Angepinnt [Ausschuss] Bildung

    • Ausschuss

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    • In Ordnung dann bleibt der Vorsitz erstmal in meiner Hand wie laut Geschäftsordnung vorgesehen. Wir werden im Laufe der Sitzungen bemerken ob ein Wechsel nötig wird.

      Derzeitige Mitglieder des Ausschusses:

      Hanne Stark SP

      Rüdiger Kreischma KonP

      Aaron Winter SP

      Sebastian Fichtler LP Ministerpräsident

      Charly Brandtner UdM

      Daniel Binz SP

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    • Gerhard Wartenberg schrieb:

      In Ordnung dann bleibt der Vorsitz erstmal in meiner Hand wie laut Geschäftsordnung vorgesehen. Wir werden im Laufe der Sitzungen bemerken ob ein Wechsel nötig wird.

      Derzeitige Mitglieder des Ausschusses:

      Hanne Stark SP

      Rüdiger Kreischma KonP

      Aaron Winter SP

      Sebastian Fichtler LP Ministerpräsident

      Charly Brandtner UdM
      Herr Präsident, in dieser Auflistung fehlt der Kollege Binz von der SP.
      Jonathan Abraham, MdL

      "Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise"
    • Der VBE hat Drei Forderungen um die von der Studie kritisierten Mängel abzustellen:

      Damit sich die Situation an Grundschulen auch kurzfristig verbessert, hat der VBE drei Forderungen an die Bildungspolitik aufgestellt.
      1. Lehrerinnen und Lehrern muss es ermöglicht werden, sich auf Ihr Kerngeschäft, die Vorbereitung von gutem Unterricht, zu konzentrieren.
      2. Den Verantwortlichen in der Bildungspolitik muss es gelingen, endlich wieder Ruhe ins baden-württembergische Schulsystem zu bringen.
      3. Die Lehrerversorgung muss sichergestellt werden. Auch bei Krankheit muss Unterrichtsausfall vermieden werden.
      Wollen wir dort ansetzen? Oder Bezweifelt jemand die Kritikpunkte der Studie? Hier könnten wir aufjedenfall ansetzen.
    • Ich stimme mit diesen drei Punkten vollkommen überein. Gerne führe ich das noch näher aus.

      Zu 1.) Die Lehrerinnen und Lehrer werden immer mehr mit zusätzlichen Aufgaben anvertraut, wofür sie allerdings keine Abminderungen bekommen und wodurch ebenso deren Belastung steigt. Dazu zähle ich vor allem die Anforderungen an die Inklusion in den Klassen. Hierfür bedarf es eines viel stärkeren Einsatzes von sonderpädagogischen Fachkräften, die den Unterricht begleiten sowie die Lehrer und die Inklusionskinder unterstützen.

      Zu 2.) Mit dem Gesetz zur Etablierung eines zweigliedrigen Schulsystems in Baden-Württemberg zum August des vergangenen Jahres wurde eine gute Grundlage für die nächsten Jahre und Jahrzehnte gelegt. Daher sehe ich hier keinen Änderungsbedarf und stimme diesen Punkt voll und ganz zu.

      Zu 3.) Hierfür sollte der Vertretungslehrerpool vergrößert werden und Neueinstellungen von Lehrern auch am Bedarf orientiert sein. In Zeiten von zunehmenden Schülerzahlen muss hier in den nächsten Schuljahren der Einstellungskorridor konsequent erhöht werden.
    • Vielen Dank für Ihre Ausführungen Frau Kollegin und ich möchte meinerseits den von Ihnen angesprochenen im Wesentlichen Punkten zustimmen. Die Frage ist ob wir über die Art Lehrerpoolvergrößung valide Zahlen aufstellen können und inwieweit Bezahlung und Ausbildung lokaler Lehrkräfte dem wachsenden Aufgabenprofil gerecht werden können. Dies müsste noch eruiert werden. Was ich meinerseits noch anmerken dürfte ist, dass der sozial-ökonomische Hintergrund der Schüler in den letzten Jahren gegenüber den Endergebnissen seit 2011 weiter an Bedeutung gewonnen hat, will sagen: Kindern aus einkommensstarken Familien fällt es tendenziell einfacher zurande zu kommen, als Kindern aus einkommensschwachen Familien. Gerade hier müssen wir gegensteuern und uns, neben der Problematik für die Lehrkräfte auch fragen, warum das Einkommen immernoch eine so vergleichsweise große Rolle spielt.
      Zwei Aspekte, die eventuell für ihre jeweiligen Bereich noch von Bedeutung sein könnten würde ich zusätzlich ansprechen, bzw. vorschlagen: Zur allgemeinen Förderung könnten landesweite, regelmäßige Prüfungen stattfinden, deren Ergebnisse vor allem im Bereich der gezielten Schülerförderung dienlich wären. Darüber hinaus könnte man andenken, ob die Initiatve "Schreiben nach Gehör" tatsächlich ihren Zweck erfüllt hat, oder verfehlt hat, wobe ich letzteres er zu denken meine. Es gab diesbezüglich sowohl von Eltern als auch von wissenschaftlicher Seite aus häufig Kritik und diese sollten wir untersuchen.
      -Bundesinnenminister-



      "Jeder Mensch besitzt eine aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit, die auch im Namen des Wohls der ganzen Gesellschaft nicht aufgehoben werden kann." (John Rawls)
    • ich poste das mal hier alles, um zu erfahren, ob wir Fördermittel gebrauchen können. :D

      Christian Westphal schrieb:

      Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

      Ich freue mich sehr, bereits erste konkrete Vorschläge seitens der Bundesregierung vorstellen zu dürfen. Der Bundesminister für Digitalisierung, Forschung und Innovation hat mich gebeten, folgenden Antrag in diesem Gremium vorzustellen.

      Helmut Müller schrieb:

      Charly Brandtner schrieb:

      Digitale Bildung und Fortbildung

      Digitale Bildung ist weniger eine Hardware- als eine Konzept- und Software-Frage - wenn die Infrastruktur vorhanden ist. Schulbücher müssen aufs Smartphone, Schulen brauchen Lehrplattformen unter Einbeziehung der Eltern, Lehrkörper brauchen verpflichtende Digitalschulungen. Nicht vernachlässigt werden darf die berufliche, digitale Fortbildung für Erwachsene, die auch innerhalb von Unternehmen gefördert und nachdrücklich gefordert werden muss.

      - Digitale Bildung und Fortbildung, Hauptaugenmerk Softwareentwicklung
      - Kosten: 1Mrd€ pro Jahr (500 Mio Softwareentwicklung und Lehrplattformen, 500 Mio Umsetzung auf Endgeräte und deren Anschaffung, Fortbildungsförderung)

      verantwortlich:
      Ministerium für Bildung und Forschung
      Ministerium für Digitalisierung

      Ich habe dem Bundesminister Brandtner mitgeteilt, dass ich den Antrag selbstverständlich in der Bildungsministerkonferenz anbringen werde. Dieser Antrag steht im Zeichen der Digitalpolitik, die in der kommenden Legislaturperiode - aus gutem Grund - einen besonderen thematischen Schwerpunkt der Bundesregierung darstellen wird. Die in diesem Antrag enthaltene Förderung der Medienkompetenz unter Lehrkräften ist dringend notwendig, ebenso wie eine bessere, modernere und zeitgemäßere Ausstattung der Schulen.

      Da der Bundesminister Brandtner für das Land Baden-Württemberg in diesem Gremium delegiert ist, hat dieser selbstverständlich die Möglichkeit, weitere Anmerkungen zu diesem Antrag zu machen.
      Ich bitte die Vertreter der Landesregierungen, den Antrag mit angepassten Kosten zu übernehmen. Für Fragen und Anmerkungen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

      Charly Brandtner schrieb:

      Der Finanzminister hat mir zugesichert, dass die Mittel erst einmal für 2 Jahre bereitstehen. Sie werden in einer Art Fond abrufbar sein nach
      noch zu ermittelnden Schlüsseln für die einzelnen Bundesländer. Die verschiedenen Schulen können beim jeweiligen Bildungsminister Anträge
      einreichen z.B. Verträge mit Softwarefirmen zur Plattform- und Hardwareausstattung der Schulen, digitale Fortbildungen usw.
      Sind die Bundesländer damit einverstanden, tritt die Förderung sofort in Kraft.
      Die Mittel sind im Bundeshaushaltsplan bewilligt. Ich musste wegen unserem Bildungsföderalismus diesen Weg über die Bildungsministerkonferenz gehen.
      Der Punkt ist Teil des Digitalen Marshallplans.