Dauer der Bundestags-Legislaturperiode

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    • Daniel Binz schrieb:

      Wilhelm Weiß schrieb:

      Daniel Binz schrieb:

      Nein das kann ich mir nicht vorstellen, denn der Druck und die Ungeduld für ein Ende von Verhandlungen bleiben ja bestehen.
      Fakt ist hier auch, es liegt doch an allen Mitspielern, wie aktiv ein Parlament ist und nicht nur an den Verhandlungen, das ist für mich eine faule Ausrede die Nichtstun rechtfertigt und mit der man anderen die Schuld zuschiebt für das eigene Nichtstun.
      Wer nicht im Bundestag sitzt, der kann nichts tun in der Hinsicht. Der Druck und die Ungeduld wird jetzt schon ignoriert, bei längeren Legislaturperioden ist der Druck noch geringer.
      Auch das ist eine Ausrede. Man muss nicht im Bundestag sitzen um aktiv sein zu können. es gibt ein Dutzend andere Möglichkeiten sich zu engagieren und die Sim mit Leben zu füllen.
      Das ist keine Ausrede - und wir sehen ja, wie schlicht die Spielerschaft oft genug nach Wahlen ignoriert wurden und irgendwann auf Nachfrage gesagt wurde "Die Basis muss den Punkt noch abstimmen" und es Ewigkeiten dauerte. Meine Befürchtung ist, daß hier schlicht noch mehr diskutiert würde intern als in er SIM und die Regieurungsbildung sich noch länger hinziehen würde - und ich denke, ich liege damit auch richtig.
      Eine Politiksim ohne Bundesregieurung ist wie Sex mit nem Heizungsrohr. Möglich, aber sinnlos.

      Die Verlängerung der Legislatur ist in meinen Augen eher eine Verschlechterung der Simulation. Es ist ganz gut so wie es ist, man ist a nicht gezwungen 45 Seiten Koalitionsvertrag zu schreiben.
      Mitglied des Spielerrates a.D.


      - Weg mit dem Status Quo -
    • Ich bin für drei Monate. Bei kurzen zwei Monaten, von denen die erste Woche wegen Präsidiumswahlen und die letzte wegen Wahlkampf de facto wegfällt, kann ich es verstehen, dass der Ablauf etwas hektisch ist. Lange Debatten kommen seltener zustande, es geht mehr darum, die Anträge schnell in der Zeit durchzubekommen. Dies führt zu einer hohen Belastung des Präsidiums und auch dazu, dass sie ihrer Arbeit nicht immer nachkommen. Gerade wenn man bedenkt, dass der Gesetzgebungsprozess bei Anträgen der Regierung mind. 12 Tage - es können auch bis zu 20 Tage werden - ist das fatal. Das Argument, dass dann es noch inaktiver wird, kann ich zwar verstehen, aber ich denke eher, dass eine Verlängerung der LP eher Motivation für Abgeordnete und Regierungsmitglieder ist, sich durch aktive Arbeit einen Namen zu machen. Denn wenn man als Regierung nach der Kanzlerwahl/Ernennung der Regierung etc. nur noch einen Monat zur Arbeit hat, denkt man schon eher an die nächste Wahl, als an die Arbeit in der Regierung - würde ich mal behaupten. Die lange Phase zwischen Wahl und Regierungsbildung liegt doch auch an vielen bürokratischen Schritten, die bis dahin folgen. Und ich fände es gut, wenn parlamentarische Arbeit eine höhere Bedeutung hätte, als die Wahlen, die zwar immer ganz schön sind, aber doch nicht der Hauptbestandteil der Politik ist - auch in "RL".

      Was ich aber kaum verstehen kann, ist, dass die LP im Land länger ist als im Bund, da im Land der Gesetzgebungsprozess kürzer ist und oft auch die Inhalte wie z.B. in einem Koalitionsvertrag magerer ausfallen als im Bund. Zudem sollten wir möglichst alle Länder zu ähnlichen Terminen und in einem Monat wo keine BTW ist, wählen lassen - meine Meinung.
    • Wenn wir bei zwei Monaten bleiben wollen sollten wir vielleicht die Abstimmungen abkürzen und nicht auf drei Tage Strecken. Ebenso müssen Abgeordnete die mehrfach nicht an Abstimmungen teilnehmen aus dem Bundestag fliegen können und nicht erst nach 14 Tagen inaktivität.




      Mitglied im Spieler-Rat

      Chef des Bundespräsidialamtes

      Stellvertretender Landtagspräsident Nordrhein-Westfalen

    • Ich hab für 3 Monate gestimmt, weil ich das Gefühl habe, als würden die Wahlen mittlerweile von einigen als was fast schon lästiges angesehen. Je seltener es Bundestagswahlen gibt, umso wichtiger werden diese, bzw. umso gewichtiger werden diese. (Wäre zumindest die Hoffnung, die ich hege.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Prof. Dr. Finn van der Speed ()

    • Wenn man sich über inaktive Präsidien beschwert, sollte man vieleicht statt die Legislaturperiode zu verlängern einfach aktivere Leute bzw. Teams von 2-3 Leuten, die sich die Arbeit einfach teilen, wählen...
    • Ronald Soak schrieb:

      Wenn man sich über inaktive Präsidien beschwert, sollte man vieleicht statt die Legislaturperiode zu verlängern einfach aktivere Leute bzw. Teams von 2-3 Leuten, die sich die Arbeit einfach teilen, wählen...
      Weil man das ja vorher immer so genau weiß....danke für den guten Hinweis, da ist sicher noch niemand drauf gekommen.
    • Ich bin ein großer Befürworter einer dreimonatigen Legislaturperiode. Es stimmt nämlich, dass Wahlen hier die meiste Spannung beinhalten. Aber Oscar hat recht,,wir simulieren Politik und nicht nur Wahlen. Doch ich möchte das ganze noch weiter denken. Die richtige Dosierung macht Spannung aus. Nehmen wir mal an wir würden die Legislaturperiode auf einen Monat verkürzen. Dann wären allen hier Bundestagswahlen ziemlich schnell leid. Es ergibt also gar nicht mal so viel Sinn zu sagen, mehr Wahlen sind für die Simulation spannender. Ich finde man kann auch mit gegenteiligen Handlungen die Spannung steigern. Ein Wahlkampf der sich darum dreht was in den kommenden drei Monaten umgesetzt werden soll, kann somit deutlich mehr an Relevanz gewinnen, weil möglich jede Partei diese Chance erhalten will. Obendrein hätten wir bei einer Zwölfwöchigen Legislaturperiode sogar die Möglichkeit dem Wahlkampf und vor allem dessen Vorbereitung mehr Zeit einzuräumen.

      Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
      Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alexander Fischer ()

    • Daniel Binz schrieb:

      Ronald Soak schrieb:

      Wenn man sich über inaktive Präsidien beschwert, sollte man vieleicht statt die Legislaturperiode zu verlängern einfach aktivere Leute bzw. Teams von 2-3 Leuten, die sich die Arbeit einfach teilen, wählen...
      Weil man das ja vorher immer so genau weiß....danke für den guten Hinweis, da ist sicher noch niemand drauf gekommen.
      Spitzen bringen da auch nichts.....man stelle sich vor ein inaktives Präsidium und eine dreimonatige Legislaturperiode.....bestimmt toll für alle Mitspieler...
      Mitglied des Spielerrates a.D.


      - Weg mit dem Status Quo -
    • Die grundsätzliche Frage bleibt dann aber, egal ob zwei, drei oder vier Monate: Wir verhindern wir, dass sich dann die Beteiligten eben dennoch Zeit nehmen und letztendlich länger Koalitionsverhandlungen führen, längere Debatten stattfinden etc.

      Am Ende wird dann u.U. auch nicht mehr "geschafft" in drei Monaten, als in zwei Monaten. Ist zumindest meine Befürchtung.