11. Bundestagswahl/ März 2018

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  • Die 11. Bundestagswahl fand zwischen dem 8. bis 11. März 2018 statt.

    Vorherige Wahlprognosen


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    Berechnetes Durchschnittsergebnis der Sonntagsfragen vom 1. bis zum 9. März 2018 [Quelle]

    Dem Prognosen wäre die Sozialdemokratische Partei wie gewohnt stärkste Kraft mit souveränen 23% geworden und hätte an 3% der Wählerstimmen abgenommen. Die Union der Mitte hätte Prognosen zufolge nur 10% der Wählerstimmen mitgenommen und ganze 6% ihrer Wählerstimmen verloren, diesen Prognosen zufolge wären sie auch nur zur 6. stärksten Kraft knapp hinter den Linken geworden. Die Liberale hingegen hätte den Prognosen zufolge 15% an Wählerstimmen genommen und somit an 3% Wählerstimmen zugenommen, was sie auch wie zur letzten Bundestagswahl zur 3. stärksten Kraft gemacht hätte. Die Linke hätte 11% gewonnen und 1% der Stimmen verloren und ständen knapp vor der Union. Die Grüne Partei hat in den Prognosen sich als 4. stärkste Kraft präsentiert und mit 12%, 1% an Stimmen hinzugewonnen. Die KonP hat gemäß den Prognosen extremst überrascht und hätten sich demnach zur 2. stärksten Kraft behauptet und mit einem Stimmenanteil von 17% ganze, ganze sage und schreibe 8% hinzugewonnen. Die AvD hätte der Prognose zufolge 5% der Wählerstimmen verloren und hätte mit 4% Stimmanteil die 5% Hürde nicht überwunden. Die Freie Liste des Einzelkandidaten Christian Niederrheiner hätte der Prognose nach an ganze 3% Stimmanteil hinzu gewonnen und wäre auch die "schwächste" Kraft im Bundestag mit ganzen 8%. Sonstige Parteien bekämen zusammen nur 2% der Stimmanteile.

    Angetretene Listen


    Dick geschrieben = in den Bundestag eingezogen
    Durch Direktmandat = (**)

    [Quelle]

    Bundestagswahl Ergebnis


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    Endergebnis der 11. Bundestagswahl [Quelle]

    Die SP konnte 22% der Wahlstimmen bekommen und fiel somit als 2. stärkste Kraft hinter der Liberalen Partei die sich mit nur einem 1% Vorsprung (23%) überraschend als stärkste Kraft präsentieren konnte. Die Union fällt doch nicht soweit hinten wie Prognosen es vorhersagten versuchten und teilen sich gemeinsam mit der Linken und Konservativen Partei den Platz als 4. stärkste Kraft. Grüne war diese Bundestagswahl extrem stark und konnte sich als die 3. stärkste Kraft präsentieren, die freie Liste Niederrheiner hat 8% der Wahlstimmen für sich bestimmen können, während die AvD nur 1% mitnehmen konnte und somit nicht einmal die 5%-Hürde erreicht.

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    Verlorene Stimmen im Vergleich zur 10. Bundestagswahl [XI Quelle; X Quelle]

    Die SP verlor im Vergleich zur letzten Bundestagswahl 4% ihrer Stimmen, die Union verlor ganze 5% ihrer Wählerstimmen, was sich wahrscheinlich mit dem schwachen Wahlkampf und wie Helmut Müller es sagte "kein gescheites Wahlprogramm aufzustellen" [Zitat]. Die Liberale Partei hat sehr überraschend 11% an Wählerstimmen zugenommen und war wohl das größte Highlight dieser Bundestagswahl. Die Linke verlor leicht an Stimmen und haben 1% ihrer Wählerschaft verloren. Die Grünen und Konservativen konnten gut mitnehmen und haben 2% zugenommen. Die Freie Liste Niederrheiner könnte sich gut auf 3% mehr Stimmen freuen. Den miesesten Peter hat aber die AvD gezogen, sie verlor nämlich ganze 8%.

    Direktmandat Ergebnisse


    [Quelle]
    FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
    KandidaturParteizugehörigkeitStimmen (in %)
    Johannes Landsretter
    50%
    Norbert Lamm
    20%
    Admiral Ackbar
    30%




    FREISTAAT SACHSEN
    KandidatParteizugehörigkeitStimmen (in %)
    Prof. Dr. Finn van der Speed
    50%
    Bruno Walz
    13%
    Simon Terlienen
    38%




    LAND NORDRHEIN-WESTFALEN
    KandidatParteizugehörigkeitStimmen (in %)
    Maximilian Lambsdorff
    42%
    Dr. Andrasch Jgs
    58%




    FREISTAAT BAYERN
    KandidaturParteizugehörigkeitStimmen (in %)
    Helmut Müller
    86%
    Prof. Dr. Daniel Zahl
    14%
    Christoph Bernegger
    0%




    LAND BADEN-WÜRTTEMBERG

    KandidatParteizugehörigkeitStimmen (in %)
    Jonathan Abraham
    46%
    Daniel Binz
    23%
    Leon King
    23%
    Rüdiger Kreischma
    8%




    STADTSTAAT BERLIN
    KandidatParteizugehörigkeitJa- StimmenNein- Stimmen
    Ryan Davis
    44%
    56%



    Sitzverteilung


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    Statements nach der Bundestagswahl


    vWelt: "Herr Terlienen, ihre Partei hat heute Abend schwere Verluste hinnehmen müssen. Welche Gründe sehen sie und ziehen sie persönliche Konsequenzen?"
    Simon Terlienen: "Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht ganz. Ich bin ein wenig ratlos, warum wir so abgeschmiert sind im wahrscheinlichen Ergebnis. Es ist jetzt absolut verfrüht über persönliche Konsequenzen zu sprechen."
    vWelt: "Sehen sie das Problem in ihrer krankheitsverschuldeten Abwesenheit?"
    Simon Terlienen: "Nun ja, die anderen Genossinnen und Genossen haben mich hervorragend vertreten. Dennoch hätte ich gerne mehr gemacht, klar."

    vWelt: "Herr Lambsdorff, ihre Partei hat heute einen Wahlsieg eingefahren? Wie erklären sie das, auch im Hinblick auf die heutige Eintrittswelle?"
    Maximilian Lambsdorff: "Wir haben in der letzten Woche einen sehr engagierten Wahlkampf gehabt, unsere drei Direktkandidaten haben überzeugende Auftritte hingeleget, sei es Ryan Davis mit seiner großen Erfahrung und Expertise oder Jonathan Abrahams, als neues Mitglied, das in diesem Wahlkampf, auch mit seinem großartigen starken Direktmandatsergebnis, wie ich gerade erfahre, allen neuen, jungen Mitgliedern zeigt, dass man in der Liberalen Partei auch als junges, dynamisches Mitglied viel erreichen kann. Das ist natürlich auch für alle Neulinge in der Politik eine große Motivation. Außerdem hat unser Wahlkampfteam eine großartige Arbeit geleistet, was die Medienpräsenz angeht. Die Digitalisierung hat bei uns Einzug in den Wahlkampf gehalten und zeigt, dass man gerade über diese Wege die oftmals so komplizierte Politik Bürgerinnen und Bürgern näher bringen kann und so noch mehr Menschen dafür motivieren kann sich politisch zu engagieren."
    vWelt: "Können sie sich diese an Wahltagen ungewöhnliche Eintrittswelle erklären?"
    Maximilian Lambsdorff: "In Zeiten des Wahlkampfes besteht natürlich ein besonderes Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes und es ist besonders wichtig diese dort anzusprechen und zu erreichen. ich denke, das ist uns sehr gut gelungen. Ich möchte hier aber einmal anmerken, dass von den vielen Neumitgliedernim Endeffekt nur sehr wenige Wahlberechtigt waren, wir haben alsogerade bei jungen und zukünftigen Wählerinnen und Wählern Sympathien gewinnen können, was mich noch positiver in die Zukunft schauen lässt.Aber nun müssen wir natürlich auch beweisen, dass die Inhalte liefern können, gerade um auch die neuen Mitglieder weiterhin zu überzeugen."

    vWelt: "Herr Terlienen und Herr Lambsdorff, mit wem werden sie sondieren? Herr Terlienen, werden sie um die LP herum sondieren?"
    Simon Terlienen: "Zu Sondierungen finde ich es schwer schon etwas zu sagen, meine Partei und der Vorstand, wird da zeitnah darüber beraten. Der Ball liegt aber tendenziell bei Herrn Lambsdorff."
    Maximilian Lambsdorff: "Die genauen Sondierungsgespräche kann ich Ihnen natürlich noch nicht nennen, da werden wir noch auf die genauen Ergebnisse warten müssen, denn Prozentzahlen sagen hier nur grob etwas über die Verteilung der Sitze aus. Wir werden auf jeden Fall mit Herrn Niederrheiner sprechen, auch in Anbetracht einer gemeinsamen Fraktion. Wir werden sicherlich auch Gespräche mit der SP führen, aber auch Kontakt zu den anderen Parteien aufnehmen. Eine konkrete Wunschkoalition kann ich Ihnen nicht nennen, da wir erst über Inhalte reden wollen und es immer auch möglich sein sollte auch größere Gräben zu überbrücken. Ist dies nicht möglich ist eine solche Koalition nicht regierungsfähig."

    vWelt: "Herr Mettmann, ihre Partei musste wie in den Umfragen Verluste hinnehmen. Wie erklären sie sich das?"
    Earl Merfyn Metmann: "Erst einmal bin ich ein wenig schockiert, dass die vWelt den Namen des UdM-Spitzenkandidaten nicht fehlerfrei aussprechen kann. Davon abgesehen sind die Verluste zu erwarten gewesen und mit den 11 % können wir überaus gut leben. Die UdM ist in den letzten Wochen aktivitätsmäßig relativ versandet, daher kann man Alles über 10% als großen Erfolg werten."

    vWelt: "Herr Sander, ihre Partei hat sich hingegen etwas verschlechtert. Glauben Sie, sie werden einer neuen Regierung angehören?"
    Felix Sander: "Ich schließe es nicht aus, allerdings ist es auch zu früh darüber konkrete Aussagen machen zu können."

    vWelt: "Herr Habek, was sind Ziele für die Legislatureperiode?"
    Paul von Habeck: "Wie den Wählern im Wahlkampf versprochen, wollen wir mitgestalten. Besonders gut kann man dies natürlich in der Regierung und wenn dies nicht klappt, dann werden wir eine starke Stimme in der Opposition sein. Mit Herrn Hunt und Herrn Ackbar sind wir sehr gut aufgestellt."

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