"Ick kandidiere!"

    • Berlin

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    • Die SP hat im letzten Senat klar versagt und ich habe auch meinen Anteil daran. Es war ein Irrtum zu glauben, die Arbeit als Bundesminister und Senator unter einen Hut bringen zu können, daran bin ich leider gescheitert. Sie, Herr Wusterhausen, haben in den letzten Monaten solide Oppositionspolitik in Berlin geleistet und werden sicher auch genauso gute Regierungspolitik auf den Weg bringen.

      Nichts ist letzten Endes so heilig wie die Redlichkeit unserer Gesinnung.
    • Daniel Binz schrieb:

      Die SP hat im letzten Senat klar versagt und ich habe auch meinen Anteil daran. Es war ein Irrtum zu glauben, die Arbeit als Bundesminister und Senator unter einen Hut bringen zu können, daran bin ich leider gescheitert. Sie, Herr Wusterhausen, haben in den letzten Monaten solide Oppositionspolitik in Berlin geleistet und werden sicher auch genauso gute Regierungspolitik auf den Weg bringen.
      Ich bedanke mich aufrichtig für diese tollen Worte!


      Bundesminister für Wirtschaft und Energie
      Fraktionsvorsitzender UdM Berlin
      Regierender Bürgermeister von Berlin
    • Sophie Bloomberg schrieb:

      Welche Koalition streben Sie Herr Wusterhausen denn an, um eine stabile Mehrheit hinter sich zu bringen? Welche Parteien sollen Teil der Koalition werden?
      Danke für diese Nachfrage.
      Zu dieser Frage werde ich die betreffenden Parteien heute kontaktieren und möglichst zeitig auch die Öffentlichkeit informieren.

      Ohne etwas auszuschließen wäre natürlich mein persönlicher Wunsch eine UdM-KonP-SP regierung, aber diese wir wohl aufgrund von fehlender Mehrheit nicht zustande kommen. Zudem muss geschaut werden, dass die Koalition im Sinne der Bürger und Berlins Zukunft gut funktioniert.


      Bundesminister für Wirtschaft und Energie
      Fraktionsvorsitzender UdM Berlin
      Regierender Bürgermeister von Berlin
    • Wusterhausen betritt die Bühne auf dem Forums-Platz Adlershof an der Newton-Straße

      Liebe Wähler, liebe Wählerinnen,

      heute startet die Wahl zum Regierenden Bürermeisters von Berlin und ich wollte diese Gelegenheit noch einmal nutzen um vor meinen Nachbarn und den Studenten meines Wahlkreises zu sprechen.

      Seit meiner Bekanntgabe auf dem Gründungsfest der UdM habe ich mich nicht mehr zur Wahl geäußert. Erst einmal möchte Ich ihnen ein Versprechen geben. Sollte ich am Samstag gewählt werden, werde, so sollte meine Partei in den Bundestag einziehen, auf ein Ministerposten verzichten. Die Verantwortung Berlin wieder zu Ruhm und Glanz zu führen ist aufgrund der vergangenen Regierungen, der auch mein Gegenkandidat Felix Thälmann von der Linkspartei angehörte, schon eine große Aufgabe für sich.

      Mein Gegenkandidat hat sich bisher absolut nicht dazu geäußert, mit einer möglichen Wahl zum Regierenden Bürgermeister, was er und seine Partei erreichen möchte. Hingegen wiederhole ich sehr gerne, wofür die UdM und ich einstehen und möchte zwei Punkte besonders vorheben die Sie als Studenten besonders betrifft.

      nimmt einen Schluck Fassbrause

      Forschungsstandort Berlin Adlershof.

      Sie alle kennen wahrscheinlich als Köpenicker die Bezeichnung "Silicon Valley Deutschland" für den nördlichen Teil meines Geburtsortes Adlershof. Ich finde diese Bezeichnung wird dem nicht gerecht. Mit den WISTA haben haben wir eines der weltweit hoch angesehensten Forschungs- und Technologiestandorte der Welt. Raumtechnik, Energie- und Wetterforschung vereinen sich hier neben unzähligen anderen Forschungsgebieten der Physik, Mathematik, IT und Psychologie/Studienforschung und ist damit nicht nur für Deutschland sondern für die ganze Welt ein Gewinn. Hier wird nicht an heute oder morgen gedacht, sondern an Übermorgen und an "in 100 Jahren".

      Das ist auch der Grund, warum ich auf diesen Standort für meine Rede bestanden habe. Vor rund zwanzig Jahren, wie viele hier Anwesende Studenten wahrscheinlich wissen, gab es nicht außer einen alten ausrangierter Flugplatz und einer Mülldeponie. Hier habe ich als Kind mit meinen Freunden Verstecke gespielt und vorne, wo jetzt die Bahnhofshalle steht, mein Schleckeis bei einem asiatischen Imbiss gekauft. Ja. Ich vermisse diese Zeiten, aber holla die Waldfee wie ich stolz darauf bin, was hier innerhalb von zwei Dekaden erschafft wurde!

      Dort drüben zeigt auf das Studiogebiet sitzen die Top-Produktionshallen des Landes, eine der größten Synchronisationsfirmen des Landes und ich bin stolz darauf sagen zu dürfen, dass dort mehrfach moderne Fernsehgeschichte geschrieben wurde. Nebenan, gleich eine Straße weiter wird an Raumfahrttechnologie geforscht. Dort sitzen und arbeiten die zukünftigen Pioniere der Menschheit die die große Reise in unser Universum erforschen und vorbereiten während hier, wo wir gerade stehen, die klügsten Köpfe Europas pause machen um danach mit frischen Gedanken die Probleme der mathematischen Welt lösen können. Einige Straßen hinter uns befindet sich der Industriepark, in dem Berlin zeigt, dass es Gebäude innerhalb von drei Wochen aus den Boden stampfen kann, wenn die Regierung nicht dazwischen pfuscht und gewissenhaft ihre Aufgaben erledigt.

      Nicht nur Berlin, sondern ganz Deutschland sollte sich ein Beispiel an den WISTA nehmen. Genau das habe ich vor! Klar, man kann einen Wissenschaftsstandort nicht mit einem Wohnort vergleichen, aber man kann viel daraus lernen. Wie regelt man die Grundversorgung, wie regelt man den ÖPNV, wie regelt man eine Mischung aus Arbeit und Wohnen und und und.

      Aber nicht nur möchte ich Adlershof als Vorbild ansehen, sondern auch Adlershof unterstützen. Faire Mieten für die hier arbeitenden und studierenden sind ein wichtiger Punkt. Denn wenn Studenten und Arbeiter nah beieinander wohnen, können beide viel voneinander lernen. Auch kämpfe ich für den Ausbau des S-Bahnhof Adlershof zu einem Regionalbahnhof. Kein Umsteigen mehr im kaputten und verdreckten Schöneweide. Ich weiß, viele von euch wohnen mittlerweile dort, einige von euch haben mir den Grund genannt. "In Adlershof hält kein Regio", "Es gibt zu wenige Wohnungen" und "Die Anbindung in die Innenstadt ist schlecht" sind die drei Gründe die immer wieder auftauchen.


      ÖPNV & Wohnungsbau Berlin

      Daher komme ich jetzt zum zweiten Thema, die Infrastruktur Berlins. "Berlin ist cool", "Berlin ist hip" heißt es immer wieder von Touristen, aber außerhalb des Rings gibt es bei den Bahnhöfen viel zu tun. Schöneweide, Köpenick, Wittenau, Teltow-Stadt, Friedenau und Frohnau, Halensee und und und sind Bahnhöfe, die schlichtweg von der S-Bahn Berlin behandelt werden, als wären es unwichtige Bahnhöfe. Klar, vielleicht sind diese für das Unternehmen Deutsche Bahn strategisch gesehen keine super gewinnbringer, aber für die Menschen die da wohnen sind das mitunter die einzigen Punkte um mit Berlin in Verbindung zu bleiben. Es kann nicht sein, dass ein Bahnhof innerhalb von drei Jahren komplett saniert werden soll, die Deutsche Bahn aber nach zehn Jahren immer noch nicht fertig ist.

      Das spiegelt sich auch im Wohnbild der Gegenden ab. Schlechter Bahnhof = wenig Interesse Wohnungen zu erschließen. es ist mehr als nur wichtig in Berlin neue Wohnungen zu bauen. Wir haben in den vergangenen fünf Jahren so viel Zuwachs gehabt wie keine andere Stadt im Bundesgebiet. Doch um so mehr hier her ziehen um so weniger Wohnungen gibt es und um so höher steigen die Mieten. Diese können sich keine Studenten leisten, die sich komplett auf ihr Studium konzentrieren wollen.

      Wenn Studenten zwei Nebenjobs brauchen um sich das Leben um ihr Studium zu leisten, dann bin ich mir sicher, ist das nicht förderlich für IHR Lernprozess, liebe Jungwähler. Hier in Adlershof haben wir bereits eine von ihren Professoren und Professorinnen gestartete Kampagne, welche Wohnungsbauunternehmen her lockt und genau dieses Engagement verlange ich nicht nur von mir selber sondern auch von allen Politikern in Berlin. Es ist wichtig, Standorte für Wohnungsbau zu erörtern um diese dann, ohne Versprechungen zu leisten, Unternehmen schmackhaft zu machen. Politik in Berlin kann aufgrund der vielen Probleme hier nicht passiv durchgeführt werden, wie es sich die anderen Bundesländer leisten können, sondern hier muss Pro-Aktiv gehandelt werden.

      Die Mietpreisbremse ist Bundesweit kein gutes Konzept, aber bevor hier alle aufstöhnen, in Berlin, als schnell wachsende Stadt, hat die Mietpreisbremse eine sehr starke Existenzbegründung! Auch sollten Vermieter in Berlin ihre Fürsorgepflicht aktiver umsetzen. Durch die Anordnung der Überprüfung alter Bleirohre in Altstadtgebieten, die wir, die UdM Berlin durchsetzen konnten, ist ein erster Schritt damit getan. Aber das war längst nicht alles. Es kann nicht sein, dass Vor- und Hinterhöfe Verwahrlosen und die Mieter und deren Kinder dadurch in Gefahr geraten. Wenn Mieter in einem Mietshaus aus ihren Fenstern gucken und einen kaputten brüchigen Hof sehen auf dem der Spielplatz mit Flatterbändern "gesichert" ist, dann ist das kein guter Lebensstandard. Auch kann es nicht sein, dass Mieter im Winter den Hof selber von Schnee befreien müssen. Leider passiert das viel zu häufig in Berlin weil die Bürger angst haben, bei diesen schlechten Wohnungsmarkt ihre Wohnung zu verlieren.

      Mit diesen Maßnahmen werden wir eine Grundlage schaffen, auf der sich ein Berlin der Zukunft aufbauen lässt.
      Also packen wir es an. Machen Sie ein Kreuz für die UdM Berlin, machen Sie ein Kreuz für mich.

      Zusammen machen wir Berlin zur Hauptstadt der Zukunft!
      Zusammen für Berlin.


      Bundesminister für Wirtschaft und Energie
      Fraktionsvorsitzender UdM Berlin
      Regierender Bürgermeister von Berlin