Hans Wittmann

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  • Hans Wittmann (* 5. Februar 1968 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker der Sozialdemokratischen Partei.
    Hans Wittmann (* 5. Februar 1968 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker der Sozialdemokratischen Partei und war vom 3. August bis zum 20. September 2017 Bundesminister des Innern der Bundesrepublik Deutschland.










    Hans Wittmann (2017)
    Herkunft, Studium und Beruf

    Hans Wittmann ist das erste von drei Kindern aus einer Arbeiterfamilie und wuchs in Barmbek-Süd auf. Nach Erreichen seiner allgemeinen Hochschulreife im Jahr 1987 leistete Wittmann seinen Grundwehrdienst beim Aufklärungsbattaillon 6 in Eutin (letzter Dienstgrad: Obergefreiter) und schrieb sich 1988 für ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg ein, bei welchem er im Nebenfach Politik & Geschichte studierte. Er bestand das erste Staatsexamen mit 12,0 Punkten und absolvierte sein Rechtsreferendariat am Hamburger Landgericht und in der Hamburger Finanzverwaltung, das er 1994 mit 10,3 Punkten im zweiten Staatsexamen abschloss.

    Während seiner Studienzeit engagierte sich Wittmann bei der Juso-Hochschulgruppe, saß im AStA und zeitweise sogar im akademischen Senat der Hamburger Universität.

    Von 1994 bis 1998 arbeitete Wittmann im Rechtsamt des Bezirksamtes Hamburg, welches er ab 1996 leitete. Zwei Jahre später wechselte er in die Behörde für Inneres und arbeitete dort im Planungsstab von Innensenator Wrocklage.
    Mit Amtsantritt des Senats von Beust I verließ Wittmann Hamburg und zog nach Sachsen, wo er 2001 Fraktionsgeschäftsführer wurde.

    Seit 2000 ist Wittmann mit seiner Frau, Victoria Wittmann (geb. Schröder) verheiratet. Das Ehepaar hat einen Sohn.

    Politik

    Schon 1986 wurde Wittmann Mitglied der Sozialdemokratischen Partei und ein Jahr später Kreisvorsitzender der Jusos im Bezirk Hamburg-Nord. Von 1990 bis 1994 war er Mitglied der Bezirksversammlung. Seit 1989 war Wittmann stetig Delegierter für die Landes- und Bundesparteitage der Sozialdemokratischen Partei. Nach dem aus beruflichen Gründen erfolgten Umzug nach Dresden war Wittmann ab 2003 Mitglied im Kreisvorstand seiner Partei, bereits zwei Jahre zuvor wurde vertrat er seine Partei als bürgerliches Mitglied im Schulausschuss der Stadt Dresden. Für die sächsische Landes-SP nimmt Wittmann seit 2004 als Delegierter an den Bundesparteitagen seiner Partei teil.

    Parteiintern wird Wittmann dem rechten Flügel der Sozialdemokratischen Partei zugerechnet. Er unterstützt das sozialpolitische Konzept des "Fördern und Forderns" sowie das Modell einer Leistungsgesellschaft, ist Anhänger eines starken Staates und
    tritt für eine konsequente Haushaltskonsolidierung ein.

    Im Jahr 2004 kandidierte Wittmann erstmals für den Sächsischen Landtag und wurde über die Landesliste der Sozialdemokratischen Partei in den Landtag gewählt. Als Mitglied im Wirtschaftsausschuss beschäftigte er sich fortan vermehrt mit Wirtschaftspolitik und wurde 2009 Ausschussvorsitzender. Bei der Landtagswahl 2014 erlangte Wittmann erneut ein Landeslistenmandat und arbeitete fortan als parlamentarischer Geschäftsführer und Mitglied sowohl im Wirtschafts- als auch
    im Innenausschuss in der Fraktion.

    Im Juli 2017 zog Wittmann wieder nach Hamburg, wo er momentan Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft ist.

    Öffentliche Ämter

    2017 berief die sächsische MInisterpräsidentin Löwenstein Wittmann als neuen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Verkehr und Europa in ihr Kabinett (siehe Kabinett Löwenstein). Im Juli 2017 trat Wittmann von diesem Amt aufgrund interner Meinungsdisparitäten zurück.

    Seit dem 3. August 2017 war Wittmann Bundesminister des Innern im Kabinett Stark II, bis er am 20. September 2017 mit Bildung des Kabinetts Stark III aus der Regierung ausschied.

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