Ryan Davis

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  • Ryan Andrew Davis, geboren am 21.03.1987 in Lübeck, ab Ende 1989 aufgewachsen in Schwerin, ist ein vDeutscher Politiker und Journalist.
    Ryan Andrew Davis, geboren am 21.03.1987 in Lübeck, ab Ende 1989 aufgewachsen in Schwerin, ist ein vDeutscher Politiker und Journalist.

    [IMG:https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTxraaMO17p-vmSiXZTMCDeaJFR6ZcBIcegzx-A84OTbS6uKmGw]Davis startete seine politische Laufbahn am 19. Mai 2017 mit dem Eintritt in die Liberale Partei. Vom 29. Mai bis zum 03. Juli 2017 war er als einziger LP-Abgeordneter im sächsischen Landtag vertreten. Nach der siebten Bundestagswahl, die vom 29. Juni bis zum 02. Juli 2017 stattfand, zog er nach Berlin und trat dem dortigen Abgeordnetenhaus bis zum Zuzug von Dr. Anastasya Liebermann Ende 2017 wiederum als einziger Vertreter der Liberalen Partei bei. Seither befindet sich sein Lebensmittelpunkt in der Bundeshauptstadt.

    Ämter und Mitgliedschaften:

    PositionZeitraum
    Mitglied der Liberalen Parteiseit 19.05.2017
    Mitglied des Sächsischen Landtags29.05.2017 - 03.07.2017
    Bundesverkehrsminister04.06.2017 - 02.08.2017
    Bundeslandwirtschaftsminister04.06.2017 - 02.08.2017
    Mitglied des Berliner Abgeordnetenhausesseit 03.07.2017
    Berliner Senator für Gesundheit16.07.2017 bis 16.09.2017
    Berliner Senator für Arbeit + Soziales16.07.2017 bis 16.09.2017
    Berliner Senator für Bildung16.07.2017 bis 16.09.2017
    Mitglied des Deutschen Bundestags11.09.2017 - 12.11.2017
    Mitglied der Bürgerlichen Fraktion Berlin06.12.2017 bis 21.01.2018
    Chef des Bundespräsidialamtes09.12.2017 bis 20.01.2018
    Berliner Senator für Finanzen28.01.2018 bis 27.04.2018
    Berliner Senator für Bildung28.01.2018 bis 27.04.2018
    Mitglied des Deutschen Bundesrats15.02.2018 bis 11.03.2018
    Mitglied des Deutschen Bundestags12.03.2018 bis 13.05.2018
    Bundesverkehrsminister09.04.2018 bis 04.06.2018
    Vorstand der vDeutschen Fußball-Ligaseit 02.08.2017
    Vorstandsvorsitzender des SV Turbine Schwerin 1976seit 06.08.2017
    Mitglied des vDeutschen Handballbundsseit 20.11.2017



    Vertreter des sächsischen Parlaments:
    Davis war vom 29. Mai bis zum 03. Juli 2017 Abgeordneter des sächsischen Landtags.

    Bundesminister im Kabinett Stark I:
    Er war ab dem 04. Juni 2017 Bundesminister für Verkehr und Landwirtschaft im Bundeskabinett Stark I, einer Regierung aus der Sozialdemokratischen Partei und den Liberalen unter Beteiligung zweier Vertreter der neu gegründeten Union der Mitte. Sein erster öffentlicher Auftritt war der Besuch eines Erbeerhofs in seiner mecklenburgischen Heimat am 05. Juni, dem Pfingstmontag 2017. Es folgte am 09. Juni der Besuch einer Bildungseinrichtung, um für gesunde Ernährung zu werben. Am 11. Juni 2017 war Davis in seiner Funktion als Bundesverkehrsminister beim zweiten Tag des Rennwochenendes der Formel-E in Berlin Tempelhof zu Gast und blickte dort hinter die Kulissen.

    Am 16. Juni 2017 ernannte er Genoveva Levy Orichalcos (Union der Mitte) auf Empfehlung von Finanzminister Helmut Müller (Union der Mitte) zur beamteten Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft. Orichalcos überzeugte Davis in längeren Diskussionen über die Agrarpolitik. Am 04. Juli 2017 wurde Davis durch Bundespräsident Christian Niederrheiner aus seinen Ämtern entlassen, bemängelte im Zuge dessen jedoch die im Gegensatz zu allen anderen Ministern fehlende Urkunde. Das Fehlen dieser sei laut Niederrheiner in minderwertigen durch das Bundesfinanzministerium in Person von Minister Helmut Müller an das Bundespräsidialamt gesponserten Druckern begründet gewesen. Eine Entlassungsurkunde hat er bis heute nicht erhalten. Davis leitete die Bundesministerien bis zum 02. August 2017 geschäftsführend weiter. Kurz vor Ernennung des neuen Kabinetts äußerte er sich im Bundestag nach Herbeizitierung durch die Konservative Partei zu zwei Anträgen der Linken Partei im Zuge der Diesel-Debatte.

    Davis plante als Bundesminister große Mehrinvestitionen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur sowie für den Nationalen Aktionsplan für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, jedoch standen hierfür keine Mittel zur Verfügung. Er probierte nach Diskussionen mit dem Bundesfinanzministerium über das weitere Vorgehen bezüglich des Baus des Flughafens BER und einer Offenhaltung des Flughafens Berlin Tegel eine Kontaktaufnahme mit dem Berliner Senat in Person von Bürgermeisterin Julia Lüske, bekam aber aus der Bundeshauptstadt nie eine Rückmeldung, sodass auch in diesem Zusammenhang kein Projekt realisiert werden konnte. Auf die Zeit als Bundesminister blickt Davis mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits ist er der ehemaligen Parteiführung der Liberalen um United Free sowie Simon von Zerminig für das Vertrauen, kurz nach dem Einstieg ins Politikgeschäft Bundesministerien übernehmen zu dürfen, dankbar und konnte auch zahlreiche wertvolle Erfahrungen während dieser Zeit sammeln, andererseits hätte er im Nachhinein manchmal gewünscht, das Angebot abgelehnt zu haben, da er sich in der ersten Phase als Neuling erst zurechtfinden musste, die Legislaturperiode aufgrund einer lange andauernden Regierungsbildung aber bereits nach einem Monat im Amt beendet war und zur Eingewöhnung dementsprechend nicht allzu viel Zeit bestanden hätte. Unbefriedigend bewertet er zudem den Zustand aufgrund nicht zur Verfügung stehender finanzieller Mittel keines der bearbeiteten Projekte verabschiedet haben zu können.

    Senator im Kabinett Wusterhausen I:
    Infolge seines Umzugs nach Berlin beteiligte sich Davis als Vertreter der Liberalen Partei an Koalitionsverhandlungen mit dem Regierenden Bürgermeister Mauritius Ullrich Wusterhausen (Union der Mitte) sowie der Grünen Partei. Nach knapp zweiwöchigen Verhandlungen konnte Einigkeit erzielt und ein Koalitionsvertrag präsentiert werden. Davis brachte in diesen eine Senkung der Grunderwerbssteuer, eine Förderung des privaten Wettbewerbs statt Rekommunalisierung und damit der bevorzugten Vergabe von Leistungen öffentlicher Hand an private Anbieter, eine Stärkung der Polizei sowie im gleichen Atemzug eine Verstärkung der schwerpunktbasierten Polizeistrategie und eine weitergehende Freigabe der Ladenöffnungszeiten ein. Der liberale Politiker übernahm am 16. Juli 2017 die Senatsverwaltungen für Gesundheit, Bildung sowie Arbeit und Soziales. Er war auch für die Vertretung Berlins im Bundesrats vorgesehen, jedoch entschied sich der Regierungschef infolge der Hamburger Koalitionsaffäre um United Free, Dr. Kurt Erhard (beide Liberale Partei) und Dominik Schmidt (Union der Mitte) kurzfristig für die Besetzung des Bundesrats mit Florian Ravensberg (Grüne Partei). Bereits drei Tage nach Regierungsbildung kam es zu einer ersten Zerreißprobe – der Senator für Gesundheit stellte sich gegen eine von seiner Partei in den Bundestag eingebrachte Verschreibungspflicht für Paracetamol und positionierte sich damit auch gegen seine Kollegen aus der Landesregierung, deren Unterstützung das Vorhaben gehabt hätte. Eine Klausel, die die Enthaltung bei Uneinigkeit bezüglich des Abstimmungsverhaltens im Bundesrat vorsah, kam erstmals zum Tragen. Es kam zu Spannungen mit dem Regierenden Bürgermeister Wusterhausen, die sich nach einiger Zeit aber wieder legten. Davis initiierte im Zuge der Abstimmung eine Konferenz der Gesundheitsminister der Länder und tauschte sich insbesondere mit dem sächsischen Vertreter Simon Terlienen (Sozialdemokratische Partei) sehr intensiv über die Thematik aus. Der Sozialdemokrat konnte von dem Standpunkt des Liberalen überzeugt werden und verantwortete eine Änderung des Abstimmungsverhaltens seiner Landesregierung im Bundesrat. Davis ist dem sächsischen Politiker bis heute für den offenen Austausch in dieser Debatte zutiefst dankbar und rechnet ihm seine Meinungsänderung hoch an. Im Anschluss an die Paracetamol-Debatte wurde die Zusammenarbeit der Länder Berlin und Sachsen in der Gesundheitsministerkonferenz fortgesetzt und der „Zweite Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen“ erarbeitet. Am 29. Juli 2017 wurde dieser durch Davis dem Berliner Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme vorgelegt. Die Unterzeichnung durch beide Landesregierungen erfolgte am 12. August 2017 in Dresden. Ab dem 03. August 2017 beteiligte sich Davis als Vertreter Berlins an der Kultusministerkonferenz unter Führung von Bundesminister Fabian Maier (Sozialdemokratische Partei). In diese brachte er den Studienakkreditierungsstaatsvertrag ein, welcher Zustimmung aller Landeregierungen erhielt, aber dessen Umsetzung aufgrund ständiger Wahlen in verschiedenen Bundesländern nicht zum Abschluss gebracht werden konnte. Unter Bundesminister Maximilian Lambsdorff wurde das Projekt in der neunten Legislaturperiode wieder verfolgt. Davis unterstützte im Gegensatz zu seinen Kollegen im Senat die von der sächsischen Landesregierung in den Bundesrat eingebrachte Änderung des § 5 des Transfusionsgesetzes (TfG) in der formulierten Art und Weise und erwirkte damit eine weitere Enthaltung, obwohl er eine zwölfmonatige Rückstellung nach Beendigung eines sexuellen Risikoverhaltens und die laut Gesetz eigentlich vorgesehene Vornahme der Lockerung durch die Bundesärztekammer bevorzugt hätte. Der Liberale brachte einen Antrag zur Änderung des Berliner Ladenöffnungsgesetzes in die Regierung ein. Dieses drang aufgrund ausstehender Zustimmung des Bürgermeisters jedoch nicht bis ins Abgeordnetenhaus vor. Davis arbeitete ebenso an einer Senkung der Grunderwerbsteuer, die durch das Ausscheiden des Regierenden Bürgermeisters allerdings auch nicht den Weg ins Parlament fand. Gemeinsam mit dem bayrischen Kultusminister Dominik Zuschlag (Union der Mitte) plante Davis, in der Bildungsministerkonferenz Maßnahmen zur Angleichung der Bildungsstandards, der Vereinbarung gewisser Mindeststandards und der besseren Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse in den verschiedenen Ländern anzusprechen. Aufgrund der notwendigen Neuwahlen in Berlin, der Wahlen in Bayern und dem Ende der Legislaturperiode auf Bundesebene kam es nicht mehr dazu. Am 16. September 2017 schied Davis nach Beendigung der Neuwahlen aus der Senatsverwaltung aus.

    Kandidatur für das Amt des Regierendes Bürgermeisters:
    Durch die Inaktivität des Regierenden Bürgermeisters Mauritius Ullrich Wusterhausen (Union der Mitte) startete am 07. September 2016 die Kandidaturphase zur Wahl eines Nachfolgers. Davis wollte aufgrund seiner Kandidatur für den Bundestag einen Vertreter aus den Reihen der Grünen Partei unterstützen, entschied sich, nachdem von diesen keiner Interesse gezeigt hatte, letztendlich aber noch für eine eigene Kandidatur. Er war der einzige Gegenkandidat des sozialdemokratischen Politikers Fadi von Schöneberg. Davis absolvierte einen Wahlkampfauftritt und gab dem Medium vNewsportal ein Interview zur Darlegung seiner Standpunkte. Die Wahl begann am 10. September 2017. Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Felix Thälmann (Linke Partei), beendete die Wahl nach acht erfolgten Stimmabgaben am 12. September 2017 vorzeitig und erklärte von Schöneberg, der bis dato fünfzig Prozent der Wähler auf seiner Seite hatte, zum Sieger. Davis beantrage zu der voreiligen Ergebnisfeststellung eine Aktuelle Stunde. Die Wahl musste wiederholt werden. Diese entschied der sozialdemokratische Abgeordnete am 16. September 2017 mit 56 Prozent der abgegebenen Stimmen für sich. Je 22 Prozent aller Parlamentarier enthielten sich, beziehungsweise stimmten für Davis. Am 21. April 2018 wurde Davis nach zwei zuvor gescheiterten Wahlgängen für die Kandidatur zur Wahl des Regierenden Bürgermeisters vorgeschlagen, entschied sich jedoch gegen einen erneuten Anlauf.

    Mitglied des Bundestags:
    Am 10. September 2017 zog Davis zur achten Bundestagswahl über Listenplatz Zwei der Liberalen Partei in den Bundestag ein. Zur elften Bundestagswahl schaffte er am 11. März 2018 erneut über den zweiten Listenplatz der Liberalen den Sprung in das Parlament.

    Rückzug aus der Öffentlichkeit und Rückkehr:
    Vom 20. September 2017 bis zum 12. November 2017, dem Wahlabend der neunten Bundestagswahl, war Davis aus dem öffentlichen Blickfeld verschwunden. Er nahm seine Arbeit als Mitglied des Bundestags und auch die Tätigkeit im Berliner Abgeordnetenhaus während dieser Zeit nicht wahr. Über Gründe für den unangekündigten Rückzug ist nichts bekannt. Davis bedauerte nach Rückkehr, sein Bundestagsmandat nicht niedergelegt zu haben und Parteikollegen, Freunde und Wähler nicht im Voraus informiert zu haben, jedoch seien die Umstände kompliziert gewesen.

    Bürgerliche Fraktion Berlin:
    Ab dem 06. Dezember 2017 gehörte er der parteiübergreifenden Bürgerlichen Fraktion Berlins (BFB) an. Diese bestand aus Wilhelm Weiß (parteilos), Dr. jur. Maximilian von Gröhn (Konservative Partei), Dr. Anastasya Liebermann und Davis (beide Liberale Partei). Die Fraktionsvorsitzende der BFB war Dr. Liebermann. Infolge der Rückzüge aus der aktiven Politik von Weiß und Dr. jur. von Gröhn wurde die Fraktion am 21. Januar 2018 wieder aufgelöst.

    Chef des Bundespräsidialamts:
    Bundespräsident Dominik Zuschlag ernannte Davis am 09. Dezember 2017 zum Chef des Bundespräsidialamts. Er nahm beobachtend an den Sitzungen des Bundeskabinetts Bloomberg I teil und erstatte dem Staatsoberhaupt über Geschehnisse in dieser Bericht. Davis beteiligte sich an Planungen einer Skandinavienreise des Bundespräsidenten mit dem Themenschwerpunkt Digitalisierung, die aufgrund terminlicher Schwierigkeiten jedoch nicht realisiert wurde. Am 20. Januar 2018 wurde Davis auf eigenen Wunsch wieder aus dem Amt entlassen.

    Senator im Kabinett Liebermann:
    Am 26. Januar 2018 setzte sich die liberale Politikerin Dr. Anastasya Liebermann bei der Wahl zur Regierenden Bürgermeisterin im ersten Wahlgang mit erforderlicher absoluter Mehrheit durch. Die Regierungschefin ernannte Davis am 28. Januar 2018 zum Senator für Bildung und Finanzen. Unter seiner Führung wurden mit der Einführung verpflichtender Erste-Hilfe-Kurse für Lehrer und für Schüler sowie dem Gesetz zum Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen Initiativen aus der Bildungsministerkonferenz, deren Umsetzung unter Leitung von Bundesminister Maximilian Lambsdorff vereinbart wurden, durch das Abgeordnetenhaus verabschiedet. Des Weiteren erfolgten eine Änderung des Berliner Ladenöffnungsgesetzes, die Feststellung des Haushalts für das Jahr 2018 und eine Anpassung der Besoldung und Versorgung für das Land Berlin 2018. Davis verfasste für die Landesregierung als Mitglied des Deutschen Bundesrats umfangreiche Stellungnahmen gegen die Abschaffung der Ermäßigung in der Umsatzsteuer auf Hotelübernachtungen sowie die Einführung einer Fahrtauglichkeitsprüfung für Menschen ab 65 Jahren.


    Bundesminister im Kabinett Lamsdorff:

    *folgt*


    Vertreter des Berliner Abgeordnetenhauses:
    Davis ist seit dem 03. Juli 2017 Abgeordneter des Berliner Parlaments. Am 12. September 2017 beantragte er eine größere Änderung der Geschäftsordnung. Diese wurde statt eines Gegenantrags des parteilosen Abgeordneten Wilhelm Weiß am 20. September 2017 mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit durch das Parlament verabschiedet. Am 30. April 2018 brachte Davis ein Gesetz zur Legalisierung des Homesharing ins Parlament ein, welches die Zustimmung einer Mehrheit der Abgeordneten erhielt.

    Mitglied der Liberalen Partei:
    Seit dem 19. Mai 2017 ist Davis Mitglied der Liberalen Partei. Zur siebten Bundestagswahl kandidierte er für einen Platz auf der Liste, wollte aber bevorzugt einen hinteren Platz einnehmen. Er wurde auf Position Fünf von Sechs gewählt. Davis absolvierte zwei Wahlkampfauftritte, je einen in Rostock und in Flensburg und präsentierte mehrere Wahlplakate. Der Liberale unterstützte Keylam Bannack (Union der Mitte) als Direktkandidaten in Sachsen. Die Vertreter der Union hätten auch eine Kandidatur von Davis unterstützt. Aufgrund seines absehbaren Länderwechsels verzichtete er jedoch. Bannack unterlag Kanzlerin Hanne Stark (Sozialdemokratische Partei) mit vierzig zu sechzig Prozent der Stimmen. Davis beteiligte sich zur siebten und achten Bundestagswahl intensiv an der Erstellung des Wahlprogramms der Liberalen Partei und brachte zahlreiche Punkte in dieses ein. Zur achten Bundestagswahl kandidierte er erneut für die Liste der Liberalen Partei und wurde auf den zweiten Platz gewählt. Der frühere Bundesminister trat zudem als Direktkandidat in Berlin an. Er zeichnete sich zusammen mit Generalsekretär Tom Weeting für die Organisation des achten Parteitags der Liberalen Partei im Kongresszentrum „Hohe Düne“ in Rostock-Warnemünde verantwortlich. Dieser streckte sich vom 01. bis zum 02. September 2017. Gemeinsam mit dem liberalen Spitzenkandidaten Simon von Zerminig absolvierte er am 06. September 2017 einen Wahlkampfauftritt in Berlin. Er war zudem am 07. September 2017 an einer Diskussionsrunde zum Themenbereich Bildung beteiligt. Davis zog am 10. September 2017 über die Liste der Liberalen Partei in den Bundestag ein. Das Direktmandat in der Bundeshauptstadt gewann der Grüne Andre Fromm mit 83,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Davis organisierte die Wahlparty der Liberalen Partei zur achten Bundestagswahl im TheLiberate Berlin. Aufgrund seiner Inaktivität kandidierte er nicht für die neunte Bundestagswahl. Zur zehnten Bundestagswahl fühlte sich Davis noch nicht bereit für eine erneute Kandidatur, da er im Zweifelsfall nicht erneut eine inaktive Amtszeit absitzen wollte und ließ anderen Parteikollegen den Vortritt. In Berlin unterstützte er seine Parteikollegin Dr. Anastasya Liebermann als Direktkandidatin. Diese musste sich dem Grünen Elijah Hunt mit vierzig zu sechzig Prozent der abgegebenen Stimmen geschlagen geben. Zur elften Bundestagswahl organisierte und leitete Davis den zehnten Bundesparteitag der Liberalen Partei auf der OCEANDIVA Original in Düsseldorf. Er kandidierte für die Liste der Liberalen Partei und wurde auf Listenplatz Zwei gewählt. Er ließ sich zudem in Berlin als Direktkandidat aufstellen. Dort war er der einzige Kandidat, schaffte allerdings mit 44,4 Prozent der Stimmen und 55,5 Prozent Gegenstimmen dennoch nicht den Einzug in den Bundestag über das Bundesland. Er zog über die Liste der Liberalen Partei in das Parlament ein. Davis gehörte bei den Sondierungen infolge der elften Bundestagswahl zum Team der Liberalen, beteiligte sich bei einer der insgesamt drei Konstellationen, den Gesprächen mit Konservativer Partei, Grüner Partei und Freier Liste Niederrheiner und bei den späteren gescheiterten Koalitionsverhandlungen. Bei den Verhandlungen war er Wortführer in den Themenbereich Verkehr und Umwelt sowie Wirtschaft und Finanzen. Er war auch in die folgenden Koalitionsverhandlungen mit Union der Mitte und Grüner Partei involviert, welche innerhalb von weniger als 48 Stunden am Osterwochenende 2018 erfolgreich abgeschlossen wurden. Zur zwölften Bundestagswahl ließ Davis sich erneut für die Liberale Liste aufstellen, bat jedoch um einen Platz am hinteren Ende dieser. Er landete bei der Wahl in der Partei auf dem fünften von neun Listenplätzen, womit er den Einzug in den Bundestag - wie gewünscht - verpasste. In Berlin unterstützte Davis seinen Parteikollegen Felix Lindner, welcher das Direktmandat gegen den linken Kandidaten Lars Emmerson, die Konservative Katharina von Habsburg und den Parteilosen Montgomery Ford gewann. Davis beteiligte sich zur elften ebenso wie zur zwölften Bundestagswahl rege an der Zusammenstellung des Wahlprogramms. Zur zwölften Bundestagswahl übernahm er auch die Gestaltung des Programms.

    Rückzug aus der aktiven Politik:

    *folgt*

    vDeutsche Fußball-Liga:
    Der liberale Politiker ist ein großer Sport- und insbesondere Fußballfan, Anhänger des FC Bayern München und Sympathisant des F.C. Hansa Rostock. Zusammen mit Dominik Zuschlag (Union der Mitte) und Dr. Finn van der Speed (Linke Partei) gründete er die vDeutsche Fußball-Liga, ein Nachfolgeprojekt des vDeutschen Fußball-Bunds. Die Gründung wurde am 02. August 2017 in Leipzig bekanntgegeben. Nach einer langen Vorbereitung mit Draft-Phase und bis zu drei Testspielen startete am 04. September 2017 der zweigleisige Ligabetrieb mit einem 5:1-Erfolg des Welter FV gegen den 1. FC Haudaneben in der zweiten vDeutschen Fußball-Liga. Insgesamt wurden zwei Spieltage der zweiten Liga und ein Spieltag der ersten Liga absolviert. Es beteiligten sich 22 Mannschaften. Infolge der Inaktivität von Davis konnte das Projekt nicht weiter verfolgt werden. Der Vorsitzende plante eine Neuauflage in Liga- oder Pokalform mit deutlich weniger Teams ab März 2018. Diese Pläne wurden infolge der Gründung der vDeutschen Fußball-Bundesliga durch Lennart Wiegand aber verworfen.


    SV Turbine Schwerin 1976:
    Davis ist Vorstandsvorsitzender des vDeutschen Fußballvereins SV Turbine Schwerin 1976, der zum Auftakt der ersten Saison in der mit zehn Teams besetzten Zweiten vDeutschen Fußball-Liga startete. In der Jugend spielte er selbst für Turbine. Der Club nimmt an der vDeutschen Fußball-Bundesliga teil.



    vDeutscher Handballbund:
    Der liberale Politiker ist seit dem 20. November 2017 Mitglied des vDeutschen Handballbunds.

    Und sonst …
    [IMG:http://nextweek.cz/upload/photos/articles/suits/57972aa279f57-bellisarioadams-r900x493-jpg.jpg]Davis war vor Beginn seiner politischen Karriere Journalist und ist durchaus auch heutzutage noch ab und an redaktionell tätig. Der Schweriner besitzt größere Anteile an mehreren Unternehmen im Medien- und E-Commerce-Bereich, aber leider nicht an der Preuß & Co. AG. Er ist das jüngste von drei Kindern einer deutschen Eventmanagerin und eines halb-amerikanischen KfZ-Mechatronikers. Davis kommt aus einer mittelständischen Familie. Er schloss das Abitur nach dreizehn Jahren mit einem Notenschnitt von 2,3 ab und vollzog im Anschluss daran eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter. Nebenbei führte er seinen eigenen Blog, wodurch sich nach der Ausbildung auch die Möglichkeit der Ausübung einer Tätigkeit im journalistischen Bereich ergab. Kurzzeitig arbeitete er auch im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Davis befindet sich seit Herbst 2013 in einer Beziehung mit der dänischen Sportlerin Emily Hansen, der jüngeren Schwester der bisherigen Trainerin des SV Turbine Schwerins 1976, Carolin Hansen. Seit dem 03. November 2017 sind die beiden verlobt.

    Er arbeitete regelmäßig und gerne mit dem ehemaligen Generalsekretär der Liberalen Partei, Tom Weeting, zusammen. Davis betrachtete den Wahl-Düsseldorfer als seinen besten Freund und engsten Verbündeten in der vDeutschen Politiklandschaft und schätzte dessen Arbeit sehr. Er bezeichnete sich selbst lange Zeit als den am weitesten rechts stehenden Vertreter der Liberalen Partei, für eine Mitgliedschaft bei den Konservativen, obwohl er diese sehr respektiert, aber nichtsdestotrotz nicht weit genug rechts, beziehungsweise zu wenig konservativ und auch zu freiheitsliebend. Bis auf das Feld der Innenpolitik befürwortet er in den meisten Bereichen größtmögliche Freiheiten. Der Norddeutsche unterstützt Reformen der Europäischen Union, lehnt aber anders als viele Parteikollegen einen europäischen Nationalstaat ab. Den einzelnen, heute existierenden Nationalstaaten misst er eine große Bedeutung bei. Davis ist ein großer Freund des G8-Abiturs und unterstützt den Bildungsföderalismus weitestgehend, setzt sich aber für nationale Mindeststandards und eine enge Zusammenarbeit der Länder ein. Große Macht für den Bund lehnt er hier aber ab. Der Schweriner kandidierte bisher nie für ein Parteiamt. Wenn sich die Möglichkeit ergeben würde, in Mecklenburg-Vorpommern politisch aktiv zu werden, würde er diese direkt ergreifen. Er liebt seine Heimat und besitzt zwei Ferienhäuser in dieser: eines auf Rügen, eines an der Müritz.

    Sollte Davis jemals eine Partei gründen, wäre es die Rentnerpartei. Diese sei die einzige politische Kraft, die in vDeutschland fehle. Mit einer Gründung würde er sich aber wohl bis kurz vor dem Renteneintritt, sollte er noch in das Vergnügen der Rente kommen, Zeit lassen.

    Davis hat bisher noch nie Saumagen gegessen und hat dies auch nicht vor.

    Obwohl er Mitglied der Liberalen Partei ist, ist seine Lieblingsfarbe Rot.

    Er erstellt hin und wieder Wahlplakate für die Liberalen.

    Davis ist im Besitz eines besonders schönen Kekses von Altkanzlerin Hanne Stark (Sozialdemokratische Partei), den diese ihm beim achten Parteitag der Liberalen Partei am 02. September 2017, schenkte und den er für schlechte Zeiten aufbewahrte.

    Er ist entfernt verwandt mit seinem Namensvetter, dem ehemaligen White House Press Secretary Ryan Davis, der für die Administration von Rex Hamilton tätig war.

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