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  • Boris Hassemer Liberal-Konservative Allianz

    Ich bin entsetzt darüber, dass die Bundesregierung zu den angekündigten Massenentlassungen der Autoindustrie und nahmhaften Zulieferunternehmen schweigt. Dabei war es doch gerade besagte Bundesregierung, die durch das Votum Deutschlands in 1/2
    • Nina Kampmann -

      Das nehme ich auf meine Kappe, als zuständige Ministerin hätte ich natürlich etwas sagen müssen. Gar keine Frage.

    • Boris Hassemer -

      2/2 der Europäischen Union, durch WLTP und Schadstoffrichtlinien die Überregulierung des wichtigsten Industriezweiges unserer Volkswirtschaft ermöglicht hat. In Anbetracht der Wirtschaftsfeindlichkeit der linken Parteien, werden meiner Einschätzung zufolge Abwanderung und weitere Massenentlassungen Folge dieser desaströsen Politik sein.

      • Nina Kampmann -

        Gleichwohl sind ihre Aussage und deren Schlussfolgerung fachlich und faktisch falsch. Es gibt keine Massenentlassungen, es gibt einen geplanten Stellenabbau bis 2025 (ohne Entlassungen), kombiniert mit einer notwendigen Umstrukturierung im Unternehmen von Audi einher. Bei BMW wird auf Leiharbeiter verzichtet. Warum das passiert hat vor allem auch mit Fehlern innerhalb der Branche zu tun. Und auch mit Fehlern in der Politik, wir verschlafen seit Jahren den Ausbau und die Folgen der Digitalisierung. Wann immer von notwenigen Investitionen, auch in die Infrastruktur, gesprochen wurde, drücken einige politischen Kräfte auf die Bremse. Aber viel mehr geht es auch um einen Wandel innerhalb der Branche. Mal ein Zitat an dieser Stelle aus dem Spiegel: "Den Stellenabbau in der Autoindustrie sieht der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, dem technischen Strukturwandel sowie brancheninternen Fehlern wie dem Dieselskandal geschuldet. Der Strukturwandel bringe es nach Ansicht von Felbermayr zudem mit sich, dass "in anderen Bereichen neue Arbeitsplätze entstehen" und auch "die Autokonzerne beispielsweise in der Elektromobilität neue Stellen schaffen". "Die Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt in Deutschland dürften - wenn überhaupt - überschaubar sein. Denn der Stellenabbau soll sich offenbar nicht abrupt, sondern über viele Jahre verteilt und ohne Entlassungen vollziehen", erklärt Felbermayr."

        Wir erleben hier also etwas, was es in anderen Sektoren auch schon lange gibt, den Strukturwandel der Autoindustrie. Das hat nichts mit der EU oder Schadstoffrichtlinien zu tun, das nennt sich Weiterentwicklung von Technik und Wirtschaft.