Der Bundeskanzler | Fuhrmann besucht Technische Universität München und wirbt für mehr Förderung und Mittel für die deutsche Wissenschaft

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    • Der Bundeskanzler | Fuhrmann besucht Technische Universität München und wirbt für mehr Förderung und Mittel für die deutsche Wissenschaft



      Pressemitteilung 06/02
      Kanzler David Fuhrmann besucht Technische Universität München
      und macht auf die prekäre Situation in der deutschen Wissenschaft aufmerksam

      Der geschäftsführende Bundeskanzler David Fuhrmann hat am Samstag die Technische Universität München besucht. Nach einem kurzen Besuch an der Fakultät für Chemie begab sich Fuhrmann an die Munich School of Robotics and Machine Intelligence. Dort werden fachübergreifend Künstliche Intelligenz und Robotik für Gesundheit, Arbeit und Mobilität der Zukunft erforscht. Ziel ist es, innovative und nachhaltige Technologien und Lösungen für zentrale Herausforderungen unserer Zeit zu erarbeiten. "Ich bin froh, heute auf sehr engagierte und junge Menschen zu treffen, die sich mit großer Motivation auf dem Bereich der Robotik engagieren. Er ist für Deutschland als Industriestandort von unfassbar großer Wichtigkeit und diese Menschen hier bestätigen uns, dass wir alle Chancen haben, die Weltspitze mitzubestimmen." Selbstkritisch mit Hinblick auf den Koalitionsvertrag für die 17. Legislaturperiode erwähnte der geschäftsführende Kanzler, dass in der neuen Legislatur mehr für die Wissenschaft und Wissenschaftsförderung gemacht werden müsse: "Dass wir in den vergangenen Wochen keine einzige konkrete Maßnahme zur deutschen Wissenschaft auf den Weg gebracht haben, ist wirklich kritikwürdig. Daran ändert auch die Kompetenzfrage nichts: Wenn in den Ländern zu wenig geschieht, müssen die Impulse eben vom Bund ausgehen."





      Die Universitäten und Hochschulen Deutschlands würden großen Fleiß und Mut beweisen und in vielen Bereichen an der Spitze der Europa- und Weltrankings stehen. Man dürfe sich aber nicht auf bestehenden Erfolgen ausruhen. Vielerorts würden wissenschaftliche Erfolge nicht durch die wissenschaftspolitische Unterstützung verbucht, sondern gerade trotz fehlender Maßnahmen zur Förderung des Wissenschaftsstandorts Deutschland: "Insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben es in Deutschland viel zu schwer. Die Situation von Doktoranden, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Juniorprofessoren ist prekär. Ungefähr die Hälfte aller Arbeitsverträge an den Universitäten und Hochschulen sind befristet, meist auf nur ein Jahr. Von den knapp 200.000 Promovierenden liegen zwölf Prozent unter der Armutsgrenze und verdienen weniger als 826 Euro pro Monat. Das kann nicht angemessen sein." Laut Fuhrmann müsste die deutsche Wissenschaft besser gefördert werden als bislang und sich zu einem "Kodex für gute Arbeit in der Wissenschaft" verpflichten. Deutschland habe die Kraft, die wissenschaftliche Karriere attraktiver und sozialer zu machen und sowohl technischen als auch geisteswissenschaftlichen Einrichtungen in allen Bundesländern genug Finanzmittel zukommen zu lassen. Die neue Bundesregierung solle sich diesmal auch wissenschaftspolitische Projekte auf die Fahne schreiben, "egal wer sie nun anführen wird".


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