Kapitalismuskritik

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    • Alim Blume schrieb:

      Die Notwendigkeit Geld zu verdienen und drohende Konsequenzen verhindern es...Und es geht nicht direkt um den Vertrag, er gilt metaphorisch fürs eben jene Notwendigkeit. Er kann ihn kündigen...nur steht er dann arbeitslos da und bekommt vielleicht nur einen schlechteren oder sogar keinen Job.
      Dafür gibt es die sozialen Sicherungssysteme. Die Notwendigkeit Geld zu verdienen ist richtig - es gibt kein Recht auf ein Leben auf Kosten aller anderen.
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Gerade in sozialistischen Staaten wurden Menschen ausgebeutet...was meinst Du warum Rentner jederzeit aus der DDR aussiedeln durften....
      Ich wollte damit nur mal sagen, dass Wachstum nicht nur zum Kapitalismus zählt, sondern auch zu seinem Gegenmodell...Von einer Huldigung des Realsozialismus in bestimmten Staaten hab ich nichts gesagt...Fakt ist dass die Staaten Wachstum anpeilten und es andere Umstände gab fürs dieses gab. Mehr hab ich nichts gesagt.
    • Alim Blume schrieb:

      Ich wollte damit nur mal sagen, dass Wachstum nicht nur zum Kapitalismus zählt, sondern auch zu seinem Gegenmodell...Von einer Huldigung des Realsozialismus in bestimmten Staaten hab ich nichts gesagt...Fakt ist dass die Staaten Wachstum anpeilten und es andere Umstände gab fürs dieses gab. Mehr hab ich nichts gesagt.
      Wachstum wird es immer geben - immer - weil es immer neue Ideen gibt und geben wird, die vermarktet werden. Wachstum ist nicht das Problem, die Frage ist, wie man das was daraus resultiert - den Wohlstand - so verteilt, daß alle, die es verdienen auch was davon haben.
      Mitglied des Spielerrates a.D.
    • Alim Blume schrieb:

      Frauke de Vries schrieb:

      Und wer hindert Arbeitnehmer daran sich zu organisieren und für höhere Löhne, weniger Arbeitszeit, mehr Weiterbildung einzutreten?

      Zumal die Kritik an einem Arbeitsvertrag sinnfrei ist. Diese gelten auf Zeit und enthalten Kündigungsfristen um beide Seiten abzusichern. Wenn der Arbeitnehmer nicht mehr für ein Unternehmen arbeiten möchte, kann dieser kündigen.
      Die Notwendigkeit Geld zu verdienen und drohende Konsequenzen verhindern es...Und es geht nicht direkt um den Vertrag, er gilt metaphorisch fürs eben jene Notwendigkeit. Er kann ihn kündigen...nur steht er dann arbeitslos da und bekommt vielleicht nur einen schlechteren oder sogar keinen Job.
      Während der Betriebsratsgründung genießt man Kündigungsschutz.

      Und sorry. Wer sich der Konsequenzen fürchtet, der ist selbst Schuld oder findet es doch nicht so schlimm für weniger Geld zu arbeiten.
      Wer mehr möchte, muss mehr fordern. Das geht mit Betriebsrat, Gewerkschaft und Streik. Das der Staat Gewerkschaften in der Vergangenheit schlechter stellte, geschenkt. Das muss rückgängig gemacht werden.

      Im besten Falle erkundigt man sich erst und kündigt, wenn man bereits eine neue Stelle hat.
      Bin ich ein Sim, der erkannt hat ein Sim zu sein und sich als solcher verhält?
    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Alim Blume schrieb:

      Die Notwendigkeit Geld zu verdienen und drohende Konsequenzen verhindern es...Und es geht nicht direkt um den Vertrag, er gilt metaphorisch fürs eben jene Notwendigkeit. Er kann ihn kündigen...nur steht er dann arbeitslos da und bekommt vielleicht nur einen schlechteren oder sogar keinen Job.
      Dafür gibt es die sozialen Sicherungssysteme. Die Notwendigkeit Geld zu verdienen ist richtig - es gibt kein Recht auf ein Leben auf Kosten aller anderen.
      Natürlich, jeder soll was machen um einen gewissen Wohlstand sich zu verdienen, das bestreite ich in keinem Satz, oder? ?(
      Nur sollte man für seine Arbeit auch einen gerechten Anteil bekommen. Man kann aber kaum einen gerechteren Anteil durch bestimmte Mittel anfordern, da sonst eben die Kündigung droht und das geschieht was ich beschrieben hab...
    • Alim Blume schrieb:

      Wilhelm Weiß schrieb:

      Alim Blume schrieb:

      Die Notwendigkeit Geld zu verdienen und drohende Konsequenzen verhindern es...Und es geht nicht direkt um den Vertrag, er gilt metaphorisch fürs eben jene Notwendigkeit. Er kann ihn kündigen...nur steht er dann arbeitslos da und bekommt vielleicht nur einen schlechteren oder sogar keinen Job.
      Dafür gibt es die sozialen Sicherungssysteme. Die Notwendigkeit Geld zu verdienen ist richtig - es gibt kein Recht auf ein Leben auf Kosten aller anderen.
      Natürlich, jeder soll was machen um einen gewissen Wohlstand sich zu verdienen, das bestreite ich in keinem Satz, oder? ?( Nur sollte man für seine Arbeit auch einen gerechten Anteil bekommen. Man kann aber kaum einen gerechteren Anteil durch bestimmte Mittel anfordern, da sonst eben die Kündigung droht und das geschieht was ich beschrieben hab...
      Was ist ein gerechter Anteil?
    • Alim Blume schrieb:

      M.U.Wusterhausen schrieb:

      Ruft eine Störmeldung in die Stadthalle

      Realitätsferner Systemverlierer, haben Sie überhaupt jemals ein Arbeitsvertrag gesehen?
      Zufällig arbeite ich selber...Und die einzige Möglichkeit die ein Arbeiter hat ist zu kündigenund mit nix dazustehen...Also ist er gebunden!
      Völliger Schwachsinn.
      Millionen Deutsche schaffen es jedes mal, rechtzeitig, fristgerecht, und ohne Probleme, sich neue Jobs zu suchen und flüssig von Job A in Job B überzugehen.

      Für Ihre Unfähigkeit kann niemand etwas außer Sie selber.


      Meine Aussagen & Tweets spiegeln nicht zwangsweise die Meinung der Partei, der Fraktion oder der des Senats wieder.
    • Frauke de Vries schrieb:

      Alim Blume schrieb:

      Frauke de Vries schrieb:

      Und wer hindert Arbeitnehmer daran sich zu organisieren und für höhere Löhne, weniger Arbeitszeit, mehr Weiterbildung einzutreten?

      Zumal die Kritik an einem Arbeitsvertrag sinnfrei ist. Diese gelten auf Zeit und enthalten Kündigungsfristen um beide Seiten abzusichern. Wenn der Arbeitnehmer nicht mehr für ein Unternehmen arbeiten möchte, kann dieser kündigen.
      Die Notwendigkeit Geld zu verdienen und drohende Konsequenzen verhindern es...Und es geht nicht direkt um den Vertrag, er gilt metaphorisch fürs eben jene Notwendigkeit. Er kann ihn kündigen...nur steht er dann arbeitslos da und bekommt vielleicht nur einen schlechteren oder sogar keinen Job.
      Während der Betriebsratsgründung genießt man Kündigungsschutz.
      Und sorry. Wer sich der Konsequenzen fürchtet, der ist selbst Schuld oder findet es doch nicht so schlimm für weniger Geld zu arbeiten.
      Wer mehr möchte, muss mehr fordern. Das geht mit Betriebsrat, Gewerkschaft und Streik. Das der Staat Gewerkschaften in der Vergangenheit schlechter stellte, geschenkt. Das muss rückgängig gemacht werden.

      Im besten Falle erkundigt man sich erst und kündigt, wenn man bereits eine neue Stelle hat.
      Im Kern mögen Sie recht haben, aber in der Praxis geht es dann doch nicht so einfach. Die persönlichen finanziellen Verpflichtungen nehmen mit Arbeitslosigkeit nicht automatisch ab, ebenso ist der soziale Druck nicht zu vernachlässigen. Hier besonders auch das mit Arbeitslosigkeit verbundene Gefühl kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein.

      Aber ja, einem grossen Teil der Arbeiterschaft gelingt es glücklicherweise mehr oder weniger nahtlos die Arbeitsstelle zu wechseln. Dies ist der Idealfall, aber es gibt eben auch die anderen Fälle.
      Sebastian Lang
      Landtagsabgeordneter Baden-Württemberg
    • Wilhelm Weiß schrieb:

      Alim Blume schrieb:

      Ich wollte damit nur mal sagen, dass Wachstum nicht nur zum Kapitalismus zählt, sondern auch zu seinem Gegenmodell...Von einer Huldigung des Realsozialismus in bestimmten Staaten hab ich nichts gesagt...Fakt ist dass die Staaten Wachstum anpeilten und es andere Umstände gab fürs dieses gab. Mehr hab ich nichts gesagt.
      Wachstum wird es immer geben - immer - weil es immer neue Ideen gibt und geben wird, die vermarktet werden. Wachstum ist nicht das Problem, die Frage ist, wie man das was daraus resultiert - den Wohlstand - so verteilt, daß alle, die es verdienen auch was davon haben.
      Wachstum wird es nicht immer geben, genauso wenig wie es unsere Ressourcen unendlich gibt. Aus quantitativem Wachstum enteht, egal wieviel Innovation auch je entstehen möge, die Zerstörung der Quelle desselbigen. Selbige Zerstörung reusltiert letztendlich in neuem Wachstum für jene die Umweltschäden beseitigenden Unternehmen. Das ist der Kreislauf der Dinge. Bricht er ab, ebbt er ab, kommt er wie auch immer zum Erliegen - dann hat die Zeit unsere Generation hoffentlich schon überlebt. Als eines der vier beziheungsweise sechs Hauptziele unserer Volkswirtschaft üssen wir trotzdem für das Schaffen von Wachstum einstehen, ansonsten wachen wir eines morgens bettelarm auf. Übrigens muss auch eine sozialistisch geartete Wirtschaft nach Wachstum streben. Stagnation bringt nur Ruin. Um aber Wachstum weiterhin garantieren zu können, ist dieser im Kontext der Dinge, im Zusammenhang zur Sozialen wie auch zur Ökologischen Frage , zu betrachten.

      Ihre Kapitalismuskritik, Herr Blume, mag im theorethischen Ansatz so manch korrekte These verinnerlicht haben, aber sie bliebt wirkungslos, wenn außer Ankreiden nichts folgt. Warum sprechen Sie nicht über Kündigungsschutz, Gewerkschaften, sozialversicherungspflichtige Arbeit, Mindestlöhne, die Lage im Niedriglohnsektor ? Warum suchen sie die Lösung im Umsturz, der uns mehr Probleme bringt, als er löst? Was wir ernueren müssen ist das lebensechte Versprechen der sozialen Marktwirtschaft: Aufstieg durch Leistung. Und wo wir ansetzen müssen, werte Kolleginnen und Kollegen, ist die schmerzhafte Frage der Vermögensverteilung. Die reichsten 10% unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger verfügen über 65% der deutschen Nettovermögen. Der Gini-Koeffizient, der im Optimalfall bei 0 liegen sollte, wird bei den Vermögen auf 0,79 beziffert. Nun könte man sagen, dass dieser Wert in allen Sozialstaaten mit guter Einkommensverteilung [ Deutschland nach Abgaben& Steuern: 0,29 ; Österreich: 0,27 ; Norwegen: 0,25 ] erhöht ist, aber die Gefahr unserer Zeit ist die Hinderung mittlerer und kleiner Einkommen am Sparen. Niedrigzinsen und Inflation beschränken deren Möglichkeiten, Kapital an zu sammeln. Hohe Sozialversicherungsbeträge kommen noch oben drauf. Die Quintessenz dieser Problematik liegt in meinen Augen darin, dass der Reichtum der reichen legitim ist, dass es aber die Chancenarmut heutzutage gewinnbringend aus der Mittel- und Unterschicht Kapital zu sparen oder anzuhäufen nicht ist.
    • Neu

      M.U.Wusterhausen schrieb:

      Alim Blume schrieb:

      M.U.Wusterhausen schrieb:

      Ruft eine Störmeldung in die Stadthalle

      Realitätsferner Systemverlierer, haben Sie überhaupt jemals ein Arbeitsvertrag gesehen?
      Zufällig arbeite ich selber...Und die einzige Möglichkeit die ein Arbeiter hat ist zu kündigenund mit nix dazustehen...Also ist er gebunden!
      Völliger Schwachsinn.Millionen Deutsche schaffen es jedes mal, rechtzeitig, fristgerecht, und ohne Probleme, sich neue Jobs zu suchen und flüssig von Job A in Job B überzugehen.

      Für Ihre Unfähigkeit kann niemand etwas außer Sie selber.
      Dieser Job wird doch die gleiche Problematik wie der andere haben...