[BMBF] Gesundheitsforschung stärker fördern - Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung weiterentwickeln und ausbauen

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    • [BMBF] Gesundheitsforschung stärker fördern - Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung weiterentwickeln und ausbauen

      Gesundheitsforschung stärker fördern - Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung weiterentwickeln und ausbauen
      Bundesforschungsminister zu Schleswig-Holstein äußerte sich am Rande eines Treffens mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung im ersten Dienstsitz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, den Bonner Kreuzbauten, zu der Zukunft der DZG.

      "Mit der Gründung der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung in den Jahren 2009 bis 2012 und der qualitativen und quantitativen Fortentwicklung in den letzten Jahren ist ein wichtiger Schritt für den Translationsprozess zwischen den relevanten Akteurinnen und Akteuren in der Bundesrepublik Deutschland erfolgt. Zudem ist durch diese ein wichtiger Mehrwert für den Wissenschaftsstandort Deutschland geschaffen worden.

      Das Wirken der DZG zielt daraufhin den Transfer der Forschungsergebnisse aus den Labors in die breite medizinische Versorgung zu beschleunigen und damit die Bekämpfung der Volkskrankheiten effektiver zu gestallten. Durch die Bündelung der verschiedensten Universitären und außeruniversitären Expertisen über die institutionellen Grenzen hinweg ist ein effektives System in den Vergangenen Jahren entstanden.

      Doch trotz der zu verzeichnenden Erfolge der letzten Jahre teilt die Bundesregierung das vom Wissenschaftsrat im Jahre 2017 herausgegebene Gutachten, welches eine Reform der Finanzierungsstruktur der einzelnen Forschungszentren vorschlägt. So sollen die künftig zu gründende DZG als eingetragene Vereine direkt finanziert werden und nicht, wie bisher geschehen durch projektförmig befristete Weitergabe von Fördergeldern. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird vom Bundesforschungsministerium geprüft, ob die Reform der Finanzierungsstruktur auch nachträglich für die bis dato gegründeten Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung umgesetzt werden können.
      Zudem wird innerhalb des Bundeskabinetts gegenwärtig über eine Erhöhung der Gesamtfördermittel auf 300 Millionen Euro jährlich, sowie die Gründung eines neues Deutschen Zentrums für Forschung psychischer Erkrankungen diskutiert, um die Behandlungen dieser effizienter zu gestalten und damit das Leiden der Betroffenen in Zukunft zu minimieren.

      Ein weiter Punkt der Reformpläne für die DZGs stellt das Vernetzungspotenzial dieser da. Als zentraler Akteur auf ihrem Gebiet haben sie das Potenzial die Standardisierung von Prozessen und Datenformaten weiter voranzutreiben. Zudem soll sie für wissenschaftlich und forschende Ärzte Programme auf den Weg bringen.

      Der Erfolg der DZG steht in einem maßgeblichen Zusammen mit ihren starken Partnern und einer starken Forschungslandschaft. Um dieses Fundament zu sichern und auszubauen, benötigt die medizinische Forschung auch in Zukunft vielfältige Förderinstrumentarien, in denen die Deutschen Zentren einen wichtigen Platz einnehmen müssen und werden."
      Philipp zu Schleswig-Holstein
      Europäer. Nordlicht. Sozialist
      Bundesminister des Auswärtigen
      Mitglied des XVI. Deutschen Bundestages
    • Max Wein schrieb:

      wäre es nicht sinnvoller in den Bau von medizinischen Universitäten zu arbeiten, damit auch ärzte ausgebildet werden können zur besseren medizinischen Versorgung?

      Ein arzt auszubilden dauert mindestens 12 jahre, da wäre es besser, in die ausbildung zu investieren, als für forschung, das nur ein nutzen hat wenn jemand es nutzen kann.
      Herr Wein,
      der Sinn und Zweck des Ausbaus und Stärkung der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zielt nicht auf eine bessere medizinische Versorgung im quantitativen Sinne ab, sondern dem Qualitativen. Sie begehen mit ihrer These, der ich im Rahmen zustimmen mag, sprich, ja mehr Medizinische Fakultäten mit erhöhter Studienplatzanzahl, eine landläufige Reduktion von Gesundheitspolitik als Krankenversorgungspolitik.

      Die Bundesregierung steht jedoch auch für eine starke Forschungslandschaft in der Bundesrepublik, vor allem im Bereich der Gesundheitsforschung.

      Um das von Ihnen genannte Argument zu nennen, was bringen uns Mediziner*innen, welche nicht auf einem einwandfreien, gar europäisch fortschrittlichsten Stand ausgebildet sind?
      Philipp zu Schleswig-Holstein
      Europäer. Nordlicht. Sozialist
      Bundesminister des Auswärtigen
      Mitglied des XVI. Deutschen Bundestages
    • Philipp zu Schleswig-Holstein schrieb:

      Max Wein schrieb:

      wäre es nicht sinnvoller in den Bau von medizinischen Universitäten zu arbeiten, damit auch ärzte ausgebildet werden können zur besseren medizinischen Versorgung?

      Ein arzt auszubilden dauert mindestens 12 jahre, da wäre es besser, in die ausbildung zu investieren, als für forschung, das nur ein nutzen hat wenn jemand es nutzen kann.
      Herr Wein,der Sinn und Zweck des Ausbaus und Stärkung der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zielt nicht auf eine bessere medizinische Versorgung im quantitativen Sinne ab, sondern dem Qualitativen. Sie begehen mit ihrer These, der ich im Rahmen zustimmen mag, sprich, ja mehr Medizinische Fakultäten mit erhöhter Studienplatzanzahl, eine landläufige Reduktion von Gesundheitspolitik als Krankenversorgungspolitik.

      Die Bundesregierung steht jedoch auch für eine starke Forschungslandschaft in der Bundesrepublik, vor allem im Bereich der Gesundheitsforschung.

      Um das von Ihnen genannte Argument zu nennen, was bringen uns Mediziner*innen, welche nicht auf einem einwandfreien, gar europäisch fortschrittlichsten Stand ausgebildet sind?
      bis jetzt konnte sich die medizin auch weiter entwickeln und das ohne bezuschussung von forschung.
      zur info ich hab LRS.
    • Max Wein schrieb:

      Philipp zu Schleswig-Holstein schrieb:

      Max Wein schrieb:

      wäre es nicht sinnvoller in den Bau von medizinischen Universitäten zu arbeiten, damit auch ärzte ausgebildet werden können zur besseren medizinischen Versorgung?

      Ein arzt auszubilden dauert mindestens 12 jahre, da wäre es besser, in die ausbildung zu investieren, als für forschung, das nur ein nutzen hat wenn jemand es nutzen kann.
      Herr Wein,der Sinn und Zweck des Ausbaus und Stärkung der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zielt nicht auf eine bessere medizinische Versorgung im quantitativen Sinne ab, sondern dem Qualitativen. Sie begehen mit ihrer These, der ich im Rahmen zustimmen mag, sprich, ja mehr Medizinische Fakultäten mit erhöhter Studienplatzanzahl, eine landläufige Reduktion von Gesundheitspolitik als Krankenversorgungspolitik.
      Die Bundesregierung steht jedoch auch für eine starke Forschungslandschaft in der Bundesrepublik, vor allem im Bereich der Gesundheitsforschung.

      Um das von Ihnen genannte Argument zu nennen, was bringen uns Mediziner*innen, welche nicht auf einem einwandfreien, gar europäisch fortschrittlichsten Stand ausgebildet sind?
      bis jetzt konnte sich die medizin auch weiter entwickeln und das ohne bezuschussung von forschung.
      Wenn dem so ist, haben Sie sicherlich kein Problem damit dies mit fundierten Fakten zu belegen, Herr Wein.
      Philipp zu Schleswig-Holstein
      Europäer. Nordlicht. Sozialist
      Bundesminister des Auswärtigen
      Mitglied des XVI. Deutschen Bundestages