maduro dagegen ist jede Hoffnung verloren. Wenn die Volksvertretung sich schon dazu entschlossen hat, Guaidó zum Parlamentspräsidenten zu wählen, dann gäbe es wenigstens Anzeichen dafür, das Guaidó mehr Legitimation als Maduro hat.

        Kein Widerstand gegen eine faktische Diktatur, kann durch eine bewiesene demokratische Legitimation ablaufen.
        Und neben Maduro und Guaidó gibt es einfach keinen realistischen Weg. Warum dann nicht das kleinste Übel?

    • Fred Duffy -

      Das Problem was ich sehe ist, dass sowohl Maduro, als auch Guaidó nicht unter demokratischen Voraussetzungen gewählt wurden.

    • Oscar Albert Wolters -

      Die Wahrheit liegt doch mal wieder in der Mitte. Weder hat Maduro eine demokratisch erzeugte Mehrheit des Volkes hinter sich, noch kann Guaido behaupten auf fairem und demokratisch-legitimen Wege vorgegangen zu sein. Leiden tun in erster Linie die Menschen in Venezuela, auf dessen Rücken Konflikte wie diese stets ausgefochten werden. Meine Solidarität gehört all jenen, die aufgrund von Sanktionen oder Boykotten, Einschränkungen und politischen Versagens in Hunger, Elend, Krankheit, Armut und erschütternden Bedingungen leben müssen. Ich wünsche mir ein freies Venezuela, welches sich auf demokratischem Wege eine unabhängige und stabile Regierung wählen darf. Weder Maduro noch Guaido streben dies an.

      • Dr. Sebastian Kreishold -

        Ich finde deine Meinung gut, wobei ich finde, dass Guaidó mehr der Legitimiere und Demokrat ist. Er will zwar ungewählt ein Amt ausüben, jedoch bezeichnet er sich als Übergangspräsident. Maduro meint, er wäre demokratisch gewählt und fälscht auch noch Wahlen. Guaidó hat sicher auf seinem Programm besseres für Venezuelas und dessen Bevölkerung stehen, als Maduro.

      • Oscar Albert Wolters -

        Es geht nicht darum, wer "mehr Demokrat" ist, sondern wer wirklich Demokrat ist. Sich mit der Unterstützung einer Weltmacht im sicheren Rücken als Übergangspräsident zu bezeichnen, ohne dies faktisch zu sein, ist nicht demokratisch. Guaido ist also in seinem Handeln möglicherweise demokratischer als Maduro - beide bezeichnen sich ohne demokratisch hergestellte Mehrheit als irgendeine Form des Staatsoberhaupts, aber selbst wenn er es sein sollte: Er handelt nicht demokratisch im Sinne der Definition.

      • Dr. Sebastian Kreishold -

        Wie soll er auch demokratisch handeln? Maduro stürzt alles ins undemokratische.