Nationalliberale-Rechtskonservative-Vereinigung (NRV)

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    • Hugo Bessermacher schrieb:

      In Italien gab es lange Zeit die sogenannten "Catocommunisti", die "Catolici communisti", also katholische Kommunisten, die eine Revolution der gesamten Gesellschaft als gläubige Katholiken erreichen wollten, also sehr, sehr leidenschaftlich, aber letztlich doch friedlich.

      Bestes Beispiel dafür sind die Filme von "Don Camillo und Peppone", der den Konflikt eines kommunistischen Bürgermeisters und eines reaktionären Pfarrers zeigt, die sich bekriegen, wo es nur geht, aber in Situationen der Not zusammen arbeiten. Der kommunistische Bürgermeister bringt seinen Sohn in die Kirche, um ihn auf den Namen "Lenin" taufen zu lassen, der Pfarrer spendet lustlos den Segen einem "Haus des Volkes", das die Kommunisten gebaut haben.

      Das Besondere an den Romanen, die später verfilmt wurden, ist die Lebensnähe. In etlichen Orten gab es ständig ideologische Kämpfe zwischen Kommunisten und Katholiken, ohne zu vergessen, dass alle zum selben Ort gehören und somit einander gegenseitig brauchen.

      Italiener haben eh die besondere Fähigkeit Gegensätze besser aushalten und gemeinsam als Einheit bestehen zu können als z.B. in Deutschland.
      Der Faschismus in Italien war nicht so radikal wie der Nationalsozialismus in Deutschland, ebenso der Sozialismus / Kommunismus in Italien im Gegensatz zur RAF in Westdeutschland bzw. SED in Ostdeutschland.

      Vielleicht kann dieser Beitrag der besseren Verständigung in vDeutschland dienen, wie in Italien die eigenen Positionen mit sehr viel Leidenschaft, aber ohne Fanatismus betreiben zu können...
      Ich weiß ja nicht wie es im Roman gewesen ist, aber in der Verfilmung ging der Name nicht so durch ^^
    • Die Realitätsverkennung mancher schockiert mich immer wieder.

      Außerdem dieser Mechanismus konstruktive Kritik immer mit "ist alles falsch" abzutun ist schrecklich.
      Passt doch mal die Theorie an die Realität an und versucht nicht Realitäten zu ignorieren und die Theorie über alles heilig zu stellen.
      Das wäre doch mal was: Nehmt ein Biobuch, lest was über sie Natur des Menschen und entwickelt dann mal eine soziale Welttheorie die weder die Natur des Menschen verachtend oder Realitäten verkennend ist.
      Maximilian Rathenau
      Mitglied des Bundestags
      Stellvertretender Ministerpräsident NRW
      Mitglied des Landtags Nordrhein Westfalen
      Bundeskanzler a.D.
      Bundesminister des Äußeren a.D.