Religionswissenschaft

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    • Antonio Meucci di Fragola schrieb:

      Wundert mich, dass du dir nicht zuerst die Frage stellst, was überhaupt eine Sünde ist

      ob man überhaupt sündigen kann und welche Relevanz es hat, ob man gesündigt hat, oder nicht.
      Dafür gibt es: Begriffs-Definitionen (sie stellen das normalerweise klar)

      Es gibt Sünden, Delikte, Vergehen, ..Verbrechen
      sie alle, sind nach meiner Auffassung: Rechts-Verstöße
      Und ob man rechtlich verstoßen kann? ja natürlich. (und alles was Verstöße sind aber keine Rechtsverstöße, ist religiöses... menschliches Gefasel mehr nicht)

      Was sind nochmal deine genauen Fragen? dafür ist die: Rechtswissenschaft
      zuständig (die wir aber in Deutschland offiziell leider nicht haben).
      Gerechtigkeit - Es gibt nichts wichtigeres.
    • Miranda M. schrieb:

      Antonio Meucci di Fragola schrieb:

      Wundert mich, dass du dir nicht zuerst die Frage stellst, was überhaupt eine Sünde ist

      ob man überhaupt sündigen kann und welche Relevanz es hat, ob man gesündigt hat, oder nicht.
      Dafür gibt es: Begriffs-Definitionen (sie stellen das normalerweise klar)
      Es gibt Sünden, Delikte, Vergehen, ..Verbrechen
      sie alle, sind nach meiner Auffassung: Rechts-Verstöße
      Und ob man rechtlich verstoßen kann? ja natürlich. (und alles was Verstöße sind aber keine Rechtsverstöße, ist religiöses... menschliches Gefasel mehr nicht)

      Was sind nochmal deine genauen Fragen? dafür ist die: Rechtswissenschaft
      zuständig (die wir aber in Deutschland offiziell leider nicht haben).
      Aber das Konzept der Sünde hat dich eher eine religiöse Konnotation, oder etwa nicht? Unter einer Sünde, würde ich in dem Falle, ein Verhalten oder einen Lebensweg beschreiben, der vor Gott als ein unvollkommener Zustand betrachtet wird bzw als eine falsche Lebensweise – den Regeln oder vollkommenen Menschenbild Gottes nicht entsprechend. Natürlich können wir uns au h vin der religiösen Konnotation weg bewegen und es als eine Art Verstoß gegen die Regeln einer Gesellschaft oder als eine unmoralische Verhaltensweise betrachten. Ich denke bis dahin, würden wir sogar die selbe Definition teilen.

      In ihrer Auffassung gelten diese ganzen Dinge als Rechtsverstöße – also die Nichteinhaltung des Rechts und der geltenden Gesetze.

      Meine letzte Frage bezog sich eher darauf, welche Relevanz eine Sünde hat. Kann auch ein Mensch mit Sünde leben? Welchen Nachteil hat ein sündenvolles Leben und ist ein solches inhärent falsch bzw kann man nicht als eine ideale Lebensweise betrachten? (Sofern wir an diese Möglichkeit glauben; also das man ideal leben kann usw, man versteht...)

      Unter Gesetze verstehen wir kurzgesagt, auch Verhaltensregeln in einer Gesellschaft, dessen Übertretung meistens eine Folge, ausgehend von Autorität und Gesellschaft mit sich bringen wird/kann. (Denn nicht immer kann eine Konsequenz vollständig von einer Autorität erfolgreich ausgeführt werden)

      Und naja, das Recht kann man genau wie Freiheit durch mehrere Konzepte definieren. Auch wichtig, doe Einteilung in positives und negatives Recht, was sich dann jedoch stark auf Gesetze etc. bezieht. Die Begriffe sind ihnen vertraut? Auch gibt es das nach Max Stirner definierte, egoistische Recht: ,,Nur Ich entscheide, ob es in mir das Rechte ist; ausser mir gibt es kein Recht. Ist es mir recht, so ist es recht." bzw das jeder Mensch sein eigenes Rechverständnis hat. Wenn wir nach Recht suchen, gehen wenden wir uns an das Gericht. Jedoch gibt es nicht nur ein Gerichte, es gibt königliche, päpstliche, sultanische, Vokksgerichte uvm. Dort wiederum gelten verschiedene Rechte, königliches Recht, päpstliches Recht, sultanisches Recht, Volksrecht pipapo. An welches Recht wenden wir uns also? Sie zB wenden sich an das Recht, dass in der Bundesrepublik Deutschland herrscht und dieses wiederum entscheidet was als ein Rechtsverstoß gilt und was nicht... und zum Teile auch was sie und viele andere unter Sünde, Verbrechen, Delikte usw. usf. verstehen. Ich muss mich wiederum an das Recht der schweizerischen Eidgenossenschaft halten. Dennoch, vor zB einem Bundesgericht kann ich mich schlecht an zB das US-amerikanisches
      Recht berufen und mir die Freedom of Speech als ein Recht erteilen; da diese im Sinne der Bundesrepublik kein Recht ist. Wenn ich in Deutschland wäre, würde das Bundesrecht meinem Rechtsverständnis stark widersprechen. Nach Bundesrecht, bleiben mir Rechte wie zB eine Redefreiheit (à la first Amendment) und ein liberales Waffenrecht verweigert. Ich muss mich also gezwungenermaßen an Bundesrecht halten, da die Bundesrepublik in dem Falle die Macht und demnach auch das Recht dazu hat, mich in meinen Rechten einzuschränken, soll ich jene Bundesgesetze űbertrete. Sei es nun im Sinne der Meinungsfreiheit, dem Waffenrecht etc. Im Endeffekt also herrscht fremdes Recht, über mein Recht und dieses kann ich erst übertreten, sobald ich die Macht dazu habe, mein Recht ungehindert auszuführen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rudolf Velten ()

    • Naja Du machst einen Fehler, indem Du zwischen Recht und Legalität nicht unterscheidest. Definiere mal:
      Recht = ............................

      und eventuell:
      Legalität = ............................

      Antonio Meucci di Fragola schrieb:

      Meine letzte Frage bezog sich eher darauf, welche Relevanz eine Sünde hat. Kann auch ein Mensch mit Sünde leben? Welchen Nachteil hat ein sündenvolles Leben und ist ein solches inhärent falsch bzw kann man nicht als eine ideale Lebensweise betrachten?
      Rechtsverstöße haben eigentlich immer Nachteile. Nur oft treffen die Nachteile eben nicht den Verstoßer sondern Andere - was dann zu Ungerechtigkeit führt.
      Je mehr Rechtsverstöße (Sünden..) gemacht werden - umso mehr verschlechtert sich der Weltzustand insgesamt.
      Natürlich kann man damit leben! aber der Sinn im Leben nimmt dann ab und wird mehr zu Unsinn, und die Lebensqualität nimmt ab.
      Gerechtigkeit - Es gibt nichts wichtigeres.
    • Frage:
      Kann ein Professor Bildungslücken haben ? :D

      Ja, kann er. Professoren haben Bereiche in denen sie sehr gut sind. (muß doch wohl)
      Und dann können sie aber auch Bereiche haben, in denen sie schwer unterentwickelt sind.
      So unterentwickelt dass sie zu relevanten Themen sich nicht einmal äußern können.
      Gerechtigkeit - Es gibt nichts wichtigeres.
    • Miranda M. schrieb:

      folgende Aussagen aus der Religionswissenschaft, die zur Diskussion gestellt werden können:
      * es gibt keinen Gott
      * die Bibel beinhaltet Wahrheiten und Lügen - das Buch ist nicht empfehlenswert
      * J. Christus war ein (normaler) Mensch, was ihn hauptsächlich unterschied zu Anderen: => er war im Besitz des Evangeliums
      * Tod und Jenseits, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge
      * Bibel und Evangelium, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge
      * Himmel und Paradies, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge
      * die Theorie des Urknalls ist falsch
      * der Tod = das Ende
      * es gibt einen Schöpfer
      * es gibt einen Teufel (jeder hier verwendete wichtige Begriff, kann genau erklärt bzw. definiert werden)
      * und einiges mehr...
      natürlich wird der Begriff >Sünde< meist in der Religion verwendet.
      Was das genau ist, klärt sich in einer Begriffs-Definition. (Religiöse hassen aber meist Begriff-Definitionen - weil sie von Klarheit nichts wissen wollen, in ihrer Fantasie- und Lügenwelt)
      Was in der Religion Sünde ist, ist sehr oft mit Fragezeichen behaftet. Die >zehn Gebote< sind rein Mensch-gemacht (woher sollen sie sonst stammen wenn es keinen Gott gibt) und sie sind unvollkommen (wissenschaftlich nachweisbar und erklärbar). Daher was in der Religion als Sünde benannt wird (ohne Definition) kann kein wirklicher genereller Rechtsverstoß sein.


      Hier noch einpaar Definitionen bzw. Erklärungen aus der Religionswissenschaft:
      Bibel = menschgemachtes Buch (Religion)
      Evangelium = die Offenbarung / der Weisheit letzter Schluß / die Wahrheit / Theorie von Allem bzw. Weltformel
      Himmel = da wo die Wolken sind
      Paradies = Zustand auf der Erde (wo soll es bitte sonst sein!), nach vollkommenen Gesetzen
      Diesseits = der jetzige Zustand
      Jenseits = der Abschnitt nach der bestandenen Prüfung zum Paradies
      Hölle = ein Zustand in der Endzeit für Diejenigen die die Prüfung zum Paradies nicht absolviert bzw. nicht bestanden haben
      Teufel = es ist keine Gestalt mit Hörner oder ähnliches! sondern: Ein Fehler im Mensch (der Egoismus)

      Im Diesseits, gibt es keine richtige Hölle und kein richtiges Paradies, man könnte es vergleichen wie: ein Schwimmen in einem unsauberen See
      Paradies, könnte man vergleichen wie: das Schwimmen in einem sauberen See

      (wer ständig nur in unsauberem Wasser schwimmt, und noch nie etwas anderes gesehen hat! - der meint das wäre "normal". Und weil er das meint verspürt er kein Bedürfnis nach etwas anderem) ..
      Es gibt eigentlich nur zwei Dinge die Einem vom Paradies abhalten können, das sind: der Teufel & Irrglaube (das sind die Schlimmsten)
      Gerechtigkeit - Es gibt nichts wichtigeres.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Miranda M. ()