ÖPNV zukunftsweisend weiterentwickeln!

    • Berlin

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    • ÖPNV zukunftsweisend weiterentwickeln!

      In einem Interview mit Radio Berlin äußerte sich das neu gewählte Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Kurt Kröhmer zum Thema ÖPNV:

      "Wir brauchen einen gesamtstädtischen Entwicklungs- und Masterplan ÖPNV für Berlin. Allein schon aus Gründen des Umweltschutzes und den Herausforderungen, den sich eine schnell wachsende Stadt wie Berlin Tag für Tag gegenübersieht, ist es notwendig, dass wir wegkommen vom Individualverkehr und mehr auf den öffentlichen Personennahverkehr setzten. Deshalb muss das ÖPNV-Netz an verschiedenen Stellen massiv ausgebaut werden.

      Konkret schlage ich vor:
      • Die Erweiterung der U3 von der Krummen Lanke bis zum Mexikoplatz
      • Die Weiterführung der U7 von Rudow zum Flughafen Schönefeld und zum Flughafen Berlin-Brandenburg
      • Der zügige Lückenschluss zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz durch die Erweiterung und Vereinigung der U5 mit der U55
      • Zusätzlich die Erweiterung der neuen U5 vom Hauptbahnhof, über die Turmstraße hin zum Flughafen Tegel
      • Schlussendlich die Erweiterung der U8 von Wittenau bis ins Märkische Viertel
      Mir ist klar, dass dieser Ausbau weder von heute auf morgen passieren wird, noch dass er für Umme zu haben ist. Ich wünsche mir deshalb für die kommenden Wochen eine intensive öffentliche und politische Debatte über die Zukunft, Leistungsfähigkeit und Weiterentwicklung unseres Berliner ÖPNV."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kurt Kröhmer ()

    • Bin ich ganz bei Ihnen. Besonders der Anschluss der U5 an den Flughafen Tegel ist notwendig. Die Buslinie TXL ist mit Abstand immer überfüllt und schlicht zu störungsanfällig. Wie gedenken Sie diese Forderungen umzusetzen?
      Seit Jahren wird die Erweiterung des Netzes proklamiert und gefordert, passiert ist bisher wenig. Daher; wie sieht Ihr Konzept aus?

      Viel Erfolg bei der Umsetzung! :)




      Fraktionsvorsitzende der Bürgerlichen Fraktion Berlin
      Stellvertretende Generalsekretärin der Liberalen Partei
    • Bei der Umsetzung: Tunnel bohren & Schienen verlegen ;)

      Bei der Finanzierung: Da müssen sicherlich mehrere Stellschrauben diskutiert werden. Ein Bürgerticket kann da sicherlich ebenso hilfreich sein wie eine PKW-Maut. Aber natürlich soll und muss sich auch der Bund daran beteiligen. In den 1950er Jahren waren Investitionen der Kommunen in den ÖPNV finanziell leistbar, weil der Bund großzügig bezuschusst hat. So ein Programm brauchen wir künftig wieder, denn nicht nur Berlin steht vor den Herausforderungen der Verstädterung und der Verdichtung von Verkehr. Im Zuge der Digitalisierung können sicherlich auch Kosten im Bereich des menschen-gebunden Fahrbetriebs und der Fahrkartenkontrolle eingespart werden.

      Wichtig ist aber, dass man überparteilich über das wichtige Thema Verkehr und vor allem ÖPNV ins Gespräch und in Diskussionen kommt.
    • Kurt Kröhmer schrieb:

      Bei der Umsetzung: Tunnel bohren & Schienen verlegen ;)

      Bei der Finanzierung: Da müssen sicherlich mehrere Stellschrauben diskutiert werden. Ein Bürgerticket kann da sicherlich ebenso hilfreich sein wie eine PKW-Maut. Aber natürlich soll und muss sich auch der Bund daran beteiligen. In den 1950er Jahren waren Investitionen der Kommunen in den ÖPNV finanziell leistbar, weil der Bund großzügig bezuschusst hat. So ein Programm brauchen wir künftig wieder, denn nicht nur Berlin steht vor den Herausforderungen der Verstädterung und der Verdichtung von Verkehr. Im Zuge der Digitalisierung können sicherlich auch Kosten im Bereich des menschen-gebunden Fahrbetriebs und der Fahrkartenkontrolle eingespart werden.
      Warum soll NRW wieder für Berlins Misswirtschaft zahlen?
      Rectores tenebrarum

      Mentor für parteilose Mitspieler

      Mitglied des Spielerrates

    • Wilhelm Weiß schrieb:

      In Berlin würde ich die Sanierung der Bildungseinrichtungen als primäres Ziel sehen. Das hier ist absolut wichtig, aber momentan hat aus meiner Sicht ide Bildung Priorität.
      Unbestritten. Doch ausschließen tut es sich ja nicht unbedingt ;)

      Wilhelm Weiß schrieb:

      Kurt Kröhmer schrieb:

      Bei der Umsetzung: Tunnel bohren & Schienen verlegen ;)

      Bei der Finanzierung: Da müssen sicherlich mehrere Stellschrauben diskutiert werden. Ein Bürgerticket kann da sicherlich ebenso hilfreich sein wie eine PKW-Maut. Aber natürlich soll und muss sich auch der Bund daran beteiligen. In den 1950er Jahren waren Investitionen der Kommunen in den ÖPNV finanziell leistbar, weil der Bund großzügig bezuschusst hat. So ein Programm brauchen wir künftig wieder, denn nicht nur Berlin steht vor den Herausforderungen der Verstädterung und der Verdichtung von Verkehr. Im Zuge der Digitalisierung können sicherlich auch Kosten im Bereich des menschen-gebunden Fahrbetriebs und der Fahrkartenkontrolle eingespart werden.
      Warum soll NRW wieder für Berlins Misswirtschaft zahlen?

      Es wäre mir neu, dass ich in meinen Ausführungen explizit NRW in die Verantwortung genommen hab. Vielmehr habe ich konkret darauf Bezug genommen, dass eine innovative Verkehrspolitik Herausforderungen begegnen kann, denen sich nicht nur Berlin gegenübersieht. Im Sinne einer integrierten Verkehrspolitik und einer allgemeinen "Vorfahrt für die Schiene-Strategie", kann hier auch der Bundesverkehrswegeplan eine gewichtige Rolle spielen. Aber ja, am Ende des Tages wird es ums Geld gehen. Und eine Diskussion über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten will ich mit meinen Ausführung auch explizit anregen.
    • Kurt Kröhmer schrieb:

      Wilhelm Weiß schrieb:

      In Berlin würde ich die Sanierung der Bildungseinrichtungen als primäres Ziel sehen. Das hier ist absolut wichtig, aber momentan hat aus meiner Sicht ide Bildung Priorität.
      Unbestritten. Doch ausschließen tut es sich ja nicht unbedingt ;)

      Wilhelm Weiß schrieb:

      Kurt Kröhmer schrieb:

      Bei der Umsetzung: Tunnel bohren & Schienen verlegen ;)

      Bei der Finanzierung: Da müssen sicherlich mehrere Stellschrauben diskutiert werden. Ein Bürgerticket kann da sicherlich ebenso hilfreich sein wie eine PKW-Maut. Aber natürlich soll und muss sich auch der Bund daran beteiligen. In den 1950er Jahren waren Investitionen der Kommunen in den ÖPNV finanziell leistbar, weil der Bund großzügig bezuschusst hat. So ein Programm brauchen wir künftig wieder, denn nicht nur Berlin steht vor den Herausforderungen der Verstädterung und der Verdichtung von Verkehr. Im Zuge der Digitalisierung können sicherlich auch Kosten im Bereich des menschen-gebunden Fahrbetriebs und der Fahrkartenkontrolle eingespart werden.
      Warum soll NRW wieder für Berlins Misswirtschaft zahlen?
      Es wäre mir neu, dass ich in meinen Ausführungen explizit NRW in die Verantwortung genommen hab. Vielmehr habe ich konkret darauf Bezug genommen, dass eine innovative Verkehrspolitik Herausforderungen begegnen kann, denen sich nicht nur Berlin gegenübersieht. Im Sinne einer integrierten Verkehrspolitik und einer allgemeinen "Vorfahrt für die Schiene-Strategie", kann hier auch der Bundesverkehrswegeplan eine gewichtige Rolle spielen. Aber ja, am Ende des Tages wird es ums Geld gehen. Und eine Diskussion über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten will ich mit meinen Ausführung auch explizit anregen.
      Ich denke es wäre unangebracht zu verlangen, daß der Rest der Republik mal wieder für Berlin finanziell geradesteht. Eine Stadt, die permanent über ihre Verhältnisse lebt und die auch wenig bis gar nichts daran tut das zu ändern braucht keine weitere Unterstützung.

      Was den ÖPNV angeht, so schauen Sie sich die U-Bahn-Station Bismarckstraße an - wenn die Arbeiten an den anderen Strecken genauso schnell voran gehen, wie an dieser Station, dann sind die 2222 noch nicht fertig.
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    • Daniel Binz schrieb:

      Wer hat denn hier von NRW gesprochen? Ich glaube auch das Bundesland hat genug eigene Probleme um die sich mal jemand kümmern müsste.
      Das ist und war allgemein gesprochen. Ich glaube, daß Berlin keine weitere Unterstützung verdient, denn es kommt ja selber nicht auf die Beine und tut zu wenig dafür es auch zu schaffen.
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